Stranded Deep: Doch nicht verschollen

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Als eines unserer ersten Reviews wurde es mit der Zeit ein wenig ruhiger um Stranded Deep – Doch was hat sich in dem Early Access Urgestein eigentlich so getan? Mittlerweile hat sich so einiges im Spiel verändert, worauf ich jetzt im Quickie eingehen möchte. Dabei will ich hier jedoch nur einen Überblick schaffen, auf alle kleinen Neuerungen einzugehen würde natürlich den Rahmen sprengen. Hierzu könnt ihr euch auf Steam die übersichtlich gestalteten Patchnotes durchlesen.

Selbstverständlich gehörten zu den letzten Updates auch weitere Verbesserungen was die Performance betrifft, sowie jede Menge Spielfehler die behoben wurde. Die erste große Neuerung ist das erst kürzlich eingeführte Missions-System. Bisher gibt es davon zwar nur eine Handvoll zu erledigen, doch sollen in Zukunft mehr nachgeliefert werden, sehr coole Idee. Aktuell werden Missionen durch eine Art Meeres-Fort markiert. Angekommen müssen wir die jeweilige Mission annehmen, wobei diese sich aktuell noch stark ähneln, trotzdem eine durchaus passende Erweiterung.

Als Gegner, der besiegt werden muss, taucht ein besonders starkes Seeungeheuer auf. Belohnt werden wir nach einem erfolgreichen Kampf mit einer Trophäe, doch beachtet dass die Missionen hauptsächlich für das End-Game gedacht sind, da sie noch keinen wirklichen Vorteil beim Überleben bringen. Kommen wir zum Wetter: So wurde vor allem der tropische Sturm verbessert, um eine noch realistischerer Atmosphäre zu schaffen, was natürlich auch die Gefahr mit sich bringt, auf hoher See schnell die Orientierung zu verlieren.

Zum Schluss möchte ich noch kurz das Crafting ansprechen. Gerade wenn es ums Überleben geht ist es wichtig, eine verlässliche Nahrungsquelle zu haben. Deshalb ist es jetzt möglich Nahrung, genauer gesagt Bäume welche Früchte produzieren, anzubauen. Des Weiteren gibt’s es die Möglichkeit Lehm abzubauen, diesen finden wir in speziellen Vorkommen unter Wasser. Um den Lehm dann zu Ziegeln für den Bau des Unterschlupfs weiter zu verarbeiten, benötigen wir noch andere neue Strukturen wie den Ofen. Außerdem wurden noch weitere Materialien, beispielsweise Metall für den Bau hinzugefügt.

Das Spiel befindet sich nun schon über 2 Jahre im Early Acess zwar gibt es einiges Neues zu entdecken und zu bauen, doch leider hat sich an der eigentlichen Kritik in unserem Review, dass es teilweise viel zu einfach ist, zu überleben, nichts geändert. Die Hoffnung bleibt, dass mit dem Ausbau des Missionssystems noch mehr Herausforderungen nachgeliefert werden. Wer sich einen genaueren Überblick verschaffen will, kann sich hier anschauen, woran die Entwickler im Moment arbeiten und wie es in Zukunft weiter gehen soll.

Das war ein Quickie zu unserem Review Stranded Deep, die schnelle Nummer mal anders!