Risk of Rain 2
Unsere Wertung:
Eure Wertung:
VN:F [1.9.22_1171]

Risk of Rain 2

Durch den Monsun

 

Zwei Stunden lang habe ich alles gesammelt, was mir unter die Finger kam. Der Anfang war geradezu lachhaft einfach. Diese Käfer und Lemuren sind doch keine Gegner für so einen ausgebildeten Kämpfer wie mich. Zugegeben – im Laufe der Zeit bekam ich es mit der Angst zu tun. Immer größer wurde die Zahl der Gegner, immer heftiger ihre Attacken. Alles was ich sah waren Partikel, Feuer, Eis und Blitze; Arme, Beine, Fühler und Tentakel.

Je größer sie wurden, desto härter fielen sie. Ich wurde ein Uhrwerk. Eine Maschine. Ein Gott. Ich rannte schneller als der Schall, sprang so oft ich wollte. An meinem Körper klebten Wunderwaffen und außerirdische Extremitäten, auf meiner Nase saß die Brille und auf meinem Rücken hing meine geliebte Ukulele. Komme was will, ich tötete alles mit einem Schlag. Wer oder was sollte mich denn jetzt noch aufhalten? Die Antwort war: Möglicherweise alles.

 

Kein Freund der vielen Worte? Direkt zum Fazit springen: Klick mich!

 


 

WICHTIG! Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Testbericht um eine Early Access Version handelt. Unsere Wertung ist noch nicht endgültig und kann sich im Laufe der Entwicklung des Spiels ändern. Dieses Review bietet dir einen ersten Einblick in die zum Zeitpunkt des Tests aktuelle Version des Spiels (die getestete Spielversion kann in der oberen Box entnommen werden). Alle Informationen zu unserem Bewertungssystem findest du hier.

 


 

– Präsentation –

Es ist recht simpel. Wer auch immer Risk of Rain gespielt hat oder gar bereits in den Genuss kam, den zweiten Teil allein oder mit Freunden anzuspielen, wird wohl nachvollziehen können, worauf sich meine Einleitung bezieht. Wie kaum ein anderes Roguelike hat sich Risk of Rain 2013 in mein Gedächtnis gebrannt und mich vor die unlösbare Frage gestellt, warum ich nach all den qualvollen Toden erneut das Continue suche.

Wer bisher das Pech hatte, nicht in die Welt von Risk of Rain einzutauchen, hat nun das, in manchen Augen sicherlich zweifelhafte Glück, das altbekannte Spielgefühl des Vorgängers in hübscher, wenn auch schlichter, 3D-Optik zu erleben. Schlicht ist allerdings keineswegs schlecht, denn die bunte Low Poly Grafik passt perfekt zu dem immer hektischer werdenden Treiben.

Um es einmal vorwegzunehmen: nach einer allesumspannenden Hauptstory sucht man vergebens. Bisher. Dies soll nicht heißen, dass Risk of Rain 2 keine interessanten Geschichten und Informationen für den Spieler bereithält. Es ist eher der Tatsache geschuldet, dass diese nicht notwendig ist, um stundenlang Spaß zu haben, sei es solo oder mit Verbündeten.Als Passagier einer Kapsel knallt ihr auf einen unbekannten Planeten, dessen Bewohner gar nicht wohlgesinnt zu sein scheinen. Warum? Dies tritt rasch in den Hintergrund. Eine schiere Maße an Gegnern und Herausforderungen erwarten euch in den unterschiedlichen und abwechslungsreichen Levels.

Es wäre sicherlich ein Pluspunkt, würden diese im Zufallsgenerator erstellt werden, da aktuell doch rasch der Eindruck entstehen könnte, man hätte alles gesehen. Dass es nicht so bleibt, hat Entwickler Hopoo Games bereits in seiner Roadmap angekündigt. Es werden weitere Biome folgen, damit man in den seltenen Momenten der Ruhe die Landschaft genießen kann.

Ohnehin sind die Kämpfe mit ihren geradezu wahnwitzigen Effekten bereits Abwechslung genug. Nicht selten gibt es mehr zu sehen als zumindest meine noch halbwegs jungen Augen verarbeiten können. Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass ein wahres Feuerwerk an Explosionen entfesselt wird, vor allem je mehr erfolgreiche Missionen vom Spieler abgeschlossen werden.

Überraschenderweise ist RoR2 erstaunlich gut optimiert, da es laut Aussage der Entwickler nicht nur deren erstes Projekt in Unreal ist, sondern das erste 3D-Projekt überhaupt. Selbst beim zweidimensionalen Vorgänger kam mein zugegeben mittelmäßiger Laptop irgendwann an seine Grenzen, wenn der Bildschirm mit Partikeln und Farbnoven gefüllt wurde.Selbst bei der größten Anzahl an Monsterhorden kann mein nun neuer, erneut mittelmäßiger Laptop ohne Probleme dafür sorgen, dass die Action flüssig und ruckelfrei über den Bildschirm läuft. Für ein Spiel, dessen Welt langsam aber stetig im überwältigenden Chaos versinkt, ist dies ein weiterer Pluspunkt.

In dieser Apokalypse aus Projektilen und Gliedmaßen bekommt ihr auch mächtig was auf die Ohren – und werdet es sicher lieben. Die Soundeffekte sind sicher noch nicht perfekt, aber nichts wofür man sich schämen müsste. Wenn irgendwann eine Kakophonie aus Brüllen und Explosionen an euer Ohr dringt, klingt dies ohnehin nur nach eurem eigenen Erfolg.

Besonders gefreut hat mich auch, dass mit Chris Christodoulou ein erfahrener Komponist von unterschiedlichen Soundtracks am Werk ist, den viele Fans bereits durch die hervorragende musikalische Untermalung von Risk of Rain kennen werden. Auch im zweiten Teil zeigt er sein Gespür für situative Melodien und Klänge.

Doch weder Grafik noch Sound oder gar Story sorgen dafür, dass Risk of Rain 2 bereits jetzt einer der besten Early Access-Titel ist, die ich je gespielt habe. Es ist der Fluch, den dieses Spiel über jeden halbwegs affinen Roguelikemasochisten ausspricht. Kommen wir zum unschlagbaren Verkaufsargument – das Gameplay.

 

– Gameplay –

Fassen wir es kurz zusammen. Ganz wie in Risk of Rain landet euer Charakter an einer zufälligen Stelle im Level. In diesem ist es eure Aufgabe, einen versteckten Teleporter ausfindig zu machen, einen Boss zu besiegen, ein Portal zu durchschreiten und dieses im nächsten Level zu wiederholen. Klingt einfach, oder? Ja? Nein.

Zwischen euch und dem Teleporter stehen, wachsen und fliegen eine immer größer werdende Anzahl an Monstern. Diese haben nichts besseres zu tun, als eure relativ kurz bemessene Lebensleiste mit gezielten Attacken zu reduzieren, häufig sogar in den negativen Bereich. Vielleicht soll dies das eigene Versagen nur besonders hervorheben, aber dies sei nur am Rande erwähnt.

Die Auswahl an Monstern reicht von simplen Insekten, angriffslustigen, humanoiden Reptilien und laserschießenden Steingolems bis hin zu fliegenden Flammenköpfen und teleportierenden Dämonen. Unter ihnen tummeln sich nach einer Weile auch besonders starke Eliteversionen. Diese erkennt man leicht an ihrer Farbe, mit der man auf das korrespondierende Element schließen kann.Im Vergleich zu den eigentlichen Bossen sind diese Eliten allerdings fast schon harmlos. Wenn ihr vor einem riesigen Lavawurm steht, dessen massive Größe die Hälfte eures Bildschirms einnimmt, werden euch diese Worte womöglich erneut im Kopf widerhallen. Wer Shadow of the Colossus noch kennt, weiß wovon ich rede. Alle anderen freuen sich einfach auf epische Kämpfe im Minutentakt.

Damit ihr nicht mit euren bloßen Händen kämpfen müsst, habt ihr unterschiedliche Werkzeuge zur Hand. Da wären zum einen die Fähigkeiten eurer Spielfigur. Aktuell gibt es sechs spielbare Charaktere, von denen ihr fünf erst freischalten müsst. Keine Sorge, dies passiert größtenteils einfach während ihr spielt.

Zu Beginn steht nur der Kommando zur Verfügung. Er ist ein Allround-Charakter, der sowohl offensiv als auch defensiv mit jeder Situation zurechtkommt, ohne dabei wirklich zu brillieren. Ihm und allen anderen Figuren stehen vier einzigartige Skills zur Auswahl, damit das Spielerlebnis mit jedem Akteur eine ganz eigene Note erhält. So kann er z.B. mit Dual-Pistolen schießen und brenzligen Situationen durch eine Ausweichrolle entgehen.

Habt ihr die Jägerin freigeschaltet, könnt ihr plötzlich vorwärts teleportieren oder schießt zielsuchende Pfeile. Auch der obligatorische Roboter darf nicht fehlen, der mit Fässern wirft und im Gegensatz zu allen anderen Charakteren zwei aktive Gegenstände benutzen kann. Wer hier ein Déjà-vu hat, liegt richtig. Viele der bekannten Figuren aus RoR sind wieder mit von der Partie.Viel wichtiger als die Fähigkeiten sind aber die sammelbaren Gegenstände. Sie sind das Herz von Risk of Rain 2 und der Grund dafür, dass jeder Durchlauf einzigartig wird. Zu Beginn des Spiels verfügt ihr über eine recht kleine Auswahl an Power Ups. Normalerweise erhaltet ihr diese, indem ihr Gold, das besiegte Gegner fallen lassen, verwendet, um Truhen zu öffnen.

In diesen befindet sich per Zufall ein Power Up. Eben dieser Zufall sorgt dafür, dass jeder Run ein Unikat bleibt. Es gibt Ausnahmen und Möglichkeiten, ein wenig nachzuhelfen, doch diese ebenfalls nicht ganz planbaren Ausnahmen werde ich weiter unten erläutern.

Jedes Power Up lässt sich dabei beliebig oft stapeln. Im Klartext heißt dies, dass ihr dessen Effekt auch verstärkt bzw. vervielfacht. So gibt es Dolche mit Blutungseffekten, die natürlich umso stärker werden, je mehr ihr davon tragt. Es gibt heilende Pilze, die nur wirken, wenn ihr still steht. Es gibt Ketten, die im wahrsten Sinne des Wortes eine Kettenreaktion auslösen. Bombe, Feuerwerke, Ziegenhufe, und und und…

Die Auswahl ist riesig und beeinflusst eure Stärke und Spielweise maßgeblich. Als einziger Wermutstropfen sei hier zu sagen, dass noch am Balancing geschraubt werden muss. Manche Gegenstände sind von Grund auf mächtiger als andere. Allerdings darf man hier nicht vergessen, dass Risk of Rain schon immer dafür bekannt war, eine Herausforderung zu sein. Und viele Spieler finden genau darin den größten Spielspaß.Zusätzlich zu euren passiven Boosts findet ihr unterwegs auch aktive Objekte, die mit völlig unterschiedlichen Effekten aufwarten. Raketen, schwarze Löcher und Heilungseffekte sind nur einige nützliche Auswirkungen, die euch beim betätigen der Knöpfe erwarten. Apropos Knöpfe: Sowohl Maus und Tastatur als auch das Gamepad sorgen für volle Kontrolle und ungetrübten Spielspaß.

Und dieser Spaß am Spiel tritt sowohl allein als auch in der Gruppe auf. Ich persönlich bevorzuge den Singleplayer, da das ohnehin hektische Spiel in der Gemeinschaft manchmal etwas unübersichtlich werden kann, aber dafür sind dort mehr Lacher garantiert. Hier rate ich euch allerdings zu privaten Lobbys.

Das Spiel mit unbekannten „Randoms“ funktioniert und macht ebenfalls Spaß, aber Latenz und mangelnde Bereitschaft zur Kommunikation können unnötigen Frust erzeugen. Außerdem ist kein Gegenstand an einen Kill oder eine Truhe gebunden. Wer also auf unfaire Spieler trifft, kann nur darauf hoffen, dass diese ihren Loot fair teilen.

Dies sind allerdings nur Ausnahmen. Im Gegensatz zum ersten Teil, bei dem der Multiplayer meist über Hamachi eingerichtet werden musste, funktioniert die Lobby bei Risk of Rain 2 bereits erstaunlich gut, vor allem für einen Titel im Early Access.

 


 

– Besonderheiten –

Zuerst möchte ich den Fakt hervorheben, dass Risk of Rain 2 nicht nur eine wachsende Auswahl an Charakteren und unzählige Gegenstände besitzt; es bietet auch die besondere Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad zu bestimmen.

Dabei rede ich nicht von der Möglichkeit, vorher eine der drei unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen auszuwählen, sondern den Timer, den ebenfalls viele Spieler bereits aus dem ersten Teil kennen werden. Das Prinzip ist simpel: Je länger ihr spielt, desto schwieriger werden die Gegner. Ist dies nicht immer so?Ja und nein. Normalerweise ist man es gewohnt, dass höhere Levels auch stärkere Gegner hervorbringen. In Risk of Rain 2 läuft allerdings eine Uhr, die nach festen Zeiten schlägt und dabei eine höhere Schwierigkeitsstufe einläutet. Wie schnell dies geschieht, hängt von eurem Schwierigkeitsgrad ab. Durch den Monsun…

Dabei werden nicht nur die Monster im aktuellen Level stärker und stärker. Es erscheinen mehr Eliten und manchmal sogar zufällige Bosse, obwohl ihr den Teleporter nicht betätigt habt. Außerdem sind die Gegner in den nächsten Leveln dann umso stärker und schwieriger für euch zu besiegen. Warum also dieses Risiko eingehen?

Wie eingangs erwähnt, lassen Monster beim Tod Gold fallen. Mit diesem könnt ihr Truhen öffnen, besondere Schreine aktivieren und noch einige Dinge mehr, die ich nicht sofort vorwegnehmen möchte. Wer in einem Level alles einsammeln will, da er auf der Jagd nach Power Ups ist, muss wohl oder übel mehr Monster töten. Dies dauert länger und führt zu stärkeren Monstern. Gleichzeitig steigen eure Chancen, stärker zu werden, ebenfalls an.

Ihr seht sicher, wohin dies führt. Die Wahl liegt beim Spieler und ich finde dies wirklich gelungen. Jeder Weg hat seine Vor- und Nachteile, aber es ist gut, dass sie existieren. Was wäre nun diese Kategorie, wenn ich nicht noch einmal kurz auf all die Items eingehen würde. Es gibt unzählige; manche mehr, manche weniger nützlich, aber jedes auf seine Art fast immer ein Unikat. Wiederspielwert lautet das Zauberwort.Durch die zufällige Vergabe der Upgrades und die schier unendlichen Möglichkeiten, einen funktionierenden Build zu bauen, ist jeder noch so ärgerliche Tod nur eine Möglichkeit, mehr Dinge freizuschalten, denn die Progression in Risk of Rain 2 geschieht nebenbei.

Durch verschiedenste Aufgaben, von denen ihr die meisten im Logbuch nachlesen könnt, schaltet ihr besonders seltene und mächtige Artefakte frei. Von diesem Moment an könnt ihr diese dann in Truhen oder Schreinen finden, sowie von Bossen looten. Die Kombinationen sind endlos und die Effekte wahnwitzig.

Da ihr jedes Item so oft haben könnt wie ihr wollt – sofern das Spiel es möglich macht – stehen die Chancen gut, dass ihr etwas völlig beknacktes zusammenbaut. Aberwitzige Schnelligkeit in Verbindung mit Dauerexplosion für die fragile Glaskanone? Raketen, die beim Auftreffen neue Raketen abfeuern, die wiederum neue Raketen abfeuern?

Der Möglichkeit für unsinnige und doch witzige Spielideen sind keine Grenzen gesetzt. Damit ihr dann auch immer den Überblick behaltet, wen oder was ihr bereits geschnetzelt habt, sammelt ihr ebenfalls Logbücher von den besiegten Monstern, die sich alle im Hauptmenü nachlesen lassen.

Am Ende darf natürlich nicht fehlen, dass jeder gesammelte Gegenstand an eurem Charakter erscheint. So lauft ihr irgendwann mit einem Huf, Brille, Brechstange und Käferpanzer durch die Gegend und fühlt euch dabei auch noch richtig gut. Was will man mehr?

 


 

– Support –

Hopoo Games muss sich wahrlich nicht mehr verstecken. Risk of Rain war unter vielen Roguelikefans mehr als nur ein Geheimtipp und die Ankündigung von Risk of Rain 2 hat 2017 für einige Jubelstürme gesorgt. Dass sich Hopoo dabei nicht nur auf Mundpropaganda verlassen wollte, zeigt die Wahl des Publishers Gearbox Publishing.

Dennoch kam RoR2 geradezu überraschend im Early Access auf Steam an und brauchte doch keine 24 Stunden, um bereits eine überwältigende positive Resonanz einzufahren. Dies lag nicht zuletzt an dem gleichermaßen klugen und spielerfreundlichen Schachzug, jedem Käufer eine weitere Kopie ins Inventar zu legen, damit die Spielerschaft rapide wächst.

Und obwohl sie dies tut, scheint Hopoo bisher alles richtig zu machen. Die Roadmap wird eingehalten, regelmäßige Patches werden offen dargelegt und der Austausch mit Spielern gesucht; auf Steam, Reddit und natürlich im Discord. Ich habe keine Bedenken, dass RoR2 mit diesem Entwicklerteam an seine gesteckten Ziele anknüpft.

 

– Fazit –

Risk of Rain 2 ist ein großartiges Spiel. Sicher nicht für alle, aber für viele Spieler. Manchen mag es selbst auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe zu schwer sein, doch ist hier im wahrsten Sinne des Wortes noch kein Meister vom Himmel gefallen. Es fällt mir schwer, Kritikpunkte anzuführen, bei einem Spiel, dessen Suchtpotential schier unendlich scheint.

Dennoch gibt es Kleinigkeiten, an denen Hopoo Games arbeiten kann. So muss die Latenz in Mehrspielerpartien geringer werden, um der stetig wachsenden Spielerschaft die Möglichkeit zu bieten, gemeinsam zu grinden. Während sie dies tut, wäre es ebenfalls schön, ein Lootsystem einzuführen, in dem Spieler sicher vor Itemdiebstahl sind.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in das Review auf die Sterne unter „Eure Wertung“ klicken. Wahnsinn!

Von den wenigen Problemen einmal abgesehen, macht Risk of Rain 2 einfach so viel richtig. Grafik, Sound und Musik sind bereits auf hohem Niveau, der Wiederspielwert enorm und die Herausforderung ohne Frage jedes Mal aufs Neue vorhanden. Auch im Singleplayer macht dieses Spiel unfassbar viel Spaß.

Und eben dieser Spaß ist der größte Pluspunkt von RoR2. Das Gameplay ist über jeden Zweifel erhaben. Während ich dieses Review verfasse, wurden bereits eine Million Einheiten von Risk of Rain 2 verkauft, innerhalb eines Monats. Die positiven Reviews überschlagen sich mit Lob und lieben Worten, denen ich mich nur anschließen kann. Ganz klare Kaufempfehlung!

 


 

 


 

Faust

Über Faust

Angefangen mit Master System, SNES und Playstation, fand irgendwann auch der PC Einzug in mein Wohnzimmer und ist seitdem mein Favorit wenn es um Videospiele geht. Ich liebe Klassiker wie Suikoden, Vandal Hearts und Final Fantasy, bin aber auch immer an neuen Titeln interessiert. Multiplayer sind nicht meine Stärke, daher spiele ich lieber RPGs, Aufbaustrategie und generell alles mit einer guten Story. Indie Games und Pixel Art haben einen besonderen Platz in meinem Herzen und Kickstarter kann man getrost als mein zweites Zuhause bezeichnen.

Was sagst Du dazu?