Parkasaurus
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Parkasaurus

Aus Freizeitpark wird Parkasaurus!

 

In einer Zeit in der Dinosaurier schon lange ausgestorben, aber bei weitem nicht vergessen sind, spielt man oft mit dem Gedanken wie es denn wäre, wenn man diese faszinierende Spezies wieder zum Leben erwecken könnte. Die Leute würden es lieben und am wichtigsten ist: man könnte damit bestimmt eine Menge Geld machen. Dinosaurier sind einfach ein Publikumsmagnet und trotz der ganzen Gefahren bei so einem Unterfangen, ist der Profit einfach viel zu verlockend, Jurassic Park lässt grüßen.

Daher haben sich einige Investoren mit zahlreichen Forschern zusammen gesetzt, bis eine Möglichkeit gefunden wurde, aus alten Knochen und Spuren lebende Dinos zu erschaffen. Nun ist es so weit, eine weitläufige Landfläche steht zur Verfügung um dieses waghalsige Projekt durchzuführen – koste es was es wolle. Schaffst du es einen erfolgreichen Park zu leiten ohne eine Katastrophe heraufzubeschwören?

 

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WICHTIG! Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Testbericht um eine Early Access Version handelt. Unsere Wertung ist noch nicht endgültig und kann sich im Laufe der Entwicklung des Spiels ändern. Dieses Review bietet dir einen ersten Einblick in die zum Zeitpunkt des Tests aktuelle Version des Spiels (die getestete Spielversion kann in der oberen Box entnommen werden). Alle Informationen zu unserem Bewertungssystem findest du hier.

 


 

– Präsentation –

Auf den ersten Blick wirkt Parkasaurus sehr überladen, an praktisch jedem Bildschirmrand befinden sich Menüs mit unterschiedlichen Optionen und vielen Möglichkeiten. Klickt man sich einmal durch, hat jedoch alles seine Berechtigung und man findet sich trotzdem schnell zurecht. Ist diese kleine Hürde erst einmal überstanden, fühlt man sich nicht mehr ganz so überrumpelt. Neben den unzähligen Menüs fällt auch der Stil des Spiels schnell ins Auge, denn obwohl wir es hier mit Dinosauriern zu tun haben, wirkt alles niedlich und unschuldig. Sei es die Dekorationen oder Fressbuden, wie auch die Dinos selber, alles ist bunt und putzig.

Wem die Grafik dann immer noch nicht niedlich genug ist, kann den Dinos auch viele lustige Hüte oder Brillen aufsetzten. Diese haben jedoch keinen Einfluss auf die Parkbewohner, sondern sind rein kosmetischer Natur. Zusätzlich stehen viele verschiedene Dekorationsgegenstände zur Verfügung die den Park verschönern und mehr Parkbesucher anlocken. Während dem Aufbau des eigenen Parks wird der Spieler mit Hintergrundmusik beschallt, welche aus verschiedenen Songs besteht die sich wiederholen. Nach einiger Zeit hört man öfters den gleichen Titel und ist geneigt sie ganz abzuschalten und durch eigene Musik zu ersetzten.

Neben der Hintergrundmusik vernimmt man immer wieder Geräusche, wie das klimpern von Geld, wenn ein Parkbesucher etwas in die Spendenboxen wirft oder die undeutlichen Gespräche der Besucher, welche unecht wirken und selbst bei wenigen Parkbesuchern überdurchschnittlich laut sind. Als wären nicht nur 20 – 30 Besucher da sondern weit über 100. Diese Geräusche sind etwas übertrieben und nach kurzer Zeit nervig, da das Geld ständig klimpert, je mehr Leute den Park besuchen.

Technisch gesehen lief Parkasaurus während dem gesamten Test reibungslos, ohne jegliche Abstürze oder Ruckler. Das schließt jedoch keine Bugs aus, denn die gibt es auch hier. Darunter befinden sich einige Grafikglitches oder die Tatsache, dass Besucher durch Ess- und Trinkstände laufen und Dinos auf den Zäunen herumtrampeln ohne jedoch Schaden zu verursachen oder auszubrechen. Da fehlt auf jeden Fall noch etwas Feinschliff, alles in allem aber jetzt schon gut spielbar.

 

– Gameplay –

Parkasaurus bietet dem Spieler zum Start drei verschiedene Modi an, von denen sich im Moment jedoch erst zwei spielen lassen. Dabei gibt es den normalen Spielmodus, der nach Wunsch mit oder ohne Tutorial beginnt und in dem man viele Sachen erst freispielen und erforschen muss, bevor man sie beim Bau des Parks verwenden kann. Neben dem normalen Modus gibt es noch den Sandkasten Modus, in dem man jegliche Startoptionen nach Wunsch festlegen kann. In diesem Modus ist das Tutorial nicht verfügbar und es lassen sich auch keine Steam-Errungenschaften holen. Der dritte Modus ist das Szenario, welches jedoch noch nicht spielbar ist.

Das Tutorial führt den Spieler durch die Steuerung, die unzähligen Menüs und zeigt die ersten Schritte zum Start des Parks. Bevor man den Park nun für Besucher öffnen kann, wird zu Beginn ein Gehege für den ersten Dinosaurier angelegt, danach wählt man sich seinen ersten Dino aus. Für den Anfang stehen zwei Arten zur Wahl: Der Stegosaurus und der Triceratops. Jetzt erhält man ein Ei das man in dem bereits gebauten Gehege platziert. Beide Startsaurier sind Pflanzenfresser und bevor das Ei schlüpft, muss man sich um die Futterbeschaffung kümmern. Dazu wechselt man in die Stadt, die man über die Hauptreiter erreicht, welche im ganzen Spielverlauf immer in Benutzung sind.

In der Stadt befinden sich diverse Läden, darunter zwei verschiedene Geschäfte für die Beschaffung von Pflanzen und Fleisch. Dann gibt es noch eine Scheune in denen man die Eier erstellt, ein Shop für die Kopfbedeckung der Dinos und ein Zelt für den Ankauf an Edelsteinen, welche man für die Eiproduktion benötigt – mehr dazu aber später. Im Gemüseladen holt man die ersten paar Pflanzen für den ersten Dinosaurier. Dabei kann zwischen einmaligem Kauf und einer kontinuierlichen Tageslieferung ausgewählt werden, die man später mit wachsender Dinoschar auf jeden Fall brauchen wird.

Als nächstes steht der Kauf des Futtertrogs an, ebenso die Einrichtung des Geheges, denn jeder Dino hat seine eigenen Vorlieben und benötigt für das Überleben diverse Grundelemente, wie ein spezifisches Biom, eine bestimmte Größe des Geheges oder Feuchtigkeit im Gebiet. Dazu gehört auch die Biodiversität, welche durch das anpflanzen von Bäumen, Büschen und Felsen festgelegt wird. Dabei muss das Verhältnis immer ausgeglichen sein, ansonsten fühlt sich der Saurier nicht wohl. Hinzu kommen diverse Rückzugsorte die durch Unterschlüpfe oder hohem Gras gewährleistet werden.

Sobald das Gehege fertig und das Ei zum Schlüpfen bereit ist, wird unser erster Baby Dino geboren. Nun muss er gepflegt werden und dafür braucht es dringend Personal. Um Mitarbeiter einzustellen muss man das Büro besuchen. Darin befinden sich verschiedene Gegenstände wie eine Akte, ein Dinobuch, ein Kalender, ein Bücherregal und ein Laptop. Mit diesen Gegenständen lässt sich interagieren, sodass man über den Laptop zum Beispiel eine Parkübersicht erhält und der Kalender zeigt die Temperaturen, wie auch das Wetter der nächsten Tage an.

Im Dinobuch stehen verschiedene Quests, wenn man sie erfüllt, erhält man im Gegenzug verschiedene Belohnungen. Das Bücherregal soll in Zukunft eine ausführliche Dinopedia sein, sie ist im Moment jedoch noch nicht implementiert. Nun kommen wir zur Akte, darin befinden sich Bewerbungen von potenziellen Mitarbeitern die man durchblättern kann, um das beste oder preiswerteste Personal zu wählen. Bestehend aus vier Berufen: dem Tierarzt, dem Hausmeister, die Sicherheitskraft und dem Wissenschaftler. Alle decken einen bestimmten Aufgabenbereich ab, so kümmert sich der Arzt um die Dinosaurier, durch das Befüllen der Tröge, das Säubern der Gehege und das Pflegen der Dinos.

Der Hausmeister hält den Park sauber und repariert kaputte Zäune – die es in Massen geben wird – wie auch Anlagen. Bricht ein Dino aus, sorgt die Sicherheitskraft dafür diesen so schnell wie möglich einzufangen und zu betäuben, bevor er zu viel Schaden anrichtet. Natürlich will man den Park stetig erweitern und verbessern, um voran zu kommen und dafür braucht man ein Forschungsgebäude. Um Forschungspunkte zu generieren, stellt man einen Wissenschaftler ein und platziert ihn auf die Forschungsstation. Die Punkte kann man im Forschungsbaum in neue Technologien investieren. Während dem Punkte sammeln, macht der Forscher etwas seltsame Bewegungen, die sich beobachten lassen.

Nach der Vorarbeit ist es endlich so weit, das erste Gehege steht und das Personal ist auf nahezu alles vorbereitet. Der Park kann endlich eröffnet werden und die ersten Besucher strömen herein. Jetzt heißt es erst mal Daumendrücken, dass nichts schief geht. Denn passt dem Dinosaurier irgend etwas nicht oder ist er unglücklich, stürmt er die Zäune und bricht aus. Selbst wenn er kein Fleischfresser ist, lässt selbst ein Pflanzenfresser eine Schneise der Verwüstung hinter sich, wenn er nicht rechtzeitig gestoppt wird. Dabei können Ess- und Trinkstände durch die Zerstörung in Brand geraten und diese stecken meist nahestehende Besucher mit dem Feuer an.

Es gibt zwei Möglichkeiten ihn aufzuhalten, entweder wartet man auf das Sicherheitspersonal, bis er den Dino eingefangen hat oder man nimmt die Angelegenheit selbst in die Hand, wechselt in die Egoperspektive und beschießt den Dino so lange mit Betäubungspfeilen, bis er einschläft und sich in eine Aufbewahrungsbox packen lässt. Der persönliche Weg ist meist der schnellere und witzigere, da das Personal besonders zu Beginn noch nicht ausreichend geschult ist um schneller zu reagieren und man selbst in der Aktion eingreifen kann. Wird der Dinosaurier eingefangen, kommt er ins Dinolager und sobald das Gehege repariert wurde, kann er wieder hineingesetzt werden.

Um weitere Dinosaurier zu Erschaffen, muss man über ein Portal zu Ausgrabungsstätten reisen und dort nach alten Schädeln oder Fußabdrücken suchen. Im Portalraum wählt man die Dinosaurierart aus und öffnet dann das gewünschte Portal. Dieser Vorgang braucht immer einige Zeit in der man andere Dinge erledigen kann und sobald es offen ist, erhält man eine Nachricht und kann sich auf die Reise begeben. Das Ausgraben gestaltet sich als ein kleines Minispiel mit frischem Wind, in dem man Felder mit verschiedenen Formen aufdecken muss.

Für die Ausgrabung sind die Wissenschaftler zuständig und jeder Forscher besitzt eine andere Schaufelform – erinnert hier ein wenig an Tetris. Zur Verfügung steht ein Grundforscher der mit der Schaufel immer nur ein Feld abdeckt und mit jedem Mitarbeiter folgen weitere Formen. Nun hat man vor sich ein Erdfeld in Kästchen aufgeteilt, dass man nach und nach mit den Formen aufdeckt. Unter den Schichten befinden sich Überbleibsel der Saurier die vor langer Zeit verstorben sind. Jeder Forscher hat nur eine begrenzte Anzahl an Schaufeln, sobald diese aufgebraucht sind, muss man zurück kehren und ein neues Portal öffnen um den Vorgang zu wiederholen.

In der Stadt lassen sich die alten Knochen und Spuren der Dinos in Eier umwandeln, dazu besucht man die Scheune und erhält eine Übersicht, welche Gegenstände für das Erstellen eines Ei’s benötigt werden, denn je nach Dinosaurier variiert das. Jedoch braucht man für jede Eiproduktion einen bestimmten Edelstein, diese können im Edelsteinshop erworben werden. Dennoch sind zu Beginn des Spiels noch nicht alle Arten an Edelsteinen erhältlich, sie müssen erst im Forschungsbaum freigeschaltet werden und können danach erst gekauft werden. Sobald man ein Ei produziert hat, gelangt es ins Inventar und kann von dort aus in ein Gehege platziert und ausgebrütet werden.

Am Ende jedes Tags erscheint eine Bilanz in der man eine Übersicht über alle Dinos, Besucher und Mitarbeiter erhält und mit jedem zufriedenen Dinosaurier erhält man Herzen. Diese Herzpunkte kann man im Herzen-Forschungsbaum ausgegeben werden. Dieser Technologiebaum ist explizit nur für die Erweiterung der Dinoarten und deren Ausrüstung da. Dadurch können bessere Futtertröge oder Unterschlüpfe freigeschaltet werden. Hinzu kommen die unterschiedlichen Dinosaurier die nur in diesem Baum erforschbar sind, um an deren Ausgrabungsstätten zu reisen und sie somit auch herstellen zu können. So ist das ein stetiger Kreis von Bauen und Forschen bis man den Park immer größer, schöner und vielfältiger gestalten kann.

 


 

– Besonderheiten –

In Parkasaurus gibt es diverse Gebäude, zum Einen das Forschungszentrum und ein Mitarbeiterquartier, zum Anderen die verschiedenen Ess- und Trinkstände, welche die Besucher bei Laune halten, aber auch die Souvenirläden dürfen natürlich nicht fehlen. In denen sich die Leute reichlich eindecken können – seien es Luftballons oder Hüte. Zusätzlich gibt es die Toilettenanlagen oder verschiedene Tische und Bänke auf denen die Besucher gemütlich ihr Essen und Trinken verspeisen können.

Das Baumenü umfasst eine große Anzahl an Möglichkeiten, so lassen sich Wege und Dekorationen bauen, wie auch das Gehege der Dinos. Man kann Terraforming betreiben und richtige Berglandschaften und Seen gestalten oder man entschließt sich die Zäune der Gehege auszutauschen, ohne dabei die vorherigen Zäune abreisen zu müssen. Mit dem Abreiß-Tool lässt sich alles wieder entfernen. Hügel und Berge lassen sich mit dem expliziten Ebnungs-Tool schnell in eine glatte Fläche zurück verwandeln.

Jeder Mitarbeiter hat drei Grundattribute: die Geschwindigkeit, die Fähigkeit und die Persönlichkeit. Je nach Aufgabengebiet sind unterschiedliche Attribute am wichtigsten, die man beim Anheuern des Personals beachten sollte. Durch das Ausführen von Arbeiten erhalten die Mitarbeiter Erfahrungspunkte und sobald sie ein Level-Up haben, erhöhen sich auch die Grundattribute. Bei einer Sicherheitskraft ist es zum Beispiel wichtig, dass er schnell reagiert und seine Fähigkeit zu schießen nicht die schlechteste ist, ansonsten herrscht schnell Chaos.

Alle Dinosaurier und Besucher haben diverse Bedürfnisse die beachtet werden müssen. Jeder Dino hat drei Grundbedürfnisse, darunter gehört ein Gehege das seinen Ansprüchen entsprechend eingerichtet ist, die richtige Nahrung und genügend Privatsphäre, die er durch Unterschlüpfe und hohes Gras erhöhen kann. Danach gibt es noch die Luxusbedürfnisse, welche durch die Gesundheit, die Gesellschaft und Unterhaltung definiert werden. Sie können meist durch Gegenstände verbessert werden. Aus beiden Parts rechnet sich die gesamte Zufriedenheit jedes Dinos.

Die Bedürfnisse der Besucher unterscheiden sich immens zu denen der Dinosaurier. Parkbesucher wollen Spaß haben, mögen es wenn der Park schön dekoriert ist und ihr Hunger muss gestillt werden. Durch schöne Schattenplätze kann man die Energie erhöhen, ansonsten gehen sie schneller nach Hause, weil sie zu müde sind und natürlich dürfen auch keine Klos fehlen. All das zusammen ergibt die Zufriedenheit. Manche Besucher geben dem Park, je nach dem wie es ihnen gefallen hat, am Ende des Tages auch eine Bewertung anhand von Sternen.

Zum besseren Überblick über die Gehege gibt es die Feuchtigkeits – und Privatsphärenanzeige. Durch die Feuchtigkeitsanzeige sieht man ob man die Seen und Teiche gleichmäßig im Gehege verteilt hat. Wünscht sich der Dino ein feuchtes Gebiet, sollte nirgends in der Umgebung eine trockene Stelle entstehen. Mit der Privatsphärenanzeige sieht man, welche Fläche vom Parkbesucher erblickt werden kann und in welchem Gebiet der Dino am wenigsten Privatsphäre hat. Je mehr Aussichtspunkte vorhanden sind, desto unruhiger wird der Dinosaurier und versucht auszubrechen.

 


 

– Support –

Parkasaurus kam am 25.09.2018 in den Early Access und erhielt seither bereits die ersten Updates mit Verbesserungen und Bugfixes. Bisher zeigen sich die Entwickler WashBear sehr aktiv und präsent im Steamforum, wie auch auf ihrem eigenen Discord-Server. Ansonsten lässt sich für den Moment leider nicht viel zum Support sagen, nun heißt es abwarten wie es weiter geht und ich bin sehr gespannt was noch alles kommen wird. Eine direkte Roadmap besteht leider nicht, man hat jedoch die Möglichkeit seine Ideen und Feedback über Steam oder Discord direkt an die Entwickler zu richten.

 

– Fazit –

An sich bringt Parkasaurus jetzt schon eine Menge Spaß und Abwechslung mit sich, trotzdem lassen sich hier und da Sachen finden die den Spielspaß etwas einzäunen. Durch die verschiedenen Spielansichten wie der Park, die Stadt, das Büro, etc. entsteht ein großes Angebot an Vielfalt, diese bringt aber auch ein Manko mit sich. Da man oft in den Reitern herum wechselt, verliert man leicht den Überblick was die Dinosaurier im Park gerade machen. Da kann es schnell passieren, dass man einen Ausbruch und eine Massenzerstörung übersieht.

Trotzdem bringen die verschiedenen Räume einen frischen Wind ins Aufbau und Management Genre. Dazu kommt noch eine ordentliche Ladung Humor, in Form von verschiedenen Kopfbedeckungen, welche die Köpfe der Dinosaurier zieren sollen. Man veralbert dadurch die Gefahren die von diesen erfurchtsvollen Riesen ausgehen und das verharmlost das Spiel auf eine niedliche Art.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in das Review auf die Sterne unter „Eure Wertung„ klicken. Wahnsinn!

Im Verlauf des Tests fielen mir hin und wieder Dinge auf die mich aktuell noch etwas stören. Zum Einen die Tatsache, dass man das Spiel aktuell nicht pausieren kann, währenddem man zum Beispiel ein Gehege baut oder erweitert. Zum Anderen verfehlt man oft Gegenstände und verklickt sich, da die Hitboxen teilweise sehr ungenau sind. Einige Features sind momentan ebenfalls nicht durchsichtig. So haben die Dinosaurier ein Level und können aufsteigen, wenn dies geschieht passiert allerdings nichts.

Alles in allem ist Parkasaurus ein solides Spiel, das jetzt schon den Spieler für einige Stunden ohne Mühen beschäftigen kann. Trotzdem finde ich den Preis von 19.99 € für den aktuellen Zustand etwas gewagt, denn das Spiel spricht gewiss nicht jeden an, da es auch ein gewisses Maß an Geduld und Ausdauer fordert. Das Freischalten der beiden Forschungsbäume zieht sich manchmal dahin und man kommt zu Beginn nur langsam vorwärts bis man neue Dinosaurierarten freispielt. Dennoch ist Parkasaurus ein gutes und schönes Spiel und verdient die Aufmerksam derer, die sich für dieses Genre interessieren.

 


 

 


 

Nurona

Über Nurona

Im Grunde spiele ich so ziemlich alles was mir in die Hände fällt, ausgenommen von Horrorspielen. Aufgewachsen bin ich aber mit den legendären Schlachten in Age of Empires 2, den arbeitstüchtigen Orks aus Warcraft 3 "Work, work", den geheimnisvollen Zerg aus Starcraft und vielen, vielen mehr. Auch heute sprechen mich Strategiespiele und Aufbausimulationen außerordentlich an. Trotzdem versuche ich mich immer wieder gern an Indietitel, bei denen ich keine Ahnung habe, was für ein Spielkonzept dahinter steckt.

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