Mewnbase
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Mewnbase

Der Kampf ums Überleben beginnt!

 

Welcher Katzenliebhaber wollte nicht schon immer als heroisches Astronautenkätzchen auf einem fremden Planeten gegen blutrünstige Kreaturen kämpfen? Als Katzensoldat in die Schlacht ziehen. Als ein gerissener Katzenschurke aus dem Hinterhalt fungieren. Als Superkitten mit Cape und Maske das unbesiegbare besiegen. Die Hilflosen, mit rasierklingenscharfen Krallen und gebürsteten Schnurrhaaren, beschützen. Stopp! Stopp! Stopp!

Die einzigen Feinde, denen wir hier begegnen, sind Hunger, Sauerstoff, Ressourcen und Wetter.

 

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WICHTIG! Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Testbericht um eine Early Access Version handelt. Unsere Wertung ist noch nicht endgültig und kann sich im Laufe der Entwicklung des Spiels ändern. Dieses Review bietet dir einen ersten Einblick in die zum Zeitpunkt des Tests aktuelle Version des Spiels (die getestete Spielversion kann in der oberen Box entnommen werden). Alle Informationen zu unserem Bewertungssystem findest du hier.

 


 

– Präsentation –

Wir tauchen in eine Welt des Knuffs ein, bei der wir als Kätzchen in süßer 2D Grafik noch mehr Knuff erkunden. Mewnbase glänzt hier eindeutig mit der detaillierten Gestaltung eines zunächst kargen Planeten. Beim Starten eines neuen Spiels dürfen wir unserem Kätzchen einen Namen geben, sowie das Aussehen des Anzugs und der Katze selbst bestimmen. Mann kann entweder ein Tutorial durchspielen oder eine Mission starten. Wenn man jedoch alles alleine herausfinden will, steht auch ein Endlosmodus zur Auswahl.

Die innovative Musik spielt leider nur im Menü, jedoch sind die Soundeffekte während dem Gameplay sehr realistisch und angenehm. Im Grunde ist die Steuerung kinderleicht, bis auf das Fahrzeug. Anfangs irritiert die Steuerung unseres Buggies, jedoch gewöhnt man sich nach einigen Crashs daran. Während der gespielten Version hatte ich mit keinen Störungen, Abstürzen oder Bugs zu kämpfen. Auch die PC-Anforderungen sind heutzutage für fast jeden möglich.

 


– Gameplay –

Eine süße Astronautenkatze, mit dem unglaublich kreativen Namen Kitty, landet auf dem Planeten APX810 ohne jegliche Ressourcen. Mit nur einer Ladung Sauerstoff in ihrem Anzug, beginnt ihr Kampf ums Überleben. Nach kurzer Zeit findet Kitty zwei Vorratskisten, mit denen sie eine kleine Basis aufbauen kann. Eingerichtet mit einem Lüftungsmodul, einer Werkbank und einem Biokraftstoff-Generator, schwelgt sich Kitty nun in Sicherheit, doch dies ändert sich rasch.

Nach einer Nacht ist die Energie fast aufgebraucht, so dass sich Kitty ein für alle Mal an die Arbeit machen muss, den rätselhaften Planeten zu erkunden. Mit Holz, Schrott und Pflanzen im Rucksack macht sich Kitty zurück zur Basis und stellt ihr erstes Werkzeug her. Mit den gefundenen Pflanzen mischt sie eine Brühe zusammen. Auch wenn Pflanzenfraß nicht die bevorzugte Nahrung einer Katze ist, so kann man auf einem einsamen Planeten nicht wirklich wählerisch sein.

Ausgerüstet mit Futter und Schaufel läuft Kitty los und sammelt so viele Erze und Materialien ein wie nur möglich. Hinter ein paar Felsen entdeckt sie eine Kiste. Ein Artefakt einer früheren außerirdischen Zivilisation? Eilig tippelt Kitty zurück zur Basis, um dieses Artefakt zu erforschen. Nach dem beschwerlichen Einschmelzen der Erze, baut sie ein Forschungslabor. Mit dem Erforschen des Artefakts ist es Kitty nun möglich, aus den Materialien die auf dem Planeten vorhanden sind, neue Konstruktionen zu bauen.

Schritt für Schritt erweitert sich Kittys Basis desto mehr sie erforscht, so dass sie schon bald bessere Werkzeuge mit sich trägt und ihr Zuhause mit Solarenergie ankurbeln kann. Doch jeden Abend, wenn es dunkel wird, ist Kitty gezwungen ihre wertvollen Materialien im Biokraftstoff-Generator zu verbrennen. Solarzellen sind nur die halbe Lösung, also macht sich Kitty wieder auf die Socken um weitere Artefakte zu finden. Auf ihrer Erkundungstour erbeutet sie drei neue Artefakte. Sowie weitere der Ressourcen, die sie durch den Generator verloren hatte.

Das Forschungslabor rattert, der Schmelzofen glüht und der Bauhof schmeißt die Maschinen an. Es ist so weit, der Wind kommt ins Spiel. Mit Solarzellen und Windturbinen ist die Basis perfekt ausgestattet. Doch leider hat sich Kitty zu früh gefreut. Theoretisch ist die Kombination perfekt. Doch der Wind saust nicht immer gleich stark und mit dem Wind kommt auch Staub der die Solarzellen bedeckt. Zum Glück hatte Kitty vorgesorgt und füttert das Labor mit einem weiteren Artefakt ihrer letzten Reise.

Mit den jüngsten Untersuchungen ist es Kitty nun möglich ein Chemielabor zu errichten, mit dem sie Batterien herstellen kann. Da die Stromversorgung nun einigermaßen im Gleichgewicht ist, kann Kitty tägliche Ausflüge machen, um weitere Ressourcen und Artefakte nach Hause zu bringen. Im Chemielabor kann sie jetzt sogar auch Sauerstofftanks, zum nachfüllen ihres Anzugs, anfertigen. Aus Ausflügen werden tagelange Exkursionen. Mit der Erforschung des Gewächshauses erreicht Kitty einen Meilenstein für die Infrastruktur ihrer Basis.

Doch auch hier liegen Steine auf Kittys Weg. Die Produktion von eigener Nahrung benötigt eine sehr hohe Menge an Wasser. Eine Menge, bei der Eis einsammeln zweifellos nicht ausreicht. Mit jeder Tour muss Kitty immer weiter weg von der Basis um neue Artefakte zu finden. Eines Tages gelangt Kitty in einen Sturm. Ein Blitz schlägt direkt neben ihr ein. Am leben doch schwer Verletzt kriecht sie zur Basis zurück. Die eingebaute Klinik rettete ihr das Leben. Mit frischer Energie forscht sie an einem automatischen Bewässerungssystem.

Dabei entdeckt sie auch eine Technologie für Drohnen, die die Basis automatisch Reparieren und die Solarpanels von Staub und Sand reinigen. Kitty fühlt sich das erste Mal mit dem Gedanken, die Basis für längere Zeit zu verlassen, wohl. So also erforscht sie eine Art Transportmittel und Navigationssystem, mit dem sie größere Strecken hinter sich legen kann, ohne die Orientierung zu verlieren. Nach einiger Zeit ist ihre Basis nun auf dem höchsten Hightech Stand, so dass sie Schrott recyceln, Blitze einfangen und Nuklearen Treibstoff herstellen kann.

Jetzt ist Kitty für alles gewappnet was noch kommen mag. Oder doch nicht?

 


 

– Besonderheiten –

Was ich klar erwähnen muss ist das Astronautenkätzchen, welches dem Spiel so viel Scharm verleiht. Die niedliche Gestaltung des Raumanzuges und des Kätzchens selbst lässt jeden Katzenliebhaber schmelzen. Schon nur die Animation, wenn meine Kitty eine Schüssel Pflanzenfraß verschlingt ist zuckersüß. Alle anderen Animationen wie Holzhacken, Erze schaufeln und Steine mit dem Pressluftbohrer zerkleinern sind ebenso bezaubernd.

Für jedes erforschte Artefakt erhält man fünf Proben, mit denen Technik-Upgrades freigeschaltet werden können. Aber nicht jedes Upgrade braucht gleich viele Proben. Da ist der Spieler selbst gefragt, welches Upgrade zuerst nötig ist. Als Belohnung für das ständige Ausgraben dieser Artefakte, erhält man ingame Errungenschaften. Welche dieser knuffigen Bildchen man freischaltet ist zufallsbedingt. Ich sammelte ganze 54 Artefakte für die komplette Sammlung. Die 8 zusätzlichen Artefakte in meinem Rucksack, die nun nicht mehr nötig waren, sind nicht dazu gezählt.

 


 

– Support –

Mewnbase wurde alleinig von Cairn4 Entwickelt und Publiziert. Im regelmäßigen Abstand von ca. drei Monaten veröffentlicht der Entwickler neue Updates mit Bugfixes und Erweiterungen. Cairn4 beteiligt sich bei Diskussionen im Steamforum. Ebenso bleibt man bei Mewnbase’s Discord auf dem neusten Stand. Auf Trello kann man dem Entwicklungsprozess und geplanten Features folgen.

 


– Fazit –

Im Vordergrund des Spiels stehen eindeutig das Farmen und Weiterverarbeiten von gesammelten Materialien. Jedoch lässt es viel Freiraum für Tüftelliebhaber. Man entscheidet selbst welche Technik-Upgrades man zuerst erforschen will. Je mehr Upgrades man freischaltet, desto mehr Möglichkeiten stehen zur weiteren Nachforschung zur Verfügung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis steht hier zweifellos zu Gunsten des Spiels. Für nur 4.99 Euro kann sich jeder stundenlang im Knuff schwelgen.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in das Review auf die Sterne unter „Eure Wertung„ klicken. Wahnsinn!

Mewnbase ist definitiv das süßeste Aufbauspiel, dass ich je gespielt habe. Auch Survivalliebhaber kommen hier klar auf ihre Kosten. Durch die Vielseitigkeit der Module und Forschungen kann man seine Basis einzigartig zusammenstellen. Die Individualität des Spiels macht Lust auf mehr und ich muss zugeben, dass mich nur das vollständige Erkunden des gesamten Inhalts stoppen konnte. Ich kann Mewnbase jedem Katzenliebhaber, der Survivals und Aufbausimulationen genießt, nur wärmstens empfehlen.

 


 

 


 

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