Gunfire Reborn
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Rating: 4.0/5 (1 vote cast)

Gunfire Reborn

Wenn Banditen zaubern können!

 

Du suchst nach einem Spiel in dem du entweder als Adler, Katze oder als Hund in einem bunten Feuerwerk aus Geschossen, Granaten und ulkigen Wesen gegen Scharen von Monstern ums Überleben kämpfen musst? Perfekt, lass mich dir Gunfire Reborn vorstellen, denn in diesem kannst du genau dies tun!

 

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WICHTIG! Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Testbericht um eine Early Access Version handelt. Unsere Wertung ist noch nicht endgültig und kann sich im Laufe der Entwicklung des Spiels ändern. Dieses Review bietet dir einen ersten Einblick in die zum Zeitpunkt des Tests aktuelle Version des Spiels (die getestete Spielversion kann in der oberen Box entnommen werden). Alle Informationen zu unserem Bewertungssystem findest du hier.

 


 

– Präsentation –

Fans von stimmiger und farbenfroher Low Poly Grafik werden sich in de Welt von Gunfire Reborn auf jeden Fall sehr wohl fühlen! Denn obwohl die Level an sich leider eher strikt und wenig abwechslungsreich gestaltet sind, kommt die Farbenpracht in den manchmal wirklich chaotisch ablaufenden Kämpfen atemberaubend bunt zur Geltung. So schön das Ganze auch aussehen mag, muss hier leider erwähnt werden, dass dadurch die Übersichtlichkeit über das Kampfgeschehen deutlich leidet.

Von dem teilweise etwas eintönigem Leveldesign und dem chaotischen Gameplay sollte man sich allerdings nicht gleich abschrecken lassen, denn auch wenn es mal gerne etwas hektischer und gerade bei vielen Gegnern auch recht unübersichtlich zugeht, gibt es trotzdem eine schier unglaubliche Menge an teilweise bizarr anmutenden Waffen, stimmigen Gegnern, erstaunlich gut miteinander harmonierenden Fähigkeiten und netten Verstecken die es stets zu erkunden lohnt.

 

– Gameplay –

Gunfire Reborn stellt uns vor die Aufgabe entweder als Hund, Katze oder Adler gegen Horden von Untoten, Skeletten und Vögeln mit dicken Scharfschützengewehren zu kämpfen, Hindernisparcours zu meistern und Schätze in Tempeln, der Wüste und anderen Arealen zu entdecken. Momentan verfügt das Spiel über 48 Gegner, welche alle unterschiedlich aussehen, angreifen und sich verhalten. Jeder der Gegner verfügt über einen eigenen Angriff und jeder Gegnertyp andere Schwachpunkte welche es herauszufinden gilt.

Zu Beginn des Spiels ist die Variation der Gegner ebenso begrenzt wie die Auswahl der zu spielenden Charaktere. Momentan haben wir leider nur die Möglichkeit einen einzigen Charakter von Anfang an zu spielen. Der Kater, auch Kronprinz genannt, ist Meister der Alchemie und der elementaren Künste, mit Hilfe dieser Zauber ist es ihm möglich die Gegner einzufrieren und zu verlangsamen. Als wäre dies noch nicht tödlich genug, ist er auch noch mit einigen giftigen Granaten ausgestattet.

Die zweite Klasse, welche sich in der Spielweise grundlegend von der ersten unterscheidet und die man ab Level 30 spielen kann, ist der Hund Ai Bais. Ai Bais ist Meister der Explosionen und Feuerwaffen. Mit seiner Superfähigkeit kann er mit zwei Waffen gleichzeitig um sich schießen. Des Weiteren verfügt er über mehr Leben und Laufgeschwindigkeit als die Katze, sein Schild hat allerdings weniger Kapazität.

Qing Yan ist der Name des neuesten Charakters welcher seit dem 20.08.2020 zur Verfügung steht. Dieser unterscheidet sich dahingehend von dem Kronprinzen und Ai Bais, dass er eher wie ein Nahkämpfer gespielt werden kann. Er verfügt über einen Sprung, mit dem es ihm möglich ist den Gegnern Schaden zu machen. Je mehr Gegner wir hiermit treffen desto mehr füllt sich unser eingenes Schild wieder auf.

Seine sekundäre Fähigkeit ist ein Hieb, welcher den Gegnern in einer horizontalen Linie Schaden macht. Im späteren Verlauf des Spieles ist es möglich mit ihm eine Fähigkeit freizuschalten, die mit jedem getroffenen Schuss sein Schild wieder auffüllt. Durch seine Fähigkeiten ist es ihm also Möglich große Mengen an Schaden einzustecken, was ich während des Spielens der anderen beiden Klassen teilweise schmerzlich vermisst habe, da keiner der Helden sprinten kann und die Abklingzeit des Ausweichens für meinen Geschmack zu hoch ist.

Das Gameplay von Gunfire Reborn ist eher simpel gehalten: Versuche alle Level und Gegnerwellen zu überleben, statte dich mit nützlichen passiven Fähigkeiten und starken Waffen aus und gib dein bestes die unterschiedlichen Bosse im letzten Teil eines jeden Durchgangs zu besiegen. Hiervon sollte man sich allerdings nicht gleich abschrecken lassen, denn was dem Spiel an Tiefe und Story fehlt macht es mit der großen Waffenauswahl, der tollen Variationen von Gegnern und dem Schwierigkeitsgrad wieder wett.

Der Schwierigkeitsgrad wurde in Gunfire Reborn gut getroffen, denn obwohl man teilweise binnen einiger Schüsse stirbt, sind alle Hindernisse und Level gut zu bewältigen, wenn man seine Lebenspunkte und die Schilde immer ein bisschen im Blick behält. Sollte das Spiel auf der normalen Schwierigkeit nicht genug Herausforderung bieten, haben wir die Option unsere Überlebenskünste und Treffsicherheit im Albtraummodus unter Beweis zu stellen. Für diesen Modus wird allerdings empfohlen mindestens Stufe 80 zu sein.

Das Highlight von Gunfire Reborn ist die immense Auswahl an Waffen. So stehen dem Spieler 36 Waffen zur Auswahl welche sich alle stark voneinander unterscheiden. Von Klassikern wie dem Bogen, der Minigun, normalen Pistolen über Energiewaffen, Granatwerfern, Giftwaffen, explodierenden Kunai bis hin zu feuerspeienden Salamandern, Flammenwerfern und doppelläufigen Schrotflinten bekommt man hier alles geboten was das Herz begehrt.

Durch die beachtlichen Auswahl an Waffen und den verschiedenen Gegnern, welche man ebenfalls nach und nach freischaltet, fällt es nicht schwer über die recht schnell repetitiv werdenden Level hinwegzusehen. Leider unterscheiden sich die Hindernisparcours auch kaum voneinander. Wenn man hier den Trick erst mal raus hat, stellen diese keine Herausforderung mehr dar, trotzdem sollte man sie immer wahrnehmen, denn nach jeder bestandenen Prüfung wartet eine Fähigkeiten auf einen.

Als ob die Menge an Waffen alleine nicht bereits für eine gute Anzahl an Spielstunden reichen würde, besticht Gunfire Reborn auch noch mit einer satten Auswahl an einzusammelnden Fähigkeiten. Diese sind immer passiv, erleichtern aber teilweise maßgeblich das Spiel! Mit den passiven Fähigkeiten lässt sich so gut wie jeder Status, egal ob Leben, Schildkapazität, Laufgeschwindigkeit, erlittener Schaden, die Abklingzeit der aktiven Fähigkeiten, der Stauraum für Granaten, die Chance auf kritische Treffer und vieles mehr positiv verändern.

Jedoch gilt es auch hier Vorsicht walten zu lassen, denn verfluchte Fähigkeiten sind genau wie die Startwaffe und im Gegensatz zu den normalen Fähigkeiten nicht mehr abzulegen und können einem gerade bei den hektischen Bosskämpfen schnell zum Verhängnis werden! Sollte man trotzdem den Fehler begehen versehentlich einige dieser verfluchten Fähigkeiten aufzunehmen, kann damit oft rasch kommendem Tod mit Items entgegengewirkt werden, die den Spieler ein Extraleben zur Verfügung stellen.

 


 

– Besonderheiten –

Zu den Besonderheiten von Gunfire Reborn zählt die bereits jetzt schon riesige Waffenauswahl. So haben wir die Möglichkeit 36 Waffen, welche zufällig von Feinden fallen gelassen werden, auszuwählen. Von normalen Gewehren, Maschinenpistolen, Pistolen, Schrotflinten, Scharfschützengewehren bis hin zu Injektoren ist alles da, was das Herz eines Schießwütigen begehrt.

Des Weiteren ist das ulkige Design mancher Waffen und die unterschiedlichen Spielstile die sich dadurch ergeben zu erwähnen. Wer wollte nicht schon immer mal einen Boss mit einem feuerspeienden Salamander oder einem kleinen Kunai besiegen? Sollte dir das zu abgedreht sein kannst du natürlich immer noch auf zeitlose Klassiker wie die Minigun, das Scharfschützengewehr oder den Revolver zurückgreifen.

Zu guter Letzt sind die umfangreichen Talentbäume der Charaktere hervorzuheben. An sich verfügen beide Helden über grundlegend verschiedene Fähigkeiten und es dauert eine gute Zeit um hier wirklich alles freizuschalten. Neben den für den jeweiligen Helden vorgesehenen Talenten ist es dem Spieler auch möglich die Statuswerte aller Charaktere zu verbessern, also mehr Schilde, mehr Munnition und mehr Leben – wer könnte da schon nein sagen?

 


 

– Support –

Besonders lobenswert ist der von Duoyi Interactive Entertainment Limited gelieferte Support und die Kommunikation darüber. So wird regelmäßig jede Woche freitags darüber berichtet, welche Bugs behoben und wie die Performance verbessert worden ist. Ebenso informiert uns der Entwickler über kommende Updates, neue Gegner und neue Waffen.

Positiv anzumerken ist auch die Balance zwischen den Waffen. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, dass eine der Waffen sehr viel stärker oder schwächer ist als die anderen. Somit sollte es jedem Spieler möglich sein, mit den Waffen zu spielen die man bevorzugt, ohne einen schwerwiegenden Vor- oder Nachteil zu haben.

 


 

– Fazit –

Trotz der recht geringen Auswahl an Leveln und der leider etwas flach geratenen Geschichte, hatte ich nie das Gefühl, dass das Spiel zu eintönig gehalten und gestaltet ist. Das liegt zum Einen an der großen Waffenauswahl, den unzähligen Gegnern und der Menge an Fähigkeiten, zum Anderen aber auch daran, dass es sich wirklich gut und ohne Probleme im Co-op spielen lässt. Hier wird das Gold fair geteilt und man kann die Waffen stets ohne großen Aufwand untereinander tauschen.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in das Review auf die Sterne unter „Eure Wertung„ klicken. Wahnsinn!

Gunfire Reborn ist somit jedem zu empfehlen, der nicht so recht weiß wie er sich am Wochenende die Zeit vertreiben kann und/oder nach etwas Co-op Action mit seinen Freunden sucht. Der Preis ist allemal gerechtfertigt und lässt sich in meinen Augen keineswegs bemängeln, denn man bekommt mit Gunfire Reborn auf jeden Fall einiges an Spielstunden und Spaß geboten. Des Weiteren arbeiten die Entwickler nach wie vor fleißig daran mehr Inhalt bereitzustellen, welcher in regelmäßigen Updates veröffentlicht wird.

 


 

 


 

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