Fell Seal: Arbiter’s Mark
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Fell Seal: Arbiter’s Mark

Taktik der Extraklasse(n)!

 

Vielen ist der Name Final Fantasy ein Begriff, doch Final Fantasy Tactics hat es nicht in sonderlich viele europäische Wohnzimmer geschafft. Da schon eher Vandal Hearts, in dem es ebenso viel taktischen Tiefgang wie blutige Sterbeszenen gab. Nimmt man das Beste aus diesen Klassikern der PSOne-Ära und fügt handgemalte Grafiken hinzu, erhält man Fell Seal: Arbiter’s Mark. Das heißt im Klartext: Rundenbasierte Taktik mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Klassen, die man nach Belieben kombinieren und ausrüsten darf.

Kommt nun eine althergebrachte Geschichte dazu, gespickt mit hinterhältigen Intrigen, einem korrupten Rat, Mord, Betrug und rechtschaffenen Idealen, in Kombination mit eingängiger Steuerung und der Extraportion Liebe zum Detail, sollte das Herz einiger Nostalgiker bereits höher schlagen. Bleibt für uns nur die Frage, ob Fell Seal nur alten Hasen viele Stunden Spielspaß bringt oder Neulinge an dem spannenden Mix aus Rollenspiel und Strategie ebenfalls Freude finden können. Lest selbst.

 

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WICHTIG! Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Testbericht um eine Early Access Version handelt. Unsere Wertung ist noch nicht endgültig und kann sich im Laufe der Entwicklung des Spiels ändern. Dieses Review bietet dir einen ersten Einblick in die zum Zeitpunkt des Tests aktuelle Version des Spiels (die getestete Spielversion kann in der oberen Box entnommen werden). Alle Informationen zu unserem Bewertungssystem findest du hier.

 


 

– Präsentation –

Zu Beginn des Spiels finden wir uns in einer Welt wieder, die vom Rat der Unsterblichen gelenkt und überwacht wird. Die Unsterblichen, die nur dem Namen nach wirklich ewig leben, sind Menschen mit großer magischer Macht und die unangefochtenen Herrscher über die Welt. Einst als Retter im Kampf gegen eine zerstörerische Bestie ins Leben gerufen, lenken sie nun den Verlauf der Geschichte. Woher die Bestie kam, weiß Niemand. Zumindest bleibt es uns, dem Spieler, vorenthalten.

Wir schlüpfen allerdings nicht in die Haut eines Unsterblichen, sondern in einen seiner vielen Untergebenen, sozusagen der ausführende Arm des Gesetzes. Kyrie ist unsere Hauptheldin und ihres Zeichens Captain einer kleinen Gruppe von Streitern im Kampf für Gerechtigkeit und Ordnung. Als Zeugin eines Mordes wird sie ungewollt in hinterhältige Machenschaften gezogen, an deren Ende der Rat der Unsterblichen selbst involviert zu sein scheint.

Als der Höchste unter den Unsterblichen, Primus, seinen Platz aufgeben und einen Nachfolger bestimmen möchte, kommt es zu einer unangenehmen Überraschung: Eines der Ratsmitglieder hat den Mörder nominiert, den wir kurz zuvor in Gewahrsam genommen haben. Um das Verbrechen und die vermutete Verschwörung aufzudecken, müssen wir uns auf eigene Faust auf den Weg machen. Doch ohne noch mehr verraten zu wollen: Kyries Reise kommt nicht ohne überraschende Wendungen daher.Diese sicherlich nicht revolutionäre doch äußerst spannende Geschichte spielt in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt, in der Kämpfe mit Schwert und Magie ausgetragen werden. Wer bereits ein Auge auf den Trailer geworfen hat, wird schnell feststellen, dass nicht nur die Videosequenzen in wunderschöner 2D-Optik daherkommen. Jede Figur, jedes Monster, jeder Baum, jeder Strauch und natürlich alle Zauber und Fähigkeiten werden in liebevoller Handarbeit gezeichnet und animiert.

Der Stil ist manchmal etwas bunt und wirkt wie Zeichentrick, doch nicht ohne einen eigenen Charme zu versprühen. Portraits sind ebenfalls gezeichnet und werden in Unterhaltungen zum Teil animiert. Auch wenn der Stil zwischen Welt und Avatar nicht immer konsistent ist, bleibt die Grafik ein Hingucker, ganz besonders wenn man in den Genuss kommt, seine eigenen Streiter zu erstellen. Im Abschnitt Besonderheiten lest ihr dazu später mehr.

Auch beim Sound haben die Entwickler von 6 Eyes Studio keine Kompromisse gemacht und greifen auf mittelalterliche Klänge und Instrumente zurück, die je nach Situation Ruhe oder Dramatik erzeugen und die Handlung effektiv umrahmen. Ehrlicherweise hoffe ich darauf, dass noch weitere Stücke ihren Weg ins Spiel finden und einige Zauber und Fähigkeiten sind bisher leider noch stumm. Bedenkt man jedoch, dass nur zwei Köpfe hinter diesem ambitionierten Projekt stecken, kann man bisher allerdings von einer sehr gelungenen Implementierung der Soundkulisse sprechen.

 

– Gameplay –

Veteranen des Genres werden in Fell Seal: Arbiter’s Mark wenige Überraschungen vorfinden, gerade wenn es Fans von Final Fantasy Tactics sind. Wer jedoch nicht in den Genuss dieser Strategieperle kam, wird ebenfalls keine Probleme damit haben, sich zurechtzufinden. Dafür sorgt bereits zu Beginn das hervorragende Tutorial, bei dem sich manche große Titel noch etwas abgucken können.

Dem Spieler wird hier nicht nur Stück für Stück der Ablauf und jedes Element auf dem Bildschirm erklärt, sondern auch die Möglichkeit geboten, zu jeder Zeit per Tastendruck eine Hilfe aufzurufen. Gespielt wird übrigens mit Maus und Tastatur oder dem Controller. Letzterer fühlt sich für mich allerdings deutlich komfortabler an und wird vor dem Spielen auch als bevorzugte Peripherie empfohlen.

So beginnt dann auch das Tutorial direkt mit einem Kampf, dem Kernstück von Fell Seal. Auf einer Kampfkarte, die in viele unterschiedliche Felder geteilt ist, bewegen wir unsere bis dato noch kleine Gruppe an Figuren entsprechend ihrer vorgegebenen Werte. Später wird die Anzahl eurer Abenteuer auf bis zu sechs pro Kampf erhöht sein. Dabei ist die Klasse der gezogenen Figur von entscheidender Rolle.

Sie bestimmt nicht nur eure Statuswerte und Attribute, sie gibt euch auch Zugriff auf unterschiedliche Zauber und Aktionen. So kann ein gewandter Jäger weiter ziehen, also mehr Felder zurücklegen als z.B. ein schwer gepanzerter Ritter. Anhand einer Zeitleiste am oberen Bildschirmrand könnt ihr genau erkennen, wann welche Figur am Zug ist und dementsprechend eure Aktionen planen. Wie bei rundenbasierten Spielen üblich, habt ihr auch hier alle Zeit der Welt, um euer nächstes Vorgehen genau zu durchdenken.

Ich rate sehr dazu, denn der Schwierigkeitsgrad schwankt in manchen Missionen noch sehr. Man spürt, dass Balancing aktiv vom Feedback der Spieler lebt und dieses manchmal erst noch umgesetzt werden muss. Hier muss ich auch einen der wenigen, echten Kritikpunkte anbringen. Die Kamera lässt sich bisher nicht wie bei vielen anderen Spielen üblich um beispielsweise 90 Grad drehen. Darunter leidet in seltenen Fällen der Überblick auf das Kampfgeschehen.

Habt ihr eure Aktionen ausgeführt, müsst ihr euch noch dafür entscheiden, in welche Richtung eure Figur am Ende seiner Runde blickt. Wie in vielen Spielen üblich, richtet sich die Höhe des ankommenden Schadens danach, ob er frontal, von der Seite oder gar von hinten erfolgt. Es geht also nicht nur darum, wie wild darauf loszustürmen und die Bewegungsreichweite bis zum Maximum auszunutzen, da ihr sonst Gefahr lauft, dass die äußerst durchdacht agierende KI euch mit kritischen Treffern im wahrsten Sinne in den Rücken fällt.

Vorsprünge und Höhenvorteile lassen sich ebenso ausnutzen wie die Möglichkeit, Gegnern den Weg abzuschneiden und so zu einem ungewollten Kampf zu zwingen. Je nach Klasse kann dies ein entscheidender Vorteil sein. Schickt einen Ritter vor, platziert dahinter einen Magier, bufft die beiden mit einem Alchemisten und päppelt sie bei Bedarf mit einem Heiler wieder auf. Währenddessen können eure Bogen- und Armbrustschützen aus sicherer Entfernung wirken und den Gegner zusätzlich unter Druck setzen.

So zumindest sähe ein ideales Szenario aus. In Echt werdet ihr allerdings mit unterschiedlichen Kampfschauplätzen konfrontiert, die meistens nicht darauf ausgelegt sind, es euch so leicht zu machen. Aber wer will das schon? Habt ihr den Kampf gewonnen und alle feindlichen Figuren besiegt, erhaltet ihr nicht nur Gold, Erfahrungspunkte und Gegenstände, sondern kommt auch zurück auf die Karte der Oberwelt.

Diese sieht nicht nur wie ein kleines Gemälde aus, sie gibt euch auch die Möglichkeit, über Knotenpunkte von einem Ort zum nächsten zu reisen. Auf ihr befinden sich Städte, Camps und natürlich Missionen. Letztere sind beim ersten Besuch immer Schauplatz einer gewissen Handlung, damit die Hauptgeschichte auch nicht zu kurz kommt. Habt ihr diese einmal gewonnen, könnt – und müsst – ihr diese erneut besuchen. Müsst? Durchaus.

Das spannende und aufwändige Klassensystem motiviert nicht nur, es erfordert auch einiges an Grinding, wenn ihr genug Gold und Erfahrung für Equipment und Skills haben wollt. Dies ist aus anderen Spielen nicht unbekannt und mir persönlich auch kaum negativ aufgefallen. Die Kämpfe und die Möglichkeiten, sein Team nach Belieben zusammenzustellen und neue Kombinationen zu testen, machen wahnsinnig viel Spaß und erzeugen das klassische Gefühl von „nur noch ein weiterer Kampf“.

Unser hart erkämpftes Gold investieren wir in neues Equipment und zusätzliche Söldner für unsere Gruppe von Abenteurern. In jeder Stadt habt ihr dazu die Möglichkeit, den Shop und die Gilde zu besuchen. Es erklärt sich von selbst, dass nicht alle Klassen die gleiche Ausrüstung tragen können. Während ihr dem Wikinger eine Breitaxt in die Hand drückt, bekommt der Magier seinen gewohnten Zauberstab und der Jäger seinen Bogen.

In der Gilde könnt ihr neue Kämpfer anwerben, die maximal die Stufe eurer Hauptheldin haben dürfen. Dabei habt ihr die freie Auswahl aus allen bisher freigespielten Abenteurerklassen. Ohne es vorwegnehmen zu wollen: das Erstellen neuer Streiter wird euch einiges an Zeit kosten, jedoch im positiven Sinne. Euch erwartet eine Vielzahl an Individualisierungsmöglichkeiten, die ich später noch ausführlicher beleuchten werde.

Und so folgt ihr Mission um Mission der Hauptstory, schaut zwischen den Kämpfen einige Sequenzen, beschäftigt euch eingehend mit der Zusammensetzung eurer Truppe und erprobt diese in weiteren Scharmützeln, um Erfahrung und Gold zu sammeln. Sicher nicht revolutionär, doch der Mix aus anspruchsvoller Taktik und der Vielzahl an Kombinationen wird dabei so schnell keine Langeweile aufkommen lassen.

 


 

– Besonderheiten –

Endlich ist es soweit. Ich konnte mich kaum zurückhalten und bin glücklich, nun endlich das wundervolle Klassensystem zu erklären. Hinter der anfangs so simpel wirkenden Aufteilungen an Klassen steckt ein ausgeklügeltes System, in das ihr womöglich viele Stunden an Zeit investieren werdet. Denn von den aktuell 25 Klassen könnt ihr nicht nur alle eurem Team hinzufügen, ihr könnt und solltet auch Klassenkombinationen erstellen.

Jeder Charakter besitzt eine Haupt- und Nebenklasse, die ihr im Spiel nach Belieben wechseln könnt, sofern ihr die dafür passenden Voraussetzungen erfüllt. Wieder gilt: wer sich bereits mit Final Fantasy Tactics auskennt, kann die nächsten Absätze getrost überspringen. Fell Seal richtet sich stark nach seinem Vorbild, ohne das System jedoch komplett zu kopieren.Im Spiel unterscheiden wir zwischen EXP und AP. EXP leveln euren Charakter und werden direkt im Kampf verteilt. Überschreitet ihr die magische Grenze von 100, steigt der Abenteurer ein Level auf und beginnt wieder von vorn. Stufe um Stufe wachsen so seine Attribute, je nach gewählter Hauptklasse. So wird ein Magier relativ viele MP ansammeln, jedoch weniger HP; umgekehrtes gilt z.B. für einen Wikinger.

AP werden erst verteilt, wenn der Kampf bereits gewonnen wurde. Dabei fließen alle AP zu 100% in eure Hauptklasse ein. Ein geringer Teil der gesammelten Punkte wandert auf ein allgemeines Konto, jedoch für alle Klassen, die im Kampf anwesend waren. Dabei ist völlig irrelevant, ob eure Charaktere diese bereits freigeschaltet haben oder nicht. Wer sich genau damit befassen möchte, bevor er mit dem Spielen beginnt, sollte einen Blick auf diesen hervorragenden Guide werfen.

Die Auswahl an Klassen ist groß und um manche zu bekommen, müssen erst Unterklassen freigeschaltet werden. So müsst ihr bereits ein halbwegs erfahrener Heiler und Magier sein, damit der Druide freigeschaltet wird. Doch der Aufwand lohnt sich, besitzen die schwierigen Klassen häufig besondere und seltene Skills. Hinzu kommt, dass euer Charakter wie bereits erwähnt 2 Klassen nutzen darf.Ein zauberwerfender Ritter mit Rüstung und Stab? Kein Problem. Passive Fähigkeiten dürft ihr sogar klassenunabhängig benutzen. Wer also einmal als Templer den passiven Skill gelernt hat, dass er mit der aktuellen Klasse einen Schild tragen darf, kann diesen Skill jederzeit wieder verwenden, obwohl der Templer weder Haupt- noch Nebenklasse ist. Die Möglichkeiten sind schier endlos, einzig eure Spielweise entscheidet darüber, welches Team ihr zusammenstellt.

Habt ihr einmal eine Klasse freigeschaltet, könnt ihr von diesem Zeitpunkt an Abenteurer mit dieser Spezialisierung anwerben. Das bringt mich zur nächsten Besonderheit: Individualisierung. Ihr könnt nicht nur neue Söldner sehr nach euren eigenen Wünschen anpassen, sondern bereits vorhandene jederzeit umgestalten. Kostenlos. Besucht einfach die Gilde und stellt euer Team nach Herzenslust zusammen.

Portrait, Haare, Gesicht, Kleidung und natürlich die Farbe können ebenso angepasst werden wie der Name und selbstredend auch das Geschlecht. So habt ihr im Gegensatz zu vielen anderen Strategiespielen vielleicht die selben Klassen auf dem Feld, doch ihr Äußeres unterscheidet sich stark voneinander. Mir persönlich ist sowas sehr wichtig, um eine Beziehung zu den einzelnen Charakteren aufzubauen.

 


 

– Support –

Das junge Studio hinter Fell Seal: Arbiter’s Mark namens 6 Eyes Studio besteht im Kern aus Pierre und Christina Leclerc. Auch wenn sich die beiden der Hilfe einiger Auftragsarbeiter nahmen, deren Namen ihr alle auf der Homepage nachlesen könnt, so ist die bereits geschaffte Arbeit wirklich überragend. Bereits in der Branche versiert, entschlossen sich die Beiden dazu, ihr eigenes Studio zu gründen und ein Spiel zu kreieren, das an alte Spieleklassiker erinnert.

Damit dieses gelingt, greifen sie aktiv auf die Hilfe und das Feedback der Community zurück. Viele der gefundenen Probleme und Bugs sammeln sich im Steamforum, aber ihr könnt auch einen Blick auf ihren Discord werfen und dort Fragen und Anregungen loswerden. Dabei unterstützen euch nicht nur Pierre und Christina, sondern auch einige Moderatoren.

Ich selbst habe mir viele Beiträge durchgelesen und kann bestätigen, dass die Hilfe schnell und konsequent erfolgt. Hinzu kommen sehr regelmäßige Updates mit ausführlichen Patchnotes und Erklärungen für Balancing, Tweaks und generelle Änderungen. Werft einen Blick in unseren Bereich News & Updates, wenn ihr bei Fell Seal immer auf dem laufenden bleiben wollt. In puncto Support gibt es wirklich nichts zu bemängeln.

 

– Fazit –

Fell Seal: Arbiter’s Mark sieht sich ganz klar als geistiger Nachfolger von Final Fantasy Tactics. Dass es dabei auch eigene Wege beschreitet, um den Genre des taktisch rundenbasierten RPG wieder mehr Leben einzuhauchen, fällt bereits nach wenigen Spielminuten auf. Alles, von der Grafik bis zum Sound wirkt schon jetzt, wenige Wochen nach dem Release, auf einem durchweg hohen Niveau, auch wenn noch einige kleine Mängel, Bugs und Unstimmigkeiten vorhanden sind.

Bedenkt man, dass nur zwei Köpfe hinter diesem Projekt stecken, ist dieses umso erstaunlicher. Eben diese zwei Köpfe investieren viel Zeit und Sorgfalt in die Entwicklung und Verbesserung des Spiels. In jedem Patch ist eine Vielzahl an vorher angesprochenen Problemen bereits behoben und sorgt für zusätzliches Spielvergnügen. Daran könnten sich große Early Access-Titel ein Beispiel nehmen.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in das Review auf die Sterne unter „Eure Wertung“ klicken. Wahnsinn!

Nicht zuletzt das motivierende Klassensystem mit seiner Vielzahl an Kombinationen und die Möglichkeit, Kämpfer nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, sorgen für Langzeitmotivation und mehrere Spieldurchläufe. Hinzu kommt ein angemessener Preis von 16,99 € und die Aussicht auf zusätzliche Missionen, Klassen und Goodies in der nahen Zukunft.

Sobald die kleinen technischen Mängel behoben wurden, erhält meine Wertung noch Zuwachs. Fell Seal hat das Zeug zu einem modernen Klassiker, der sowohl Fans als auch Genre-Neulingen mit taktischem Tiefgang, Kreativität und fordernden Gefechten für viele Stunden unterhalten wird.

 


 

 


Faust

Über Faust

Angefangen mit Master System, SNES und Playstation, fand irgendwann auch der PC Einzug in mein Wohnzimmer und ist seitdem mein Favorit wenn es um Videospiele geht. Ich liebe Klassiker wie Suikoden, Vandal Hearts und Final Fantasy, bin aber auch immer an neuen Titeln interessiert. Multiplayer sind nicht meine Stärke, daher spiele ich lieber RPGs, Aufbaustrategie und generell alles mit einer guten Story. Indie Games und Pixel Art haben einen besonderen Platz in meinem Herzen und Kickstarter kann man getrost als mein zweites Zuhause bezeichnen.

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