Littlewood
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Littlewood

Aller Anfang ist schwer!

 

In einem Krieg zwischen Gut und Böse verloren einst viele gute Menschen ihr Zuhause, doch ein Held stellte sich dem dunklen Magier mutig entgegen und wehrte die komplette Zerstörung im letzten Moment ab. Nun, da der Sieg sicher war, wurde den Bewohnern erst bewusst was sie alles verloren hatten und verstreuten sich um nach Überresten und Überlebenden zu suchen. Dabei fanden sie den Helden, der erbittert gegen den dunklen Magier kämpfte. Er lebte, war jedoch nicht bei Bewusstsein und nun musste schnell eine Notunterkunft her.

Drei Tage später erwachte der Held, doch was war geschehen und warum brummte ihm sein dicker Schädel? Erwacht in einem kleinen leeren Raum ohne Bett oder sonstigen Utensilien. Langsam raffte er sich auf und begab sich zum Ausgang, irgend wer musste ihn ja hier her gebracht haben. Kaum verließ er die kleine Hütte rannte ihm eine Frau entgegen und redete wirres Zeug, von einem Kampf und das er der Held war, aber er konnte sich nicht erinnern. Er sollte nun die kleine Stadt Littlewood wieder aufbauen? Ganz allein?

 

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WICHTIG! Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Testbericht um eine Early Access Version handelt. Unsere Wertung ist noch nicht endgültig und kann sich im Laufe der Entwicklung des Spiels ändern. Dieses Review bietet dir einen ersten Einblick in die zum Zeitpunkt des Tests aktuelle Version des Spiels (die getestete Spielversion kann in der oberen Box entnommen werden). Alle Informationen zu unserem Bewertungssystem findest du hier.

 


 

– Präsentation –

Littlewood möchte ein friedliches und entspannendes RPG Spiel sein. Damit das gelingt wurde wohl bewusst ein einfacher aber ausgesprochen niedlicher Grafikstil a la Pixelart gewählt. Die Spielwelt wirkt ausgesprochen detailliert, lebendig, macht Lust auf mehr und bietet jede Menge Hingucker.

Das Interface reiht sich nahtlos ins Spiel ein und wirkt zu keinem Zeitpunkt überladen oder unpassend, im Gegenteil. Items sind schnell erreicht und auch die diversen Bautools bieten ausreichende Zugänglichkeit, dazu aber später mehr.

Musikalisch scheiden sich hier wohl die Geister. Zwar ist die Musik für die Art des Spiels passend, kann aber für den ein oder anderen durchaus monoton und ermüdend sein. Ist aber alles kein Problem, denn jede Art von Sound lässt sich in den Optionen anpassen und auf Wunsch komplett deaktivieren.

Über die Performance von Littlewood gibt es nicht viel zu sagen, außer, dass das Spiel, welches die Unity Engine nutzt, keine wirklichen Ansprüche an neue und auch ältere Hardware setzt. Alles andere hätte aber auch überrascht, denn so schick der pixelige Grafikstil auch ist, wirklich starke Hardware braucht dieser nicht und das ist auch gut so!

 

– Gameplay –

Man erwacht allein in einem kleinen Raum, ohne zu wissen was überhaupt passiert ist. Erst die Begegnung mit Willow schafft etwas Klarheit. Der Spieler ist der Held, der den dunklen Magier besiegt hat, doch davon weiß er nichts mehr. Nun heißt es Wiederaufbau, denn abgesehen von ein paar Bäumen und Steinen ist die Stadt noch ganz schön leer. Ein kleines Eigenheim wäre da für den Anfang eine gute Idee. Prompt steht Dalton vor der Tür und hätte ebenso gern ein kleines Zuhause. You got a new Blueprint!

Sobald Daltons Hütte steht, wird ein Blick hineingeworfen und eine kleine Scene beginnt, Dalton ist überglücklich, selbst wenn der Raum noch komplett leer ist. Das spielt für den Moment jedoch noch keine Rolle, Hauptsache das eigene Zuhause bleibt nicht leer. Ein gemütliches Bett zum Schlafen und schon fühlt man sich etwas wohler. Wer eine Nacht mal auf dem Boden verbringt, ist am nächsten Morgen weniger ausgeruht, wer hätte das gedacht.

Den Bewohnern der kleinen Stadt ist ein warmes Bett am Anfang aber noch herzlich egal, sie freuen sich einfach darüber jemanden zum Quatschen zu haben. Somit werden Gespräche gesucht um einfach ein bisschen zu Reden, natürlich besteht die Möglichkeit Komplimente zu machen oder mit ihnen abzuhängen. Was heißt abhängen? In Littlewood bedeutet das, dass man von der Person auf Schritt und tritt verfolgt wird, bis man die Party wieder auflöst.

Jetzt stehen zwar schon drei kleine Hütten in der neuen Siedlung, aber trotzdem ist alles noch ganz schön leer. Hier und da schwirren ein paar Schmetterlinge herum und einige Fische tummeln sich in den Teichen. Doch es mangelt an Bevölkerung, genau das Problem möchte Willow mit dem Spieler angehen, es soll ein Marktplatz her, auf dem man gefundene oder hergestellte Dinge verkaufen kann. Dieser ist allerdings so groß, dass erst einmal etwas Platz her muss.

Durch das Verschiebe-Tool können Bäume, Steine, Pflanzen aber auch Schatztruhen verschoben werden. Zum Glück gibt es ein weiteres nützliches Tool, mit dem sich Erhöhungen in der Landschaft nach Wunsch anpassen lassen. Diese beiden Werkzeuge sind besonders praktisch um die gesamte Stadt nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Ab sofort ist man zwar in der Lage Bäume und Steine aus dem Weg zu räumen, jedoch hat man noch nicht das richtige Werkzeug um die Ressourcen dieser Rohstoffe zu ergattern.

In Littlewood erzeugt Leistung immer eine Gegenleistung, braucht man etwas bestimmtes, so muss man erst etwas dafür tun. Dalton wünscht sich einen Generalshop, als Belohnung erhält man die gewünschten Werkzeuge wie einen Handschuh um Früchte von Bäumen zu pflücken, eine Axt und Spitzhacke. Sie sind zwar nicht von bester Qualität jedoch für den Anfang ganz ausreichend. Lasst die Ressourcen purzeln!

Nach und nach trudeln immer mehr Leute ein. Seien es Händler die den Marktplatz inspizieren oder potenzielle neue Bewohner. Letzteres möchte immer als erste Aufgabe ein Eigenheim bekommen. Das erfüllen bringt Vorteile, denn so dropen in Gesprächen oft neue Blueprints für weitere interessante Gebäude, Möbel oder neue Werkzeuge und Ressourcen. Nach einer gewissen Zeit in der Freundschaften geschlossen wurden, plopt ein besonderes Möbelstück auf: der Schreibtisch.

Der Schreibtisch wird in den eigenen vier Wänden aufgestellt, auf Wunsch aber auch in den Hütten der anderen Bewohner. Platziert man den Schreibtisch in anderen Wohnungen, besteht die Möglichkeit damit zu interagieren. Im eigenen Heim dient der Schreibtisch als Ansporn, denn er stellt immer fünf Aufgaben die erfüllt werden müssen um einen Punkt von insgesamt 25 und eine Belohnung zu ergattern.

Vielleicht ist es mal Zeit schlafen zu gehen, denn die Energieanzeige füllt sich doch recht schnell. Sobald die Energie ausgeht, taucht ein Warnfenster auf, schlägt man diese jedoch in den Wind und haut trotzdem noch einmal mit der Axt auf einen Baum ein oder redet noch schnell mit einem Bewohner, ist es vorbei. Man sackt zusammen und der Tag ist unsanft vorbei, denn am nächsten Morgen, ist die Energieleiste noch ein gutes Stück gefüllt und es lassen sich weniger viele Aufgaben erledigen als einem lieb ist.

Nach jedem Mal, wenn der Tag beendet wird, ob gewollt oder nicht, werden die Erfahrungspunkte der verschiedenen Bereiche zusammen gezählt und als Levelfortschritt dargestellt. Es gibt viele verschiedene Bereiche, in denen das Ausführen von Tätigkeit ein höheres Level bringt. Zum Beispiel hat jeder Bewohner der Stadt ein eigenes Level das steigen kann, aber auch für das Sammeln von Obst, das Fischen, Farmen, Holz fällen oder Steine abbauen gibt es Erfahrungspunkte und somit auch ein eigenes Level.

Um nicht den Überblick zu verlieren, gibt es ein Menü in dem auf das eigene Inventar mit unendlich viel Platz, das Baumenü, und das Journal zugegriffen werden kann. Das Journal beinhaltet alle bereits getroffenen Bewohner und deren Level, die verschiedenen Fähigkeiten und deren Fortschritt, sowie eine generelle Statistik mit einem Balken der anzeigt, wie weit man im Spiel schon vorangeschritten ist.

Richtig interessant wird es, wenn der Flugplatz steht, denn dann kann man die kleine Stadt endlich verlassen und andere Gebiete erkunden. Zum Beispiel gibt es einen endlosen Wald, wo drei Spinnen mit unterschiedlicher Farbe auf uns warten. Zu Beginn steht nur das ganz linke Tier zur Verfügung, denn für die anderen braucht es ein höheres Holzfäller Level. Das Waldgebiet ist bei jedem Besuch zufällig generiert.

Verlässt man das Gebiet kann es erst am nächsten Tag wieder betreten werden. Neben dem Waldgebiet gibt es auch die Staubhöhlen, auch dort sind drei verschiedenen Eingänge, aber nur das erste von Anfang an betretbar. Im Gegensatz zum Wald ist die Höhle aber nicht ganz so friedlich. Dort lauern kleine Gegner, die den Spieler umhauen, wenn sie ihn berühren. Dagegen ist der Spieler leider erst einmal machtlos. Wie das Waldgebiet, sind auch die Höhlen nur einmal täglich offen und immer zufällig generiert.

Neben all diesen Möglichkeiten, kommt der Tag an dem endlich eine Taverne teil der Stadt ist und darin wird unter anderem für die Bewohner und täglichen Besucher gekocht. Netterweise hinterlassen sie am nächsten Morgen immer ein Trinkgeld. Die Rezepte für die Gerichte werden nicht auf dem Silbertablett serviert, die müssen erst einmal selbst herausgefunden werden, dazu wirft man mehrere Gegenstände in den Vorbereitungsbehälter und wählt dann die Zubereitungsart. Dabei gibt es drei verschiedene, doch erst eine davon ist ohne Erweiterung nutzbar.

Richtig gelesen! Die Taverne muss erst einmal erweitert werden, um die anderen Zubereitungsarten freizuspielen. Dazu gibt es in der Taverne eine kleine Anlaufstelle an der die Kosten für das Aufleveln aufgeführt sind. Dabei hat die Schenke zu beginn ein Stern um die nächste Kochnische freizuspielen braucht es drei. Pro Stern benötigt es drei Spenden in Form von einem Betrag oder Ressourcen. Je mehr Sterne desto höher die Summe der zu liefernden Güter.

Das gilt jedoch nicht nur für die Taverne, sondern auch für alle anderen öffentlichen Gebäude. Nur der Marktplatz und die Wohnhäuser sind davon nicht betroffen. Levelt man zum Beispiel den Flugplatz, stehen neue Destinationen zur Verfügung. Dann gibt es ein Museum in dem wie bei Stardew Valley die gefundenen oder gesammelten Güter gespendet und ausgestellt werden und vieles mehr, jedes Gebäude birgt viele neue Möglichkeiten, wenn fleißig gespendet wurde.

Doch in jeder Stadt darf auf keinen Fall ein Rathaus fehlen und da der Spieler die Bewohner vor dem dunklen Magier gerettet hatte, wird man prompt ins Amt des Bürgermeisters ernannt. Im Rathaus lassen sich pro Woche maximal vier Wünsche erwirken. Zum Beispiel die Anzahl an Fischen die pro Tag spawnen, aber auch wie viele Obstbäume und Farmfelder bewirtschaftet werden dürfen. An der Wand hinter dem Chefsessel hängen zudem drei Poster.

Das eine Poster zeigt an wie hübsch die kleine Stadt zum aktuellen Zeitpunkt ist, das andere zeigt welche Wünsche bereits erwirkt wurden oder was es sonst noch für welche gibt und das letzte gibt eine Übersicht über die Anzahl an Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden, Bäumen und weitere Ressourcen die in der Stadt liegen. Also immer mal wieder einen Blick wert, wenn man schon mal da ist um neue Wünsche zu erlassen.

Im Großen und Ganzen ist Littlewood ein Spiel das auf den ersten Blick klein scheint, aber doch eine Menge zu bieten hat und sobald man das Gefühlt erlangt, so jetzt hat man doch alles gesehen, fällt einem ein neuer Blueprint für ein Gebäude in die Tasche, das weitere Möglichkeiten mit sich bringt. Es gäbe hier doch noch einiges an Gameplay anzufügen, doch das würde doch gewiss den Rahmen sprengen, zu dem möchte ich, als Schreiberling, nicht den ganzen Spaß beim Selbstentdecken verderben.

 


 

– Besonderheiten –

Der Generalshop ist eins der ersten Gebäude im Spiel und verleitet den Spieler zum Shoppen. Denn jeden Dienstag und Donnerstag gibt es neue tolle Gegenstände zu kaufen, sei es einfach Ressourcen oder auch verschiedenen Einrichtungsgegenstände. Da jeder Bewohner so seine eigenen Vorlieben an Einrichtung hat, ist der regelmäßige Besuch fast ein MUSS. Sofern man deren Zuhause heimischer gestalten möchte.

Wer kennt es nicht, morgens vor der Arbeit kurzer Umweg zum Coffeshop, um sich für den Tag startklar zu machen, sei es ein starker Kaffee oder einfach nur ein warmer Tee, hier gibt es alles. Nur in Littlewood funktioniert das etwas anders, je nach Getränkewahl kann man sich täglich kostenlos für einen Buff entscheiden. Zum Beispiel gibt es zusätzliche Erfahrung beim Fischen oder wenn die Felder bewirtschaftet werden.

Um Gebäude zu bauen, braucht es vor allem Holz und Stein, jedoch müssen die erst in einer Sägemühle oder Schmiede weiter verarbeitet werden. Diese beiden Gebäude stehen von Anfang an bereits in der Stadt und können sofort genutzt werden. Hackt man normales Holz, erhält man im Gebäude an der richtigen Station normale Planken, dabei gibt es verschiedene Holzarten. Ebenso funktioniert das auch mit dem Stein, das erst glatt geschliffen werden muss.

Jeder Bewohner hat seine eigene kleine Geschichte und ein kleines Gespräch offenbart immer kleine Schnipsel aus ihrem Leben oder aber auch neue Stichpunkte, was zum Start des Spiels geschehen ist und wie es davor so war. Schön ist, dass eine Nacht Ruhe in einem gemütlichen Bett meist neuen Gesprächsstoff liefert, außer man hat noch eine Aufgabe zu Erfüllen, dann wiederholt sich der Text.

Wem das ganze Spiel noch nicht Vielfältig genug ist, der kann noch ein Questboard aufstellen, dort können die Bewohner ihre Wünsche anpinnen und auf Erfüllung hoffen. Zum Beispiel kann die Quest kommen, das eine bestimmte Person ein bestimmtes Gericht in der Taverne essen möchte. Stellt man das Gericht dann bereit und geht schlafen, ist die Quest am nächsten morgen erfüllt und der Spieler erhält eine kleine Belohnung.

 


 

– Support –

Littlewood entspringt aus der Feder eines einzigen Entwicklers: Sean Young. Die Menge an Inhalt bringt den Spieler daher zum Staunen, der Entwickler hat sich so viele innovativen Ideen einfallen lassen und verbessert das Spiel wöchentlich durch neue Inhalte und Bug fixes, auch wenn im Test dem Spiel kein falsches Käferlein entsprungen ist. Darüber hinaus gibt es ein Wiki und man kann sich via Discord mit der Littlewood Community verknüpfen.

 

– Fazit –

Das Spiel überzeugt auf allen Ebenen und hinterlässt nach dem Test ein kleines Suchtpotenzial. Die liebevoll gestaltete Spielwelt und deren kleine Bewohner, lassen einen schnell die Zeit vergessen. Für einen Early Access Titel gibt es bereits einiges zu tun, sodass auch nach über 5 Stunden Spielzeit die Luft immer noch nicht raus ist. Trotz bekannter Mechaniken macht Littlewood doch einiges anders, zwar sammelt man viele Ressourcen, wie auch in zahlreich anderen Spielen, jedoch gibt es kein begrenztes Inventar.

Mit der Zeit spielt man diverse Obstsorten und Pflanzen frei, die man über das Baumenü platzieren kann, aber es ist kein herkömmliches Farmingspiel, denn diese Ressourcen lassen sich immer und immer wieder ernten ohne sie selber auszusäen. Diese und viele weitere kleine Dinge machen Littlewood so interessant. Vieles kommt bekannt vor und man findet sich dadurch schnell ins Spiel ein, aber trotzdem spielt es sich wieder ganz anders.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in das Review auf die Sterne unter „Eure Wertung„ klicken. Wahnsinn!

Hinzu kommen keine hohen Ansprüche an die Hardware, sodass auch Leute mit einem älteren Computer ohne Probleme in den Genuss von Littlewood kommen können. Alles in allem bekommt man hier für 12,49 € ein bereits ausgereiftes RPG der besonderen Art. Spieler die eher auf Action stehen und keinen Drang zum freien Bauen haben, werden sich vermutlich schnell langweilen. Alle anderen erwartet eine tolle Story mit einer erstklassigen Atmosphäre und einem hauch Nostalgie, was sich auf den Grafikstil bezieht.

 


 

 


 

Nurona

Über Nurona

Im Grunde spiele ich so ziemlich alles was mir in die Hände fällt, ausgenommen von Horrorspielen. Aufgewachsen bin ich aber mit den legendären Schlachten in Age of Empires 2, den arbeitstüchtigen Orks aus Warcraft 3 "Work, work", den geheimnisvollen Zerg aus Starcraft und vielen, vielen mehr. Auch heute sprechen mich Strategiespiele und Aufbausimulationen außerordentlich an. Trotzdem versuche ich mich immer wieder gern an Indietitel, bei denen ich keine Ahnung habe, was für ein Spielkonzept dahinter steckt.

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