Dark and Light
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Dark and Light

Fantasy-Ark mit Magie aber ohne Dinosaurier

 

Sandbox-RPGs gibt es einige da draußen, allen voran solche Platzhirsche wie Ark. Die Entwickler von Snail Games USA möchten mit Dark and Light in die gleiche Kerbe schlagen, allerdings ersetzen sie in ihrer Version die teils beeindruckenden Dinosaurier mit einer Mittelalter-Fantasy-Welt in welcher Magie, riesige Drachen und etliche magische Wesen das Gesamtbild der Spielwelt prägen.

Das ist dann aber leider auch weitestgehend die einzige Innovation, die am Spielkonzept geändert wurde. Darüber hinaus bringt das Spiel vor allem eines: viel altbekanntes, das man aus besagten Vorbildern bereits kennt. Zudem kränkelt das Spiel leider ebenfalls im Bereich der Präsentation, Langzeitmotivation und scheinbar auch beim Support durch die Entwickler selbst. Ob es für Sandbox-Freunde trotzdem ein Blick wert ist, klären wir in diesem Review.

 

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WICHTIG! Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Testbericht um eine Early Access Version handelt. Unsere Wertung ist noch nicht endgültig und kann sich im Laufe der Entwicklung des Spiels ändern. Dieses Review bietet dir einen ersten Einblick in die zum Zeitpunkt des Tests aktuelle Version des Spiels (die getestete Spielversion kann in der oberen Box entnommen werden). Alle Informationen zu unserem Bewertungssystem findest du hier.

 


 

– Präsentation –

Dark and Light befindet sich seit mehr als 3 Jahren im Early Access Programm und trotz dieser recht langen Zeit, wirkt das Spiel in vielen Bereich noch sehr unfertig. Das beginnt bereits beim Start des Spiels. Die Ladezeiten fallen teilweise extrem lang aus. Ebenfalls abzuraten ist von der Nutzung der deutschen Übersetzung. Diese ist größtenteils wirklich richtig schlecht und ergibt oft schlichtweg keinen Sinn. Dann lieber Englischkenntnisse mitbringen und das Spiel mit englischem Bildschirmtext spielen.

Mit Blick auf die Grafik, läuft das Spiel in der Unreal Engine 4. Die Optik im Spiel ist in Ordnung aber keineswegs ein Highlight. Hin und wieder werden einem dennoch ein paar wirklich hübsche Panoramen geboten, speziell wenn die Sonne auf- oder untergeht sowie beim Auftreten von Wettereffekten wie Regen. Positiv sind mir auch die meisten Designs der Monster und Kreaturen aufgefallen. Die Landschaften empfand ich hingegen als eher enttäuschend wobei ich auch sagen muss, dass ich natürlich längst nicht alles im Spiel gesehen habe.

Abseits dessen plagt das Spiel aber auch eine Reihe von Problemen. Das beginnt bei Texturen, welche nicht oder sehr spät geladen werden. Ebenfalls sind mir scheinbar unsichtbare NPCs begegnet, da manchmal nur eine Waffe in der Luft an mir vorbeischwebte einmal war sogar eine komplette Stadt frei von jeglichen NPCs. Ob das nun ein Bug war, alle Einwohner tot waren oder eine andere Ursache vorgelegen hat, kann ich leider nicht sagen.

Als recht angenehm, empfand ich die musikalische Untermalung während des Spielens. Diese war zwar nur sehr spärlich, aber gerade in Sandbox-Spielen, in denen man über lange Zeiträume hinweg, immer wieder die gleichen Dinge tut, sollte die Musik nicht aufdringlich oder nervig sein und das wurde hier sehr gut gelöst. Die Geräuschkulisse ist ebenfalls weitestgehend in Ordnung, bis auf einige wenige Ausnahmen wie beispielsweise das Geräusch beim Aufstieg eines Skills, welches einem wirklich nach kurzer Zeit bereits in den Ohren wehtut.

– Gameplay –

Bevor wir in das eigentliche Spielgeschehen springen können, gilt es zunächst, einen Charakter zu erstellen. Dabei können wir wählen, ob wir einen Mensch, eine Elfe oder einen Zwerg spielen möchten jeweils männlich oder weiblich. Der Charaktereditor bietet dabei durchaus viele Optionen zur Gestaltung bis ins kleinste Detail. Von der wunderschönen, eleganten Elfe bis hin zum mürrischen, buckeligen Zwerg (oder auch genau andersherum) ist alles machbar, was das Herz begehrt.

Außerdem müssen wir uns noch entscheiden, in welcher Spielwelt wir spielen wollen. Da gibt es einmal die Original-Welt Archos des Hauptspiels und einmal die Welt Gaia des kostenlosen DLCs Shard of Faith welche wohl eher für Fortgeschrittene Spieler gedacht ist und komplett neue Monster sowie auch einige Crafting-Rezepte bietet. Neue Spieler, sollten jedoch zunächst den kleineren Planeten Archos auf der rechten Seite wählen, um sich mit dem Spiel vertraut zu machen. Es ist darüber hinaus nicht möglich, einen Charakter von Archos nach Gaia zu transferieren oder umgekehrt (ich konnte jedenfalls keinerlei Option dazu finden).

Abhängig von unserer Volkswahl zuvor, starten wir an unterschiedlichen Orten auf der Weltkarte. Als Frischling in der Welt, nahezu nackt und ohne Mittel, gilt es zunächst Rohstoffe zu sammeln. Genretypisch laufen wir dazu zum nächsten Busch und können dort unsere ersten Beeren, ein wenig Stroh und Blätter sammeln. Auch das Schlagen mit der Faust gegen Bäume beschert uns einige Rohstoffe, verletzt uns dabei aber auch das Baumfällen mit der Faust ist auf Dauer somit keine gute Idee. Schnell haben wir dann genug Material gesammelt, um unsere ersten Hilfsmittel wie beispielsweise eine Axt oder Spitzhacke herzustellen.

Mit diesen können wir dann abermals weitere, neue Rohstoffe von Bäumen, Steinen, etc. … abbauen und einsammeln, welche uns am Ende erneut neue Möglichkeiten zur Herstellung von Hilfsmitteln und Ausrüstung bieten. Tatsächlich macht es einen Unterschied, ob wir einen Baum mit der Faust oder einer Axt bearbeiten. Beides liefert uns unterschiedliche Rohstoffe. Das gilt auch für Steine, Tiere und sonstige Rohstoffquellen. Dieser Sammeln-Herstellen-Sammeln-Herstellen-Loop wird uns durch das gesamte Spiel begleiten. Einen Großteil der Spielzeit, ganz besonders zu Beginn, werden wir kaum etwas anderes tun.

Während wir uns mit dem Crafting beschäftigen, gilt es außerdem auch den Widrigkeiten der Welt zu widerstehen. Wir müssen stets ein Auge auf unseren Hunger, Durst und unsere Ausdauer haben. Dann gibt es auch noch unseren Verstand, den wir gesund halten müssen. All dies bewerkstelligen wir größtenteils durch das Essen von Beeren, Kräutern, Blumen oder auch Fleisch, welches wir zuvor von erlegten Tieren gesammelt haben. Sollten wir im Spiel zudem ein Level-Up erreichen, können wir all diese und weitere Werte verbessern, damit wir nicht mehr so schnell hungrig werden, mehr tragen können oder einfach mehr Lebenspunkte besitzen. Erfahrungspunkte sammeln wir dabei praktisch durch alles was wir in der Spielwelt tun.

Wenn wir uns mit den grundlegenden Mechaniken vertraut gemacht haben, sollten wir schließlich zusehen, dass wir zeitnah unsere erste kleine Hütte aufbauen, in welcher wir dann Werkzeuge und Rohstoffe lagern können und halbwegs sicher vor etwaigen Wildtieren und Monstern sind. Das Bausystem ist dabei denkbar simpel gehalten. Nachdem wir das Rezept für Wände, Türen, etc. … erlernt haben, können wir die einzelnen Teile craften, in unsere Schnellzugriffsleiste am unteren Bildschirmrand ziehen und dann einfach aneinander clippen. Ruck-zuck ist die erste kleine Behausung erbaut. Mit der Zeit erhalten wir natürlich immer mehr Blaupausen, um unser Heim noch vielfältiger zu gestalten. Es muss also nicht so kantig sein wie bei mir.

Bevor wir das jedoch können, müssen wir unseren Skill für das Bauen von Strohhütten erst einmal vorantreiben. Dies geht zum Glück sehr einfach, denn jede Aktion die wir in der Welt tun, steigert automatisch Stück für Stück einen oder gar mehrere Skills. Wenn wir beispielsweise mit einer Axt auf Steinen rumhämmern, steigern wir unseren Nahkampf-Skill. Sammeln wir Stroh, steigt unser Skill im Herstellen von Strohhütten. Welche Aktivität zu welchem Skill korrespondiert, sehen wir stets unten links auf dem Bildschirm und können entsprechend bestimmten Aktivitäten nachgehen, wenn wir einen Skill gezielt aufstufen möchten.

Neue Skillstufen bringen dann die angesprochenen neuen Rezepte, die wir craften können. Welche das genau sind, können wir im Crafting-Tab des Menüs jederzeit einsehen. Als zweiter Progression-Zweig im Spiel dienen zudem die Quests, wobei die Bezeichnung hier etwas irreführend ist. Diese bestehen nämlich ausschließlich daraus, bestimmte Rohstoffe zu sammeln oder einen Gegenstand herzustellen. Eine wirkliche Geschichte wird durch die Aufgaben nicht erzählt sie dienen viel mehr als eine Art roter Faden an dem wir uns durch das Sammel- und Craftingsystem hangeln.

Und da sind wir dann auch direkt bei einem gravierenden Schwachpunkt in meinen Augen. Nach einem nämlich recht vielversprechenden Story-Intro, mit einem durchaus interessanten Story-Ansatz, sehen wir davon im eigentlichen Spiel quasi gar nichts mehr. Wir können den großen zerstörten Planeten Gaia am Himmel sehen, wenn wir auf Archos umherstreifen und es fallen auch einige Meteoriten vom Himmel, welche von diesem Planeten abgespalten wurden und in denen wir interessante Beute finden können, aber das war es dann auch. Hier wird eine Menge Potenzial verschenkt, um Leute an die Spielwelt zu fesseln.

Der letzte große Gameplay-Aspekt wären dann noch die Kämpfe gegen die Monster und mythischen Wesen. Von diesen gibt es eine ganze Reihe in unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden. Das fängt an beim kleinen süßen „Wolpertinger“ (er sieht jedenfalls so aus), normalen Wildtieren und Goblins bis hin zu Baumriesen und Seelenerntern (die mit den riesigen Sicheln) und reicht bis zum menschenfressenden, feuerspeienden Drachen und darüber hinaus. Drachen können wir sogar hin und wieder am Himmel oder Horizont fliegen sehen, was immer wieder ein echter cooler Moment ist.

Die eigentlichen Kämpfe sind dabei recht simpel und intuitiv. Erspähen wir ein Monster, sollten wir zunächst dessen Stufe überprüfen. Diese wird sichtbar, sobald wir nah genug dran sind. Liegt diese deutlich über unserer Stufe, ist es meist ratsam dem Kampf aus dem Weg zu gehen. Leider ist die Stufe nur bedingt ein Indikator für die Stärke eines Monsters. Ich wurde beispielsweise auf Stufe 28 problemlos von einem Stufe 4 Seelenernter mit 2 Schlägen vernichtet, hatte aber kein Problem einen Stufe 40 Goblin zu erlegen. Entschließen wir uns für den Kampf, dann haben wir die Wahl zwischen diversen Nahkampfwaffen wie einem Schwert, einer Axt oder auch einem Schild zur Abwehr, Bögen für den Fernkampf oder Zauberstäben, welche mit unterschiedlichen Zaubern belegt werden können.

Bereits zu Beginn des Spiels verlangen manche größere Gegner außerdem nicht nur stumpfes Draufhauen, sondern gerade beim Benutzen von Fernkampfwaffen auch in Bewegung zu bleiben, um starken Nahkampfangriffen auszuweichen. Gerade im späteren Spielverlauf gegen die richtig großen Brocken, wird das vermutlich noch sehr viel wichtiger werden. Sollten wir siegreich hervorgehen, können wir den Gegner plündern und mit einer unserer Waffen auseinandernehmen, um beispielsweise an Leder, Felle oder Fleisch zu gelangen.

Wenn wir uns im Kampf verschätzt haben und sterben, haben wir 15 Minuten lang die Möglichkeit zum Ort des Todes zurückzukehren und unseren Leichnam zu plündern, um so alle unsere Gegenstände zurückzuerhalten. Jedoch dürfen wir auf dem Weg dorthin nicht erneut sterben. Da man nach dem Tod nur sehr bedingt Ausrüstung besitzt, ist Vorsicht geboten oder man craftet sich zumindest zunächst schnell ein paar neue Ausrüstungsgegenstände.

Alles in allem, dürften Veteranen des Genres sich in Dark and Light sehr schnell zurechtfinden und im Nu alle Mechaniken und Gameplay-Elemente verinnerlicht haben. Das Spiel bietet wie bereits erwähnt sehr viel altbekanntes in leicht abgewandelter Form, wagt jedoch kaum einen Versuch, um dem Genre einen eigenen Stempel aufzudrücken und sich aus der Masse abzuheben. Am Ende bleibt es leider bei einem Ark-Klon mit anderem Setting. Schade.

 


 

– Besonderheiten –

Trotz all der Probleme, die das Spiel plagt und der aktuell geringen Spielerzahl, ist derzeit womöglich trotzdem ein guter Zeitpunkt in das Spiel einzusteigen, wenn man zügig ins Endgame vorstoßen möchte. In einem Steam-News-Post vom 03.September 2020 erklären die Entwickler nämlich, dass es fortan dauerhaft die doppelte Menge an Erfahrungspunkten (XP) und gesammelten Rohstoffen gibt. Dies ermöglicht einen extrem schnellen Fortschritt im Spiel, sodass man zügig zum fortgeschrittenen Content des Spiels gelangt.

Meiner Meinung nach stört diese stark erhöhte Spielgeschwindigkeit jedoch immens die Immersion des Spiels. Im Endeffekt hört man die ganze Zeit nur noch neue Skill-Stufen aufpoppen, das ohnehin viel zu kleine Inventar ist permanent überfüllt und allgemein fühlte sich die Progression für mich einfach nicht mehr gut an.

Vor allem Spieler, welche im Sandbox-Genre jedoch schon länger zu Hause sind und die einfach nur sehen möchten, was Dark and Light im Endgame zu bieten hat, ist das sicher eine Möglichkeit genau dies herauszufinden. Wer das Spiel mit der normalen, alten Progression erleben möchte, kann in den Einzelspieler-Modus gehen, denn dort hat die Änderung keinen Effekt und alles ist beim Alten.

 


 

– Support –

Dark and Light ging am 20. Juli 2017 in den Early Access und erhielt anschließend regelmäßig Patches und Updates mit diversen Fehlerbehebungen und Fixes. Zum Start machte das Spiel auch viele Spieler neugierig, sodass zu Spitzenzeiten mehr als 10.000 Spieler gleichzeitig durch die Fantasy-Spielwelt zogen. Leider flachte dieser Hype schnell ab, wodurch die Spielerzahlen abflauten und sich aktuell nur noch im Bereich 125-325 gleichzeitigen Spielern bewegen (alle Daten laut SteamDB).

Wenn man sich die Historie des Spiels seit etwa Oktober 2019 anschaut, ist das auch nicht verwunderlich. Zu Halloween 2019 kam damals der letzte richtige Patch für das Spiel und brachte seinerzeit ein Halloween-Event. Seither ist es erschreckend ruhig um das Spiel geworden. Einzige Änderung, die seither noch eingeführt wurde, waren die bereits angesprochenen permanent doppelten XP und gesammelte Rohstoffe auf den Online-Servern.

Die vielen Bugs im Spiel, hinterlassen leider auch keinen guten Eindruck und lassen zunächst vermuten, dass die Entwickler entweder nur sehr langsam vorankommen oder das Spiel gar aufgegeben haben. Seien es die mehr oder weniger störende Grafikbugs, fehlende NPCs oder einfach nur die Tatsache, dass kein einziges Steam-Achivement derzeit funktioniert. Derzeit ist seitens der Entwickler jedenfalls wenig Support zu erwarten.

Nach einigem Suchen im Steam-Forum des Spiels, bin ich dann über einen Beitrag gestolpert, indem ein User einen vermeintlichen Post eines Entwicklers geteilt hat. In diesem wird erklärt, dass Dark and Light auf die Mobile-Plattformen kommen soll und auch eine Überarbeitung für das Spiel noch immer in Entwicklung sei das war im Juli 2020. Wie es um den aktuellen Entwicklungsstand steht, lässt sich wohl nur erahnen.

 

– Fazit –

Nach meinem Test hinterlässt mich das Spiel ziemlich hin und her gerissen. Auf der einen Seite ist es natürlich kein Problem sich an einem Vorbild zu orientieren und auf diesem aufzubauen. Sehr viele Spiele in unterschiedlichsten Genres machen das und haben damit teils auch beeindruckenden Erfolg. Nur allein mit einer Kopie ist es jedoch nicht getan. Es fehlt eine eigene Identität, ein Alleinstellungsmerkmal, etwas, dass die Leute zum Spiel hinzieht. Und die Tatsache, dass es hier Magie als Spielelement gibt, ist definitiv nicht genug.

Zudem hinterlassen die mäßige Präsentation und die vielen Bugs einen sehr faden Beigeschmack und schmälern den Spielspaß. Warum zum Teufel funktionieren die Steam-Achivements nicht? Warum blamiert man sich mit einer deutschen Übersetzung, die noch schlechter ist, als das, was Google auswerfen würde? Genauso ist es Glücksspiel auf einen anderen Spieler in der Spielwelt zu treffen wodurch das Spiel dem Genre MMO (Massively Multiplayer Online) nicht mehr gerecht wird.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in das Review auf die Sterne unter „Eure Wertung„ klicken. Wahnsinn!

Man kann hier nur hoffen, dass der angesprochene Steambeitrag mit dem vermeintlichen Entwicklerpost der Realität entspricht und es derzeit nur so ruhig ist, da die Entwickler mit Hochdruck an einer Überarbeitung des Spiels arbeiten. Auch dann muss ich aber sagen, dass dies keine derartige Funkstille seitens der Entwickler gegenüber den Fans auf Steam entschuldigt. Selbst auf der offiziellen Webseite im News-Tab ist die letzte Aktualisierung vom April 2018. Was soll das? Ich kann es nicht oft genug sagen, Kommunikation ist das A und O, ganz besonders während des Early Access, in welchem die Community ja eigentlich in die Entwicklung einbezogen werden sollte.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass ich leider keine Empfehlung für dieses Spiel aussprechen kann. Hardcore-Fans des Survival-Sandbox-Genres, die auf der Suche nach neuen Abenteuern sind, finden hier möglicherweise einige Stunden Spielspaß und können manche der Probleme verzeihen. Neulingen hingegen dürfte sehr schnell der Spaß am Überleben vergehen, weshalb ich dazu rate, auf andere Größen des Genres zurückzugreifen, bis sich eines Tages am Spiel etwas tut und die Entwickler zeigen, dass ihnen ihr Spiel noch immer am Herzen liegt. Derzeit wirkt es nämlich absolut nicht so.

 


 

 


 

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Über Erdbeermilch

Mit 6 Jahren habe ich begonnen zu „zocken“. Meine erste Konsole war damals das NES und kurz darauf erhielt ich auch meinen ersten „PC“. Anschließend habe ich mich dann durch wirklich jede Nintendo-Konsole durchgearbeitet und bin bis heute großer "Big N"-Fan geblieben. „Super Mario“ und „Link“ haben meine Kindheit stark geprägt. Sorry, Microsoft und Sony. Über die Jahre habe ich mich dennoch immer weiter dem PC zugewandt. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Spiele mit starkem Story-Fokus – von der Großproduktion, bis zum kleinen Indie-Hit. Einen ganz besonderen Platz nimmt dabei „Life is Strange“ ein. Und wenn ich mal genug von guten Storys habe, dann springe ich mit Freunden nur allzu gern in eine amüsante Runde „Dead by Daylight“.

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