Russian Fishing 4
Unsere Wertung:
Eure Wertung:
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 2.0/5 (1 vote cast)

Russian Fishing 4

Fische legen Eier, die russischen sogar Kaviar.

 

Im Verlauf des Tages soll es regnen, die Temperaturen liegen knapp über 10 Grad und auch sonst ist das Wetter alles andere als angenehm. Falls ihr euch jetzt fragt, warum diese Informationen relevant sind, kann ich das absolut nachvollziehen. Ich plane meinen Angelausflug, allerdings komplett virtuell! Richtig gelesen, ich schaue mir die Wettervorhersage für die nächsten Tage an und bin leicht enttäuscht, denn nach Sonne sieht es leider erst einmal nicht aus.

Russian Fishing 4 ist eine Angelsimulation die es in sich hat. Hinzu kommen leichte RPG-Elemente die uns unter anderem dazu bringen, auch das Wohl des Anglers ständig im Blick zu halten. Ob Petri mir Glück gebracht hat und was das Spiel sonst noch zu bieten hat, erfahrt ihr im folgenden Review. Wo ist eigentlich mein Regenschirm?

 

Kein Freund der vielen Worte? Direkt zum Fazit springen: Klick mich!

 


 

WICHTIG! Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Testbericht um eine Early Access Version handelt. Unsere Wertung ist noch nicht endgültig und kann sich im Laufe der Entwicklung des Spiels ändern. Dieses Review bietet dir einen ersten Einblick in die zum Zeitpunkt des Tests aktuelle Version des Spiels (die getestete Spielversion kann in der oberen Box entnommen werden). Alle Informationen zu unserem Bewertungssystem findest du hier.

 


 

– Präsentation –

Simulationen für den Computer haben so gut wie immer hohe Ansprüche, auch an die Grafik. So ist es nicht verwunderlich, dass Russian Fishing 4 eine ausgesprochen realistische und stimmige Spielwelt geschaffen hat, doch die hat ihren Preis.

Zwar sieht das Spiel dank Unity-Engine echt schick aus, dies sorgt aber auch dafür, dass selbst mit guter Hardware stellenweise die Performance massive Probleme macht (Im Early Access nichts Neues). Besonders die Sichtweite hat extremen Einfluss auf die begehrten Bilder pro Sekunde.

Bevor man sich also an den virtuellen See setzt, sollte man sich ausgiebig mit den jeweiligen Grafikeinstellungen vertraut machen und nach Bedarf anpassen. Bei einem halbwegs aktuellen Computer empfiehlt sich ein Mix aus hohen sowie mittleren Einstellungen und auch die Sichtweite sollte auf ein Minimum reduziert werden.

Doch selbst auf niedrigen / mittleren Einstellungen sieht Russian Fishing immer noch ausgesprochen gut aus, das mag zum Teil auch an der etwas rustikal wirkenden Spielewelt liegen, immerhin befinden wir uns hier in Russland! Neben ruhigen Klängen der Natur, integrieren sich eine große Auswahl an detaillierten und unterschiedlichen Gewässern perfekt ins Spiel.

 

– Gameplay –

Gameplay, Handling und Zugänglichkeit. Alles Begriffe die besonders bei Simulationen von Bedeutung sind und nicht selten unnötig kompliziert gelöst werden. Russian Fishing 4 ist eine ausgesprochen realistische Angelsimulation und dies lassen uns die Entwickler an so ziemlich an jeder Ecke spüren. Ich beginne meinen Ausflug an einem gemütlichen kleinen Tümpel (Waldsee). Die Sonne geht gerade auf, die Vögel zwitschern und eigentlich würde ich jetzt viel lieber den Grill anschmeißen und ein Bier trinken.

Was mache ich jetzt? Eine Angel habe ich schon mal im Inventar, diese sollte vermutlich ins Wasser, also schaue ich sie mir vorab erst einmal genau an. Sie besteht aus einer Rute, Schnur, Haken, Pose (Schwimmer), Blei und einem Köder, in meinem Fall zappelt munter ein Regenwurm am Haken. Alle verbauten Komponenten lassen sich anpassen und ersetzen, scheinen in diesem Fall aber aufeinander abgestimmt zu sein, also stelle ich noch schnell die Tiefe ein und schwupps, ist sie auch schon ausgeworfen.

Es dauert keine Minute und schon zappelt etwas am Haken! Da ich mit einer Stipprute starte, brauche ich den Fisch nicht einzuholen, sondern kann ihn durch einfaches heben der Rute aus dem Wasser befördern, es handelt sich um ein kleines Rotauge, viel zu klein zum Essen. Ich nehme den Fisch trotzdem mit, denn das Soiel bietet neben der Simulation noch einige spannende RPG Elemente, dazu später mehr.

Schnell ein neuer Köder an den Haken und schon ist die Angel auch schon wieder ausgeworfen. In der Zwischenzeit wandert die Sonne weiter und leichter Nebel macht sich auf dem kleinen See breit, ausgesprochen stimmig. Nach 10 gefangenen Fischen fällt mir auf, dass die Umgebung unglaublich lebendig wirkt und auch der See, das Wasser und die Fische sind verdammt schön anzusehen, aber was jetzt?

Mir fällt auf, dass ich bzw. mein Angler ganz schön Hunger hat und erschöpft ist, was nur verständlich ist, schließlich ist er heute in der früh aufgestanden, um an diesen schicken See zu fahren. Zeit endlich etwas zu essen, denn die hatte er offensichtlich noch nicht.

Es gibt insgesamt 4 Indikatoren, die man ständig im Blick halten sollte: Energie (wird unter anderem für den Drill bzw. Kampf mit dem Fisch benötigt), Sättigung (diese hat großen Einfluss auf die Energie, denn ohne Essen gibt es auch keine neue), Wohlbefinden (fühlt sich euer Angler nicht wohl, verringern sich seine Reserven und er regeneriert langsamer Gesundheit).

Ich werfe einen Blick in mein Inventar und entdecke ein einfaches Brot, besser als nichts und rein damit. Nach kurzer Zeit kann ich beobachten, wie sich der Energiebalken wieder füllt, leider habe ich nichts um den trockenen Brei runterzuspülen, noch nicht.

Russian Fishing sagt mir nicht was ich zu tun habe, es ist komplett mir überlassen, was ich und vor allem wie ich es mache. Jeder gefangene Fisch gibt Erfahrungspunkte, welche in verschiedene Fähigkeiten investiert werden können, auch hier empfiehlt sich genauer hinzuschauen und sich vorab ein bisschen einzulesen, eine neue Verteilung der Punkte ist nämlich echt teuer und kostet echtes Geld.

Diese gefühlte grenzenlose Freiheit erschlägt mich fast, unerfahrene Spieler können damit schnell überfordert sein, denn nicht nur bei der Zusammenstellung der Ausrüstung bzw. Angelrute ist Vorsicht geboten, auch die jeweiligen Gewässer besitzen ein Eigenleben. Hat man dieses nicht Verstanden kann es passieren, dass man die Rute auswirft und einfach kein Fisch beißt. Russian Fishing ist kein „Arcade“ Spiel. Damit sind ähnliche Titel gemeint, wie zB. Fishing Planet, dort könnt ihr im Grunde machen was ihr wollt, es beißt nahezu immer ein Fisch.

Gerade dieses ungewisse und die Notwendigkeit mich mit meiner Ausrüstung, den Gewässern und dem Wetter auseinanderzusetzen, hat mich, zugegeben, ziemlich fasziniert. Ich mag es, wenn man sich den Erfolg erarbeiten muss und trotzdem, stellenweise fühlt es sich einfach unfair an, denn wir dürfen nicht vergessen, dass es sich immer noch um ein Spiel handelt.

Gleichzeitig kann aber das zuvor genannte aber auch stark frustrieren, besonders dann, wenn mal wieder die Angelschnur reißt und der gerade gekaufte Köder für immer weg ist. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, ein Spruch den ich generell gut finde, in Spielen aber dann doch eher weniger.

Zwar gibt es ein sehr ausführliches Wiki und auch eine Art Tutorial im Spiel, aber ohne die Motivation sich wirklich mit dem Spiel zu beschäftigen, wird man hier nicht weit kommen. Hinzu kommt der doch recht ordentliche Grind ab einem bestimmten Level. Ausrüstung, neue Gewässer und auch Köder sind an ein bestimmtes Level gebunden und je höher ihr kommt, desto länger dauert es. So kann sich das Spiel stellenweise stark monoton anfühlen, besonders dann, wenn mal wieder einfach nichts beißen will.

Es gab Tage, da habe ich mich mit voller Vorfreude eingeloggt nur um dann feststellen zu dürfen, dass wohl heute kein Fisch beißen wird, egal wie ich es versucht habe, nichts. Das gehört wohl einfach dazu, denn auch im echten Leben ist nie garantiert, dass man etwas fängt und am Ende des Tages macht Russian Fishing damit im Grunde alles richtig, es möchte eine realistische Simulation sein, Glückwunsch, das ist definitiv gelungen.

Und trotzdem komme ich immer wieder und versuche meine Angelfertigkeiten zu verbessern, neue Köder herzustellen und den nächsten Fangrekord auf die Beine zu stellen. Da mir niemand sagt was ich machen soll, setze ich mir immer selber kleine Ziele gesetzt, das Cafe an jedem See ist dabei sehr hilfreich. Dort kann man „Quests“ annehmen und bekommt dafür eine überschaubare Menge Silber im Ausgleich. Es lohnt sich täglich am jeweiligen Cafe vorbeizuschauen, denn die benötigten Fische erzielen dort einen deutlich höheren Preis als auf dem Marktplatz.

Zurück zu meinem Angler, mittlerweile ist es dunkel geworden und ich merke, dass meine Pose nicht leuchtet, schade. Ich schalte die Taschenlampe an und starre auf den schwach beleuchteten See. Gerade will ich mir etwas zu trinken holen, als die Pose anfängt zu zucken. Besonders diese Momente lassen mich Russian Fishing genießen, denn diese Unberechenbarkeit hat ihren Reiz. Ich weiß nie, ob und wann etwas beißen wird. Zwar kann man mit der richtigen Hakengröße und Köder halbwegs einschätzen, was da am Haken nuckelt, aber eine Garantie hat man nie.

Ich fühle mich etwas einsam an dem großen See und wundere mich, wo die ganzen anderen Angler sind, denn der Chat ist ausgesprochen aktiv, man gratuliert sich zu einem Fang, tauscht Informationen aus oder betreibt Smalltalk. Aber wo sind die denn alle? Der Multiplayer des Spiels beschränkt sich aktuell ausschließlich auf die gemeinsame Interaktion im Chat, darüber hinaus kann man Wettbewerbe starten, aber auch dort steht man alleine im See und hat nur die kleine Chatbox, schade.

Russian Fishing ist kostenlos spielbar und das merkt man leider stark. Zwar gibt es kein direktes P2W, allerdings sind die Preise für neue Ausrüstung und Köder stellenweise so unfassbar hoch, dass man Monate, wenn nicht sogar Jahre spielen müsste, um sich diese Sachen leisten zu können. Klar, man hat die Wahl: Entweder brutaler Grind, oder einmalig ein paar Euro in die Hand genommen, um sich die neue Angelrute zu kaufen.

Darüber hinaus gibt es eine Premiummitgliedschaft, welche unter anderem mehr Erfahrung pro gefangenem Fisch gibt. Abgesehen davon, kann man unter anderem noch Items an andere Spieler verschicken. Ich habe mir Premium bereits mehrfach gekauft, da ich ohne leider das Gefühl habe, auf der Stelle zu laufen.

Wer viel Zeit und vor allem Spaß an Russian Fishing hat, der wird sicher auch ohne den Einsatz von Echtgeld und / oder Premium an sein Ziel kommen. Für einen Gelegenheitsspieler, der abends gemütlich eine Stunde angeln will, scheint es ohne den Einsatz von Echtgeld nur sehr schwer möglich zu sein. Denn durch die teils hohen Preise für Ausrüstung und dem Eigenleben der Gewässer, bleibt man an so manch einem Abend dann leider wirklich frustriert zurück.

Wer noch nie etwas mit dem Thema „Angeln“ zu tun hatte, generell eher ungeduldig ist und nicht bereit ist, Zeit zu investieren, der wird schnell merken, dass Russian Fishing eventuell nicht das richtige Spiel für ihn ist. Eine generelle Problematik bei Simulationen allgemein, fast alle erfordern einen immensen Zeitaufwand, zumindest zu Beginn, denn eins haben sie alle gemeinsam, sie sind komplex und dessen muss man sich einfach bewusst sein bzw. seine eigene Erwartungshaltung entsprechend anpassen.


 

– Besonderheiten –

Russian Fishing 4 ist eine Simulation und das macht das Spiel stellenweise so gut, dass es fast schon erschreckend ist. An einem Tag denkt man, man hat den „heiligen Gral“ in Form von dem perfekten Angelplatz gefunden und nach kurzer Zeit ist der Kescher prall gefüllt. Nach wenigen Stunden, oder auch am nächsten Tag, kann es sein, dass eben an genau der Stelle nichts mehr geht. Das kann frustrierend  sein, besonders wenn man nur gelegentlich spielt oder nur kurz Zeit hat.

Ihr bestimmt was ihr machen wollt und wie ihr es machen wollt. Das Spiel bietet euch unfassbar viele Freiheiten, nahezu alles an eurer Ausrüstung kann nach euren Wünschen angepasst werden. Hinzu kommt die große Auswahl an verschiedenen Gewässern, in denen komplett unterschiedliche Fische leben, die es erforderlich machen, dass ihr verschiedenste Fischfangmethoden beherrscht.

Anfangs war das Spiel ausschließlich über den eigenen Launcher verfügbar, mittlerweile kann man es aber auch über Steam spielen, hier gibt es allerdings etwas zu beachten. Wer das Spiel über den eigenen Launcher spielt, hat den Vorteil, dass er in der Regel deutlich schneller Antwort bei diversen Problemen bekommt, dazu kann nämlich das offizielle Forum genutzt werden. Auch hat man schneller Zugriff auf Updates, denn da hängt Steam öfter etwas hinterher. Um im Spiel Items zu verschicken oder einfach zu schreiben, spielt es aber keine Rolle welche der beiden Varianten ihr nutzt. Wer auf Steam spielt hat allerdings den Vorteil, dass er Erfolge sammeln kann.

Wer ohne den Einsatz von Echtgeld hier erfolgreich sein möchte, der braucht ein dickes Fell und vor allem jede menge Ausdauer und Geduld. Die Preise für Items im Shop sind stellenweise so unfassbar hoch, dass es für Gelegenheitsspieler nahezu unmöglich ist, diese zu bekommen. Eine Premium-Mitgliedschaft kostet 12 € für 30 Tage und lohnt sich im Grunde nur, wenn ihr wirklich aktiv spielt.

Wie bereits erwähnt, ist die Musik wirklich stimmig und kommt bei den Spielern offensichtlich so gut an, dass man kürzlich eine eigene Playlist  unter anderem auf Spotify veröffentlich hat. Außerdem kann man die Lieder auf Amazon und Apple kaufen / streamen.

Die Community im Spiel ist mit die freundlichste und hilfsbereiteste die ich jemals in einem Spiel mit sozialer Interaktion gesehen habe. Wann immer jemand eine Frage hat, wird diesem geholfen. Bricht die Rute oder hat man keinen Köder mehr, wird man nahezu immer jemandem finden, der einem hilft und etwas rüberschickt. Auch was den einfachen Smalltalk betrifft, so hatte ich hier bereits einige wirklich gute Unterhaltungen, leider geht das aktuell nur über das Chatfenster, ein Voicechat mit diversen Kanälen wäre eine nette Ergänzung.

 


 

– Support –

Wie bereits erwähnt hängt der Support im Spiel ein wenig davon ab, welche Version ihr spielt. Habt ihr euch für die Launcher-Version entschieden, so ist der Support wirklich erste Klasse, besonders im deutschen Raum. Der Support über das offizielle Forum ist erste Sahne, mir wurde immer innerhalb weniger Stunden geholfen. Spielt ihr über Steam, sieht das schon ganz anders aus, denn dort ist Steam verantwortlich und das merkt man. Probleme werden dort nicht verstanden und wenn, dann erst Tage / Wochen später bearbeitet.

Wem also wichtig ist, dass sein Anliegen schnell und unkompliziert bearbeitet wird, der sollte zum eigenen Launcher des Spiels greifen, dazu müsst ihr euch auf der offiziellen Russian Fishing 4 Seite registrieren und schon könnt ihr das Spiel dort herunterladen. Bitte beachtet, dass ein späterer Wechsel vom Launcher auf Steam nicht möglich ist, allerdings könnt ihr von Steam zum Launcher wechseln, dazu einfach den Support über die Homepage bzw. Forum kontaktieren.

 

– Fazit –

Russian Fishing 4 macht vieles richtig, manches vielleicht schon zu sehr. Die Ambition eine realistische Angel Simulation zu sein ist löblich, an manchen Stellen schießen die Entwickler leider jedoch über ihr Ziel hinaus. Gerade für Neulinge und unerfahrene Spieler ist es stellenweise wirklich schwer im Spiel Fuß zu fassen. Hinzu kommen die stellenweise extrem teuren Preise für Ausrüstung, Köder, die Angst etwas falsch machen zu können und dann beißt im schlimmsten Fall nicht einmal etwas.

Hat man ewig genug Silber für die neue Angelrute gespart, so muss man nun erst einmal genau schauen, was man mit dieser überhaupt alles machen kann, denn so eine Angelrute bricht auch gerne mal und dann ist sie kaputt, für immer. All diese Dinge sind Segen und Fluch zugleich, denn gerade für erfahrene IRL-Angler ist das Spiel quasi ein Eldorado, ein bisschen mehr Rücksicht auf Interessierte und Neueinsteiger wäre hier dennoch wünschenswert.

Wer einmal die doch recht steile Lernkurve überwunden hat, der wird schnell merken, dass der eigentliche Grind jetzt erst beginnt. Mit jedem Level braucht ihr mehr XP, um das nächste zu erreichen, fangt ihr kleine Fische, erhaltet ihr kaum noch Erfahrung. Größere und vor allem schwerere fangt ihr aber nur mit entsprechendem Gerät und das ist teuer.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in das Review auf die Sterne unter „Eure Wertung“ klicken. Wahnsinn!

Trotzdem fängt das Spiel hier an wirklich Spaß zu machen, denn man weiß langsam was man macht und darum geht es im Grunde. Sobald man ein Gefühl und Verständnis für die Gewässer, die Ausrüstung und die Möglichkeiten generell hat, macht Russian Fishing 4 wirklich sehr viel Spaß, der bittere Beigeschmack des harten „grindens“ bleibt jedoch zu jeder Zeit.

Allerdings bleiben auf dem Weg dorthin leider viele Spieler auf der Strecke, was nur verständlich ist. Am Ende des Tages ist der Großteil der „Zocker“ eben kein Angler mit 5-10 Jahren Erfahrung, im Gegenteil, die meisten hatten vermutlich noch nie einen Fisch oder eine Angelrute in der Hand. Dessen sollten sich die Entwickler etwas bewusster werden. Mehr Zugänglichkeit, günstigere Preise im Shop und eine Prise weniger Willkür würden zukünftig sicher noch mehr Spieler für die ansonsten doch wirklich gut gelungene Simulation begeistern.

 


 

 


 

Avatar

Über Larrix

Baujahr 1988, Mario mein bester Freund und Link mein größter Held. Mit den Jahren entwickelte ich dann doch ein ordentliches Interesse an Strategie Spielen. Wenn ich aber die ganzen Jahre einmal Revue passieren lasse, so war ich doch eigentlich in fast jedem Genre zu Hause, mal länger und mal hab ich nur kurz vorbei geschaut. Das ist im Grunde auch heute noch so, allerdings wähle ich die Spiele mittlerweile etwas bewusster aus und verfalle nicht mehr jedem Hype.

Was sagst Du dazu?

You must be logged in to post a comment.