Subnautica: Entdeckungsreise Unterwasser

day of infamy-logo Einige Monate sind nun schon vergangen, seitdem ich das letzte Mal die Unterwasserwelt von Subnautica besucht habe. Schon nach kurzer Zeit habe ich sofort bemerkt, dass Unknown Worlds außerordentlich fleißig war. Viele Updates haben den Weg ins Spiel gefunden, davon einige mit neuen Spielinhalten. Was ist denn nun eigentlich genau passiert und wie spielt sich Subnautica eigentlich im VR Modus?

Zum einen kamen im Bereich der Unterwasserbasen etliche Elemente hinzu. Dabei konzentrierte man sich vor allem auf die Gestaltung des Innenraums und fügte Dinge wie Betten, Mülleimer oder eine Kaffeemaschine hinzu. Außerdem gibt es jetzt die Möglichkeit, in der Basis Pflanzen zu züchten sowie Fische zu halten, was nicht nur praktisch ist, sondern auch verdammt gut aussieht und Leben in unser Unterwasser-Zuhause bringt.

Auch bei den Fahrzeugen hat sich einiges verändert. Neuerdings können wir mit unserem Cyclops Gegner oder Gelände per Sonar-Erweiterung direkt orten oder uns mit Schilden gegen Feinde wehren, und falls das U-Boot zerstört wird, im Wrack von diesem die installierten Systeme bergen, damit selbige wiederverwendet werden können. Das neuste „Fahrzeug“ in Subnautica ist der DAWN-Anzug, eine Art Exoanzug, mit dem wir uns gefahrlos in größeren Tiefen außerhalb des U-Boots bewegen können, falls dieses einmal zu groß für einen Bereich ist.

Entdecker kommen in Subnautica inzwischen mehr denn je auf ihre Kosten: Mit fast jedem Update wird das Spiel um ein neues, zusätzliches Gebiet erweitert. So können wir beispielsweise Ruinen und Labore der Precursor, einer Alien-Spezies, mit all ihren Geheimnissen und Mysterien erforschen oder andere neue Regionen und Biome erkunden. Des Weiteren kamen noch unterschiedlichste Unterwasserbewohner, gefährlich als auch harmlos, hinzu, welche es zu bewundern gilt.

Besonders fasziniert hat mich der VR-Aspekt des Games. Dieses ist nämlich mit Oculus Rift, HTC Vive und OSVR spielbar, dann aber leider nur mit Controller oder Maus + Tastatur, nicht mit den Bewegungscontrollern. Für mich persönlich war dies nochmal ein ganz anderes Erlebnis, man fühlte sich mittendrin im weiten Ozean von Subnautica, als Teil in einer lebendigen, bunten Unterwasserwelt. Hier liegt aber auch noch einiges an Arbeit vor den Entwicklern, denn zum Beispiel müssen die Menüs für VR optimiert werden, da sie aktuell recht unscharf in der VR-Brille dargestellt werden.

Wer Subnautica nun in Virtual-Reality genießen will, sollte noch beachten, dass das Spiel extrem hohe Ansprüche an die Hardware stellt. Selbst auf mittleren Details (mit einer Nvidia GTX 980Ti und Oculus Rift) lief das Spiel nicht ganz flüssig und es traten ab und zu störende Ruckler auf. Alles in allem ist es dennoch für mich überwältigend gewesen, auf diese Weise in die Spielwelt „eintauchen“ zu können.

Das war ein Quickie zu unserem Review Subnautica, die schnelle Nummer mal anders!