Book of Demons
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Book of Demons

Geschichten aus der Gruft

 

Es war einmal…ein polnisches Entwicklerstudio mit einer Vision. Könnte man einem altbekannten Genre neues Leben einhauchen, indem man Scherenschnitt und Diablo vereint, interessante Mechaniken einbaut und sich dabei dennoch nur auf das Wesentliche konzentriert? Monster erschlagen, Loot einsammeln, Level erhöhen, stärkere Monster töten, besseren Loot finden. Gewürzt wird das Ganze mit Deckbau-light und einer Prise schwarzem Humor, die mich mehr als einmal schmunzeln ließ.

Witzig, spannend und kurzweilig soll die Reise durch das Buch der Dämonen sein. Mir hat es beim Testen außerordentlich viel Spaß gemacht, meine Pappheldin durch die Gänge zu klicken und Monster zu Fetzen zu verarbeiten. Warum lest ihr am besten in meinem ausführlichen Review.

 

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WICHTIG! Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Testbericht um eine Early Access Version handelt. Unsere Wertung ist noch nicht endgültig und kann sich im Laufe der Entwicklung des Spiels ändern. Dieses Review bietet dir einen ersten Einblick in die zum Zeitpunkt des Tests aktuelle Version des Spiels (die getestete Spielversion kann in der oberen Box entnommen werden). Alle Informationen zu unserem Bewertungssystem findest du hier.

 


 

– Präsentation –

Book of Demons erzählt die Geschichte vom Paperverse, dem Land des Scherenschnitts, dessen eins so malerische Idylle von einer bösen Macht unterjocht und korrumpiert wird. Es ist der Heimatort unseres Helden, der nach jahrelanger Reise zurückkehrt und feststellen muss, dass nur wenige Bewohner zurückgeblieben sind. Die anderen sind entweder geflohen oder wurden zu Opfern der dunklen Macht, die unter der Kathedrale auf dem Friedhofshügel lauert.

Eventuelle Ähnlichkeiten mit einem sehr bekannten Genrevertreter sind mehr als nur erwünscht und bewirken bei Fans wie mir direkt einen Anflug von Nostalgie. So geht es nun also hinab in die Katakomben, um neben Skeletten, Zombies und Gargoyles auch andere Ausgeburten der Hölle zu vernichten, um schließlich dem Erzdämon den Garaus zu machen. Der Stil von Book of Demons orientiert sich am Scherenschnitt und wirkt somit zeitlos, bisweilen auch etwas kindgerecht. Schnell entsteht wirklich das Gefühl, ein Buch aufzuschlagen, von Seite zu Seite in neuerliche Abenteuer zu reisen und dabei immer wieder mit einem Lacher belohnt zu werden.

Die zufallsgenerierten Dungeons wirken detailliert, wiederholen sich allerdings in ihrem Aufbau. Das fällt nicht sonderlich schwer ins Gewicht, da Setting und Ausstattung sich verändern und erweitern, je tiefer wir in die Katakomben vordringen.

Bewegung und Umsetzung der einzelnen Figuren wirken wie bei einem Tabletop, allerdings lassen Papierflammen und Giftwolken die Umgebung lebendig wirken und sehen ganz nebenbei sehr ästhetisch aus. Wem der Stil zusagt, hat von Anfang bis Ende seine helle Freude daran. Wem er zu kindisch erscheint, sollte direkt einen Bogen um Book of Demons machen.

Die Soundkulisse ist großartig, ich kann es nicht anders ausdrücken. Wer zum ersten Mal ein Gespräch mit der netten Innkeeperin führt, bemerkt sofort, wie viel Liebe in die Synchronisation der Charaktere investiert wurde. Die Stimmen sind glaubwürdig und so einladend, dass man Texte auch nach mehrmaligem Hören nicht direkt wegklickt. Musik und Geräusche sind auf ähnlich hohem Niveau und untermalen perfekt das düster-geschnittene Dungeonflair.Der Schreibstil ist so einfallsreich und phantasievoll, wie man es von einer Geschichte dieses Ausmaßes erwartet. Dabei wird nicht mit lustigen Einfällen gegeizt, wenn der örtliche Gelehrte zum Beispiel darauf hinweist, dass man sich vor der herausragenden Beinarbeit des springenden Zombies in acht nehmen soll.

Nicht nur die Geschichte selbst, auch alle Arten von Monstern, Entdeckungen und Karten werden ausgiebig erklärt. Generell verhindert Book of Demons zu jeder Zeit, dass dem Spieler unnötige Fragen in den Sinn kommen. Alles ist transparent, jeder Skill wird deutlich erklärt, jedes Problem sofort gelöst. So bleibt dem Spieler genug Zeit, sich auf das Gameplay zu konzentrieren, in dem mehr steckt als nur dauerhaftes Mausklicken.

 

– Gameplay –

Haben wir also die Wahl aus einer der drei Heldenklassen getroffen, kann es auch schon fast losgehen. Zur Auswahl stehen die klassischen Archetypen Krieger, Bogenschützin und Magier, alle mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen.

Wie zu erwarten war, brilliert der Krieger im Nahkampf, während die Schützin ihre Feinde am liebsten aus der Entfernung ins Ziel nimmt. Der Magier kann sich Diener zur Hilfe rufen, um seine relativ mickrige Konstitution zu schützen.

Nach einer kurzen Einleitung geht es direkt hinab in den Dungeon. Unser Ziel steht von Beginn an fest: den Dungeon erkunden, alle Zwischenbosse und schließlich den Erzdämon besiegen, um das Land von seinem negativen Einfluss zu befreien. Sofort fällt auf, dass jede Mechanik mit einem kurzen, leicht verständlichen Tutorial erläutert wird, von dem wir uns jederzeit per Haken verabschieden können.

Die Bewegung ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Unsere Figur scheint fast wie auf Schienen durch die Gänge zu fahren, doch macht dies im Endeffekt auch Sinn. Book of Demons will von Beginn an verdeutlichen, dass alles was den geistigen Vater Diablo ausmacht, in Reinform destilliert wird. Bewegen und Kämpfen verläuft wie auf Bahnen, ganz so als würden wir die Figur per Schieber durch die Abschnitte bewegen.Schnell sammeln wir neben Gold und anderem Unrat – so wird Trashloot immer als Hundehaufen dargestellt und mit einem amüsanten „Ugh“ bewertet – auch Erfahrungspunkte. Steigt unser Level, können wir uns aussuchen, ob entweder unser Leben oder unser Mana um einen Punkt erhöht wird. Beim UI wurden keine Kompromisse gemacht. Es ist übersichtlich, klar strukturiert und bietet genug Platz um der nächsten Mechanik Herr zu werden, die dem Spieler sehr früh erklärt wird.

Anders als bei normalen ARPGs setzt Book of Demons auf eine Form von Deckbau, die allerdings nicht ganz einem Deck im eigentlichen Sinne entspricht. Wir spielen nicht wirklich Karten von der Hand sondern platzieren sie in dafür vorgesehenen Slots. Manche enthalten aktive Fähigkeiten wie etwa einen Feuerball. Es gibt aber auch passive Skills, die dauerhaft Mana in Beschlag nehmen, dafür aber nicht extra aktiviert werden.

Sogar Gegenstände werden als Karten gespielt und verschwinden somit nicht gänzlich.Auch in der Hitze des Gefechts behält man stets den Überblick und kann entweder per Mausklick oder Tastendruck eine der gewünschten Karten auslösen.

Im weiteren Verlauf des Spieles sammeln wir weitere Karten, können diese auf- oder verwerten und uns somit ein Deck nach unseren Wünschen zusammenstellen. Wurde eine Karte einmal freigeschaltet, ist sie immer vorhanden und muss nicht erneut gesammelt werden. Stattdessen landet sie im Sammelbuch.

Ein Inventar gibt es nicht, da wir keine Ausrüstungsgegenstände finden. Gold wird gesammelt, Karten ins Buch gelegt. Dennoch lohnt sich der Gang zurück in die Stadt, der übrigens zu jeder Zeit möglich ist. Es macht wirklich Spaß zu sehen, wie ein Entwickler darauf bedacht ist, den reinen Spielspaß in den Vordergrund zu stellen.

In der Stadt selbst können wir dann kostenlos unseren Helden heilen, Smalltalk führen und dabei etwas über die erschlagenen Monster lernen, Karten aufwerten oder z.B. neue Kartenslots für eine gewisse Menge an Gold hinzukaufen. Dies dauert nur wenige Sekunden und schon können wir wieder hinab in den Dungeon.

Wie bei anderen Spielen üblich, haben die unterschiedlichen Gegner auch hier einige Stärken und Schwächen. Damit dank der eingangs angesprochenen Schienenfahrt dennoch Leben ins Gameplay kommt, haben sich Thing Trunk einige interessante und zum Teil wirklich sehr gelungene Ideen einfallen lassen, um keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Es beginnt bereits damit, dass manche Gegner ein Schild tragen und damit jeden ankommenden Schaden blocken. Wir müssen also erst das Schild zum brechen bringen, bevor wir an die eigentlichen Herzpunkte gelangen können. Gerade bei einer Vielzahl von Gegnern ist dann taktisches Kalkül gefragt. Konzentriere ich mich auf einen Gegner oder klicke ich erst alle Schilder weg?

Als nächstes kommen die Elemente ins Spiel. Aktuell gibt es Gift, Feuer und Eis, jedes mit seinen eigenen Gefahren. Wie zu erwarten, bewirkt Gift Schaden über Zeit. Einige Monster sterben und hinterlassen dabei eine gefährliche Wolke, die allerdings auch Gegner trifft.

Wer taktisch klug spielt und bestimmte Gegner ausschaltet, kann so Flächenschaden verursachen. Werden wir vergiftet, heilen wir dies nicht mit einem Trank sondern mit einem Klick auf unsere Lebensanzeige, sobald ein kleiner Totenschädel erscheint. Es ist also ratsam, zu jeder Zeit aufmerksam zu sein.

Je tiefer wir in die Katakomben vordringen, desto anspruchsvoller werden die Mechaniken. Betäubt uns ein Gegner, steht unsere Figur nicht einfach regungslos rum und lässt den Spieler entweder gelangweilt oder genervt darauf warten, dass er wieder handeln kann. Auf dem Bildschirm erscheint eine Anzahl von fliegenden Sternen, die von uns eingesammelt werden müssen, damit wir wieder am Spiel teilnehmen. Dies macht Spaß und lässt zu jeder Zeit ein angenehmes Spielgefühl aufkommen, statt Frust zu erzeugen.

Gerade in überfüllten Räumen wird schnell deutlich, wie fordernd es sein kann, so viele Dinge gleichzeitig im Auge zu behalten. So lassen sich manche Monsterskills auch verhindern, indem man die Maus über ein angezeigtes Icon hält und somit den Cast unterbricht.

Gleichzeitig kommen Pfeile angeflogen, Schildträger hüpfen auf uns zu und vergiften wollen wir eigentlich auch nicht. Mit anderen Worten: was am Anfang wie ein Kinderspiel aussieht, entpuppt sich sehr rasch zu einer echten Herausforderung.

Wer stirbt, hat allerdings nicht verloren. Wie bereits aus Diablo bekannt, verbleibt am Ort des Todes ein Grabstein, der alle getragenen Karten und einen Teil Gold wieder herstellt. Damit sich der Spieler nicht in eine Sackgasse befördert, werden die alten Gegenstände immer an den neusten Grabstein transferiert, falls man auf dem Weg dorthin bereits kläglich scheitert. Immer wieder treffen wir auf besondere Minibosse, die mit unterschiedlichen Mechaniken dafür sorgen, dass uns nicht langweilig wird.

Besonders spannend wird es dann, wenn wir einem der Storybosse gegenüberstehen, wie etwa dem „Koch“, der anscheinend eine große Vorliebe für Menschenfleisch hegt. Bei besonders starken Gegnern wartet allerdings auch besserer Loot auf uns. Mehr Gold, mehr Erfahrung, seltene Karten, die wir dann in der Stadt identifizieren lassen müssen.

Haben wir eine bestimmte Anzahl von Ebenen abgeschlossen, erhalten wir Erfahrung und steigen im Rang auf. Dadurch lassen sich Avatarbildchen und reichlich Errungenschaften freischalten. Das Aussehen unserer Figur ändert sich auch beim Erreichen eines neuen Ranges, der sich an festen Levelgrenzen orientiert. Es gibt also viel zu tun und zu entdecken.

 


 

– Besonderheiten –

Es gibt reichlich zu sehen und zu entdecken in Book of Demons. Das oben angesprochene Kampfsystem an sich ist bereits eine nennenswerte Besonderheit, doch möchte ich noch auf einige Dinge eingehen, dieses Spiel einfach so gut umsetzt und sich damit so einfach aus der schieren Masse aus Spielen erhebt.

Beginnen wir mit den Karten und ihren Verwendungszwecken. Wie bereits oben erwähnt, fungieren die Karten eher wie ein Äquivalent zu den herkömmlichen Skillsets, indem man Karten in vorhandene Slots legt und dadurch Fähigkeiten und Gegenstände freischaltet, auf die man Zugriff hat. Zu jeder Zeit ist es möglich diese Auszutauschen, somit ist das Frustpotential auch hier nonexistent. Jede Karte lässt sich bei der Wahrsagerin im Dorf aufwerten, wenn man dafür bestimmte Karten, auch Runenkarten genannt, findet.

Jede Karte gibt es in unterschiedlichen Seltenheitsstufen mit zufälligen besonderen Eigenschaften. So kann z.B. eine Schockwelle ausgelöst werden oder Gegner hinterlassen beim Ableben heilende Herzen. Das Aufwerten und identifizieren von seltenen oder gar legendären Karten kostet deutlich mehr Gold, wird aber mit besonders starken Effekten belohnt. Nach und nach können durch Erkunden und Aufwertung alle Karten freigeschaltet werden, jedoch hat jede der drei Charakterklassen auch ein eigenes Set, auf das die anderen keinen Zugriff haben. Immer und zu jeder Zeit können Spieler in bereits gesäuberte Verliese zurückkehren, allerdings werden sie dort nur die Gebeine der bereits erschlagenen Monster vorfinden. Wer also Lust darauf hat, einen Boss erneut zu besiegen, um an besseren Loot zu gelangen, kauft sich bei der netten Innkeeperin Goldene Schlüssel und wagt sich erneut an die Bosse. Eine weitere erfrischende Neuerung ist mit dem letzten Update ins Spiel gekommen, Verfluchte Sarkophage.

Diese bedrohlich leuchtenden Steinsärge können sehr wertvolle Gegenstände erhalten. Berührt man einen, wird eine Münze geworfen. Zahl verspricht Reichtum, Kopf allerdings füllt den Raum mit einer Anzahl fiesen und teilweise unglaublich starken Monstern und Bossen. Besiegt man diese, erhält man eine angemessene Belohnung, allerdings klingt dies leichter als gesagt.

Book of Demons soll zu jeder Zeit Spaß machen und ist darauf ausgelegt, dass Spieler auch dann einige Monster in den Tod schicken, wenn sie mal nicht viele Stunden Zeit am Abend haben. Dafür haben sich die Entwickler in ganz besonders Tool mit Namen Flexiscope einfallen lassen. Hier kann der Spieler selbst bestimmen, wie viele Räume er im nächsten Durchgang durchstürmen will. 

Dabei wird meine durchschnittliche Zeit, die ich benötige um eine Ebene zu säubern, als Richtwert genommen. Je mehr Räume man säubert, desto größer wird auch die Belohnung, doch geht mir nichts verloren, falls ich einmal nur zwei Ebenen befreie. Die erhaltene Entlohnung bleibt, wird sie im Endeffekt aufaddiert, die Gleiche.

Die letzte Besonderheit ist die große Idee, die hinter Book of Demons steckt. Wer ins Hauptmenü geht, stellt fest, dass dort 7 Sockel aufgereiht stehen. Auf einem liegt das Buch der Dämonen, die anderen sind noch leer. Entwickler Thing Trunk hat hier etwas ganz besonderes geplant. Unter dem Motto Return 2 Games werden in den kommenden Jahren weitere Bücher veröffentlicht. Wer Interesse daran hat, kann sich einen finanziellen Vorteil verschaffen und dem Entwicklerteam nebenbei bereits einen gewissen Rückhalt geben, indem er das Supporter’s Pack erwirbt.

Die Story um das Paperverse wird in den folgenden Geschichten fortgesetzt und verspricht unwahrscheinlich unterhaltsam zu werden, wenn die folgenden Bücher auch nur ansatzweise an die Qualität von Book of Demons anknüpfen.

 


 

– Support –

Thing Trunk ist ein kleines polnisches Entwicklerstudio, das sich bisher eher mit kleineren Casualtiteln hervorgetan hat. Da die Arbeit an Hidden Object Games wie Phantasmat und ähnlichen Projekten anscheinend irgendwann den Reiz verlor, überlegten sich die drei Gründer Maciej BiedrzyckiKonstanty Kalicki und Filip Starzyński ein Projekt mit ungeahnter Größenordnung. Indem man die Essenz aus einem beliebten Genre mit aktuellen Trends verbindet und einen großen Handlungsrahmen darum spannt, entstand Return 2 Games

Der erste Ableger davon, Book of Demons, sammelt bereits seit Erscheinen überwältigend positive Kritiken und zeigt, wie viel ein kleines Studio bewegen kann, wenn es sich an eigene Pläne hält. Natürlich wurde das Team seitdem vergrößert, doch die Idee ist noch immer die gleiche und nicht weniger ambitioniert. Ich zweifle in keinster Weise daran, dass die folgenden Erweiterungen ebenfalls ein Erfolg werden, ganz zu schweigen von dem Support, den Spieler zu erwarten haben.

Regelmäßige Patches inklusive Changelog und bis ins kleinste Detail aufgeführte Änderungen sowie eine freundliche und kritikfähige Umgangsform im Steamforum sind ebenso vorbildlich wie die freiwilligen Umfragen, in denen Spieler ganz genau sagen können, was ihnen am Spiel gefällt – oder eben nicht.

 

– Fazit –

Book of Demons macht in meinen Augen so ziemlich alles richtig, was man von einem Early-Access-Spiel erwarten kann. Es ist eine Hommage an eine große Spielereihe und versucht dies auch gar nicht zu verstecken. Ganz im Gegenteil: alte Tugenden werden mit neuen Ideen gemischt, um Spielspaß in konzentrierter Reinform zu präsentieren.

Dabei wirken der erfrischend unverbrauchte Look und das Kartensystem ebenso belebend wie die unzähligen tollen Ideen im Bereich Gameplay. Hier wird Schwierigkeit nicht durch Unverständlichkeit erzeugt.

Keine Aufgabe ist für den Spieler zu schwer, sofern er nur aufmerksam spielt. Thing Trunk hat es irgendwie geschafft, nervige und wiederholende Aktionen aus einem Genre zu streichen, das im Normalfall nicht gerade durch vielfältige Abwechslung glänzt.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in das Review auf die Sterne unter „Eure Wertung“ klicken. Wahnsinn!

Hier haben sich offensichtlich passionierte Gamer hingesetzt und sich gefragt, was sie gern in einem Spiel vorfinden würden. Spannende Kämpfe, eine interessant erzählte Geschichte mit viel Witz und sehr guter Sprachausgabe.

Dazu noch ein hoher Wiederspielwert durch randomisierte Katakomben und unterschiedliche Klassen, sowie ein schier endlose Anzahl an Herausforderungen und Errungenschaften, lassen dieses Buch wahrlich zum reinsten Lesevergnügen werden. Einzig die sich teilweise wiederholenden Innenausstattungen und die für einige Spieler sicherlich gewöhnungsbedürftige Steuerung halten mich davon ab, volle fünf Sterne zu vergeben.

Book of Demons erhält von mir eine klare Kaufempfehlung. Ich kann es kaum erwarten, erneut ins Paperverse einzutauchen und die Abenteuer in Buch zwei fortzusetzen. Selbst geneigten Lesemuffeln rate ich hier dazu, mein ein Buch in die Hand zu nehmen, es lohnt sich.

 


 

 


 

Faust

Über Faust

Angefangen mit Master System, SNES und Playstation, fand irgendwann auch der PC Einzug in mein Wohnzimmer und ist seitdem mein Favorit wenn es um Videospiele geht. Ich liebe Klassiker wie Suikoden, Vandal Hearts und Final Fantasy, bin aber auch immer an neuen Titeln interessiert. Multiplayer sind nicht meine Stärke, daher spiele ich lieber RPGs, Aufbaustrategie und generell alles mit einer guten Story. Indie Games und Pixel Art haben einen besonderen Platz in meinem Herzen und Kickstarter kann man getrost als mein zweites Zuhause bezeichnen.

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