Magika Land of Fantasy
Unsere Wertung:
Eure Wertung:
VN:F [1.9.22_1171]

Magika Land of Fantasy

Game Over

 

Wie hartnäckig wirst du sein, wenn dein Königreicht in Gefahr ist? Nur ein mächtiger Magier besitzt die Kraft sich den böswilligen Eindringlingen zu stellen. Dir werden hopsende Bomben und tödliche Fallen den Weg versperren und nur mit deinem magischen Schild kannst du sie überlisten. Schaffst du es die Invasion abzuwehren und bis ins Schloss vorzudringen? Wirst du die blutrünstige Kreatur besiegen und Magika befreien?

Die einzige Möglichkeit es zu schaffen ist: Retry!

 

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WICHTIG! Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Testbericht um eine Early Access Version handelt. Unsere Wertung ist noch nicht endgültig und kann sich im Laufe der Entwicklung des Spiels ändern. Dieses Review bietet dir einen ersten Einblick in die zum Zeitpunkt des Tests aktuelle Version des Spiels (die getestete Spielversion kann in der oberen Box entnommen werden). Alle Informationen zu unserem Bewertungssystem findest du hier.

 


 

– Präsentation –

Magika’s Umgebung erinnert stark an so manche Super Mario’s. Leider begegnen uns hier dieselben fluffigen Wölkchen wie in „Super Mario 3D Land“ und auch die, auf gelben Füßchen stapfenden, Bomben wie in „Super Mario 64“. Die Welt an sich kann man deswegen keineswegs als Schlicht bezeichnen. Dazu merkt man, dass Herzblut in der Gestaltung des zotteligen Magiers steckt. Das moderne Designe des Menüs passt sich der doch eher mittelalterlichen Szenerie an.

Für ein Jump & Run ist die Steuerung leider sehr schwach. Das Hüpfen und Zielen fühlt sich willkürlich und unüberlegt an. Die Musik wäre an sich passend, doch die drei kurzen Titel in Dauerschleife sind eher störend. Überraschenderweise startete auf meinem PC noch nie ein Spiel so schnell wie Magika Land of Fantasy. In der gespielten Version begegnete ich zum Glück keinen Bugs. Zudem lief alles stehts ohne Ruckler und Abstürze.

 

– Gameplay –

Im Turtorial wird man mit den Fähigkeiten des Magiers vertraut und den Gefahren, denen man auf dem Weg zur Rettung des Königreichs begegnet, bekannt. Zu Beginn wählt man zwischen leicht, normal, schwer und seit neustem auch dem Timeattack-Modus. Vom Menu aus steht der Magier sofort auf und ist bereit für die ersten drei Gegner. Diese sind leicht zu besiegen, kosten aber Magie die man zufällig von erledigten Feinden wieder auffüllen kann.

Den Fallen kann man zu Beginn leicht aus dem Weg gehen, später aber braucht es Feingefühl beim Aktivieren vom magischen Schutzschild, denn auch dieser lässt den blauen Balken schrumpfen. Spätestens, wenn unzählige Minibomben einem umzingelt haben, muss das Timing stimmen. Ach ja das TIMING… Dieser „knuffige“ Magier wirkt beim Hüfen so schwerelos, dass so manche Sprünge daneben gehen.

Nicht nur die Sprünge gehen daneben, auch ist mal die Magie aufgebraucht, ein Gegner wird übersehen oder der Schutzschild zu spät aktiviert, so also sterbe ich und sterbe ich und sehe dieses wunderschöne Game Over immer wieder. Ohne Checkpoints würde mir so mancher nerv platzten, aber wir wollen uns jetzt nicht in meine Strapazierfähigkeit vertiefen. Wir wollen Knöpfe! Grosse, rote Knöpfe! Ja solche Buzzer kriegen wir auch, beim Abschliessen eines Levels. Es gibt bis jetzt nur 3 Level aber die Hauptsache ist ja, dass wir auf die Buzzer drauf hüpfen können.

Nach vielen Toden, blauem Wasser, explodierenden Köpfen, luftigen Wolken, wirbelnden Klingen und schwerelosen Flugstunden finden wir uns in einem dunklen Gang wieder. Voller Tatendrang marschiert unser kleiner Magier die Treppen hinauf. Nun stehen wir in einer üppigen Blumenwiese vor einem hohen Turm, diesen Moment will man so richtig genießen, voll und ganz in sich aufnehmen. Und dann, aus dem nichts, zerstört eine riesige Gestalt diesen zauberhaften Augenblick. Ein großer roter Balken ploppt unten auf. Ja! Endlich! Ein Bossfight!

Tapfer stellt sich der Magier dieser furchteinflössenden Kreatur. Nach zwei blutrünstigen Sekunden fühle ich mich so hilflos wie beim ersten Versuch des «Taurus Demon» in Dark Souls. Mit nur einem Schlag ist der nicht mehr so tapfere Magier sofort tot. Natürlich machen meine Angriffe so wenig Schaden, dass meine Magie aufgebraucht ist und der Boss munter weiter tobt. Es muss eine andere Lösung geben! Ich finde den Weg auf andere Plattformen bei denen wieder einmal dieses verfluchte Timing stimmen muss. Nach vielen Toden, wieder einmal, zeigt sich bei der letzten Plattform endlich die Lösung zum Sieg.

Buzzer!

 


 

– Besonderheiten –

Mir persönlich gefällt es nicht nur auf einen Buzzer drauf zu hüpfen, auch die süße Tanzeinlage des Magiers nach den zwei normalen Leveln fielen mir ins Auge. Leider kriegt man diese nach dem besiegtem Boss nicht mehr zu sehen.

Nach dem man jede Ecke und jeden Weg erkundet hat, kann man sich an höhere Schwierigkeitsstufen heranwagen, wobei es überall kleine Veränderungen gibt. Das macht Magika von einem sehr kurzem Indie Titel zu einem Spiel, zu dem man immer wieder gerne zurückkommt.

 


 

– Support –

Magika Land of Fantasy wird vom Ein-Mann Entwickler Vimes Entertainment verbessert und erweitert. In dem Jahr, seit der Veröffentlichung wurden nahezu alle Bugs behoben und Features wie Grafikeinstellungen und dem Timeattack-Modus implementiert. Vimes ist bislang nur auf Steam oder per Email erreichbar, dies jedoch sehr gewissenhaft. Auf Fragen und Anregungen reagiert der Entwickler umgehend und zeigt bei Diskussionen Präsenz. Es sind weitere Levels und Maps angekündigt und in Entwicklung.

 

– Fazit –

Im Grunde bin ich recht überrascht wie reibungslos dieser Early Access Titel lief. Ich begegnete weder einem Bug noch gab es irgendwelche Störungen. Wenn man darüber hinweg denkt, dass dies kein Super Mario ist, sondern ein Free to Play Titel von einem Ein-Mann Entwickler würde ich dieses Spiel gerne Empfehlen. Leider ist die kurze Spielzeit von nicht einmal 45 Minuten enttäuschend. Bei einem zweiten Walkthrough waren es dann nicht mal mehr 10 Minuten.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in das Review auf die Sterne unter „Eure Wertung„ klicken. Wahnsinn!

Auch die Steuerung, die bei Jump & Run’s so wichtig ist, lässt hier zu wünschen übrig. Nach einiger Zeit kann man sich zwar an das schwebende Hüpfen gewöhnen, allerdings wirkt es in manchen Situation doch eher unsystematisch. Das Zielen ohne Fadenkreuz ist nicht nur lästig, es fühlt sich ebenfalls chaotisch an. Zurzeit sehe ich Magika als Gelegenheitsspiel, dass das Potenzial hat mit mehr Levels und einer angepassten Steuerung zu einem Abenteuer zu werden.

 


 

 


 

Accurisa

Über Accurisa

Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir als Kinder in Reih und Glied im PC-Keller sassen und gemeinsam strategische Entscheidungen trafen. Es war nicht üblich drei kleine Mädchen Age of Empires spielen zu sehen, aber manchmal spielten wir ja auch Anno oder Starcraft. Bis heute faszinieren mich Strategie und Aufbausimulationen. Ich liebe es zu Rätzeln, genauso wie gute Stories. Deswegen gehört Sherlock Holmes zu meinen Lieblingen. Auch Indietitel wie Firewatch haben es mir angetan. Ich könnte ewig weitere Lieblinge aufzählen, deswegen muss ich zugeben, dass ich mich für fast jedes Genre begeistern kann.

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