The Long Dark SCREENSHOTS
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The Long Dark

Gefährliches Winter-Wunderland

 

Für wen ist The Long Dark eigentlich?

– Für Spieler, die sich in einer kalten, survival-lastigen Sandbox wohl fühlen.

Für wen ist The Long Dark eher nichts?

– Für Sandbox-Freunde, denen Crafting wichtiger als Survival ist.

Was möchte The Long Dark sein?

– Ein stimmungsvoller Trip in die kanadische Einöde.

Was ist The Long Dark geworden?

– Ein stimmungsvoller, sehr intensiver Trip in die kanadische Einöde, der einem manchmal alles abverlangt.

 

The Long Dark hatte mich vom ersten Moment an überzeugt: die Versprechung einer stimmungsvollen, kalten Welt gepaart mit Survival-Gameplay – gänzlich ohne das inzwischen ausgelutschte benutzen von Zombies oder anderen Monstern. So wundert es nicht, dass ich das Spiel nun von Anfang an beobachte und regelmäßig spiele. Warum The Long Dark trotz fehlender Ungetüme und leicht verdaulichem Crafting dennoch gänzlich zu überzeugen weiß, möchte ich euch nun genauer erklären.

 

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– Die Präsentation –

Optisch erinnert The Long Dark zuerst leicht an Spiele wie ‚XIII‘ oder ‚Borderlands‘: die comichaften Wurzeln und der doch eher kantige Stil zeigen direkt eine Verbundenheit dazu. Dabei wirkt das Spiel jedoch (spätestens seit dem Wechsel zur Unity 5 Engine) keineswegs hässlich: jedwede Wettereffekte sind schön animiert, die Lichteffekte sehen herrlich aus und generell wirkt alles sehr stimmig. Stimmigkeit ist hierbei das entscheidende: mit der gelungenen Farbpalette, die das Spiel aufbietet, erzeugt es sehr dichte Atmosphäre – dazu jedoch später mehr. Technisch lässt sich da auch nichts beanstanden: bis auf manchmal in der Ferne ‚verschwindende‘ Häuser, was wohl dem kleinen Randomfaktor des Spiels geschuldet ist, hatte ich keinerlei Probleme – weder was die Performance noch die Stabilität betrifft.

The Long Dark

Klanglich geht The Long Dark sogar noch einen Schritt weiter und ich würde sogar wagen zu behaupten, dass es in dem Bereich absolut meisterlich ist: das leise Knarzen des Schnees, wenn ich durch die Wildnis streife oder das laute, nachgebende Ächzen der Holzdielen, in einer kleinen Hütte, hören sich absolut fantastisch an. Selbiges gilt für die Wettereffekte: ich kann alleine am Klang des Windes schon ausmachen, wie stark es stürmt. Viele Nuancen machen die Klänge so nicht nur zu nettem Beiwerk, sondern auch relevant für das Gameplay. Dazu klingt alles sehr passend und atmosphärisch: das Heulen des Windes hört sich draußen anders an, als wenn ich mich in einem Haus befinde. Das Knistern des Feuers wirkt beruhigend und wohlig auf mich, das Heulen eines Wolfes geht mir dagegen bis ins Mark. Ich möchte hierbei noch einen Tipp geben: mit Kopfhörern kommen all diese Klänge noch intensiver zur Geltung und damit auch das ganze Spielerlebnis.

 

– Die Story –

Vorneweg: ein Storymodus ist geplant und auch wenn es aktuell nur den Sandbox-Modus zum spielen gibt, ist dennoch eine kleine Grundhandlung gegeben, die ich natürlich nicht vorenthalten will. Man überlebt einen Flugzeugabsturz, der durch einen geomagnetischen Sturm ausgelöst wurde, und findet sich in der kanadischen Einöde wieder. Nur die wesentlichsten Sachen bei sich tragend versucht man so zu überleben.

 

– Das Gameplay –

Vereinfacht gesagt, setzt das Gameplay sich aus zwei Dingen zusammen: Survival und Crafting, wobei der Fokus ganz klar auf ersterem liegt. Zu Beginn kann ich nur auf einer der drei Karten (die Karten sind durch Zwischengebiete sowie kurze Ladebalken getrennt und als Anfangsgebiet freischaltbar) starten und fange dort zufallsgeneriert jedes mal woanders an. Schnell suche ich also nach Überbleibseln der Zivilisation um mich mit den wichtigsten Dingen auszurüsten: Essen und Trinken, Werkzeuge und wärmere Kleidung. Werkzeuge machen mir einige Dinge erst zugänglich oder mich effektiver: so kann ich eine Dosensuppe mit einem Dosenöffner, Messer oder Beil öffnen, was mir mehr Suppe einbringt und schneller geht, als wenn ich sie nur einschlage. Kleidung hingegen ist besonders relevant und schützt mich vor zwei Dingen: vor der Kälte allgemein und vor dem Wind. Wie in einem RPG sehe ich also, welche Kleidung mich in welchem Bereich besser oder schlechter schützt. Aktiv bringt mir das letztlich, dass ich draußen länger durchhalte.

Das raue Winterwetter kann nämlich grausam sein und mich schnell in die Knie zwingen, denn sobald es schneit und stürmt, komme ich durch den Gegenwind nicht nur langsamer voran, sondern sehe auch weniger und zusätzlich verschlechtert sich mein Zustand. Der besagte Zustand ist dabei gleichbedeutend mit Lebenspunkten in anderen Spielen: er befindet sich anfangs bei 100% und bei 0% sterbe ich schlichtweg. Das kann auf verschiedene Arten geschehen: esse oder trinke ich zu lange nichts, nehme ich zu wenige Kalorien zu mir (mehr dazu später), schlafe ich nicht oder friere ich – all das wirkt sich auf meinen Zustand aus. Selbiger verbessert sich im Umkehrschluss jedoch nur, wenn ich in einer warmen Umgebung und gut versorgt einige Stunden schlafe.

Long Dark

Das Überleben geht jedoch über das bloße Suchen nach Nahrung hinaus, denn mit der Zeit gehen mir nicht nur die Orte aus, die ich noch plündern kann, sondern auch meine Ausrüstung wird in Mitleidenschaft gezogen. Mit Nähsets und den richtigen Materialien kann ich meine Kleidung flicken, mit Werkzeugkästen repariere ich meine Sturmlaterne oder mein Beil. Dabei habe ich jedoch mehrere Möglichkeiten, an all die Dinge zu kommen, die ich dafür brauche. Der einfachste ist natürlich, einen nicht mehr nützlichen Gegenstand einfach zu zerfleddern. Ich gewinne aus alten Stiefeln also Leder, aus Hemden und Pullovern Stoff und aus einem alten Beil einfach Holz und Metallteile. Allerdings kann ich auch Haut und Organe eines toten Rehs nehmen, diese tagelang trocknen lassen und dann ebenfalls benutzen. Diese Gegenstände nutze ich dann entweder um meine viel benutzten Sachen zu reparieren und somit gut in Schuss zu halten oder ich crafte mir etwas Neues. Das Crafting ist hierbei eher simpel gehalten und leicht zugänglich: durch das Benutzen einer Werkbank sehe ich recht einfach erklärt, was ich mir basteln kann und was ich dafür brauche.

Etwas umständlicher ist da das zerstören oder reparieren von Gegenständen, denn diese muss ich erst in meinem Inventar auswählen und kann erst unter dem Unterpunkt ‚Actions‘ auswählen, was ich damit machen will. Abseits dieser kleinen Probleme sind die Menüs leicht verständlich und sehr übersichtlich, selbst ein sehr volles Inventar ist durch gute Sortier-Optionen kein Problem und ich hatte nie das Gefühl wirklich nach etwas suchen zu müssen. Da The Long Dark in vielen Punkten glänzt, gibt es jetzt eine besonders lange Rubrik der Besonderheiten, die das bisher beschriebene Grundgerüst sinnvoll erweitern.

 


 

– Die Besonderheiten –

Wer sich wirklich auf das Spiel einlässt, erfährt bald das Gefühl der Freude, sich eine kleine Pause von selbigem zu gönnen. Der Sandbox-Modus ist bisher gänzlich ohne NPCs und auf der langen Wanderschaft durch die eisige Landschaft stellt sich schnell eine Stimmung der Isolation ein. Ich habe mich bei längeren Sessions dabei erwischt, wie ich mit einer Mischung aus Angst und der Hoffnung, doch jemanden zu treffen, jedes Haus betreten habe – und das obwohl mir natürlich klar war, dass es im Sandbox-Modus (noch) keine lebenden NPCs gibt. Wenn ich mich dann vom PC trenne und etwas Distanz zu dem Spiel habe, fällt mir immer wieder auf, wie sehr es mich eigentlich mitgenommen und in diese Welt hat eintauchen lassen.

Dazu tragen die bereits erwähnten Klänge und Farben bei: das laut heulende Getose eines Schneesturms lässt mich die Kälte regelrecht spüren, das wunderschöne Orange eines kleinen Feuers im Ofen sowie das volle Knistern der Flammen geben mir ein wohliges Gefühl der Wärme und Geborgenheit. Die selbe Welt, die mir schöne Panoramas bietet und mich ständig Screenshots machen lässt, wirkt durch geringere Sicht, kühlere Farben und lautem Getose während eines Schneesturms richtig grausam. All diese Stilmittel hatten auf mich immer eine starke Wirkung und haben durchweg eine sehr dichte Atmosphäre geschaffen.

The Long Dark

Zu Beginn meiner Reise bin ich in The Long Dark nichts weiter als ein Plünderer und der erstmalige Einstieg ist da insgesamt durch die Unerfahrenheit etwas schwerer, was eine kleine Einstiegshürde darstellt. Überwinde ich diese jedoch, ziehe ich schon bald von Haus zu Haus, nehme mit was ich kriegen kann, lasse mich höchstens kurz über die Nacht irgendwo nieder und versuche so, irgendwie durchzukommen. Mit der Zeit findet bei mir jedoch eine Entwicklung statt: die Wanderschaften sind gefährlich, man ist oft Stundenlang unterwegs, ehe man das nächste, sichere Haus findet und das unberechenbare Wetter kann selbst vermeintlich sichere Trips zu einem Kampf machen. Also fange ich an, nach einem günstigen Unterschlupf zu suchen um mich niederzulassen. Strategisch mache ich mir so Gedanken: ich brauche auf jeden Fall eine Feuerstelle um mir durch das Schmelzen von Schnee Trinkwasser zu beschaffen und eine der Dosensuppen oder etwas Fleisch kochen zu können. Eine Werkbank sollte jedoch auch in der Nähe sein, damit ich mir Gegenstände bauen kann wie Angelhaken oder einen Bogen samt Pfeilen.

Damit kann ich mir Fische angeln oder Rehe und Hasen jagen, um noch einen weiteren Tag zu überleben. Diese Entwicklung sorgt so dafür, dass sich mein Spielstil über die Zeit drastisch verändert – und mit ihm die Anforderungen an mich sowie das Überleben. Die stets präsente Gefahr neben Kälte und Hunger stellen Wildtiere dar: auch wenn die Entwickler (wie sie es direkt zu beginn des Spiels verlauten lassen) sich darüber im klaren sind, dass Wölfe keine Menschen anfallen, so ist genau das der Fall im Spiel. Diese Mechanik ist allem voran dem Gameplay geschuldet und sehr effektiv umgesetzt – so effektiv, dass das Heulen eines Wolfs bei mir inzwischen leichte Panik auslöst. Wölfe sind ziemlich hartnäckig und verfolgen den Spieler ziemlich lange, was einem in ungelegenen Momenten den Nerv rauben kann. Zwar kann man sie zB mit Leuchtfackeln auf Distanz halten und sie sogar in die Flucht schlagen falls sie einen doch mal angreifen sollten, dennoch setzen sie einen gut unter Druck, weil so manchmal innerhalb kürzester Zeit ein Unterschlupf her muss oder einem sonst Bisswunden und schlimmeres drohen. Dabei ist die Gefahr sehr gut umgesetzt: man ist sich ihr stets bewusst, sie ist aber keineswegs zu präsent, als dass man überwiegend mit ihr zu tun hätte.

Wer jedoch auf den Überlebenskampf keinen Wert legt, kann dennoch auf seine Kosten kommen: durch drei wählbare Schwierigkeitsgrade besteht die Möglichkeit, das Spiel so anzupassen, dass es kaum Gefahr dafür jedoch mehr Schönheit bietet und auch weniger ambitionierte Überlebende in The Long Dark ihren Spaß haben können. So weichen einem im besonders leichten Modus Wildtiere beispielsweise grundsätzlich aus.

Das Wohlbefinden ist, wie schon weiter oben erwähnt, von verschiedenen Dingen wie der Temperatur, den Kalorien oder der Erschöpfung abhängig. Diese Elemente sind aber sehr gut verzahnt und so detailliert, dass ich hier nochmals speziell darauf eingehen möchte. Wie schon berichtet, kann ich Schnee schmelzen um Wasser zu gewinnen. Trinke ich selbiges aber einfach so, drohen mir Krankheiten, weil das Wasser so erstmal als unsicher gilt. Dagegen helfen mir Wasserreinigungstabletten die ich finden kann – oder das Kochen des Wassers. Ähnlich ist es mit aller Nahrung: diese hat einen Zustand, der mir anzeigt wie ‚gut‘ das betreffende Getränk oder die Packung Beef noch ist. Kälte und Erschöpfung werden ebenfalls auf diese Art beeinflusst.

Bei beißendem Wind und Schneefall wird mir viel schneller kalt und ich habe Möglichkeiten, mich dagegen zu wehren, indem ich mich in Höhlen oder anderen windgeschützten Konstruktionen verstecke. Erschöpfung steigt grundsätzlich an und wird durch Schlaf abgebaut, durch stetiges Rennen sowie Überladung meines Rucksacks steigt dieser Wert jedoch schneller. Ich werde so langsamer, kann weniger Gewicht tragen und bin grundsätzlich eingeschränkt.

Long Dark

Es hat sich schon etwas angebahnt und ich habe es stellenweise bereits beschrieben, aber das Spiel strotzt nur so vor Liebe zum Detail. Egal ob unsauberes Wasser und seine Folgen oder die Tatsache, dass ich ein Lagerfeuer in der Wildnis nicht machen kann, solange starker Wind herrscht – es sei denn ich finde einen windgeschützten Bereich. Ebenso gehen Lagerfeuer nicht auf hölzernem Untergrund und generell ist das Feuermachen sehr toll gestaltet: ich brauche Streichhölzer, Zunder und einen Brennstoff, kann meine Chancen jedoch mithilfe eines Brandbeschleunigers erhöhen. Habe ich keinen dabei, sinkt meine Chance auf ein erfolgreiches Feuer und alles dauert wesentlich länger. Wer sich so frierend in einer Höhle wiederfindet, die Sicht durch den miserablen Zustand eingeschränkt ist und jede Sekunde über Leben und Tod entscheidend, weiß so jedes noch so kleine Material zu schätzen. Auch die Nahrung hat so manche Tücke: besonders salziges Essen senkt meinen Hunger und versorgt mich in der Regel mit ordentlichen Kalorien, steigert aber auch meinen Durst enorm.

Zusätzlich dazu gibt es minimalistische RPG-Elemente, die einen etwas unterstützen. So verbessert sich die Fähigkeit, Feuer zu machen, Gegenstände zu reparieren oder Kleidung zu flicken mit jedem mal ein wenig, was die Geschwindigkeit erhöht und die Chancen auf Erfolg generell verbessert. Durchweg stellt sich so das Gefühl ein, dass jedes Spielelement nicht nur durchdacht, sondern auch an der richtigen Stelle ist.

Da The Long Dark keine prozedural generierte Spielwelt liefert, kenne ich natürlich irgendwann das Wesentliche. Ich weiß in etwa, wo sich Gebäude befinden und bekomme auch ein Gespür dafür, was ich in welchem Gebäude wahrscheinlich vorfinden kann. Zwar ist die eigentliche Beute zufallsgeneriert, eine gewisse Erfahrung verschafft einem dann doch irgendwann Vorteile. Vor Überraschungen schützt das jedoch nicht: das Spiel brennt bei jedem Durchgang zufällig einige Häuser nieder, sozusagen. So passiert es, dass manche Gebäude im nächsten Spieldurchlauf einfach nur noch Ruinen sind. Ein wirkliches Gefühl der absoluten Kontrolle und Sicherheit kommt auch mit zunehmender Spieldauer nicht auf. Trotz des generellen Wissens um meine Umgebung habe ich mich mehr als einmal bei einbrechender Nacht oder einem sehr starken Schneesturm verirrt oder durch die Erwartung auf Beute verzettelt. Auch kann so eine geplante Reise doch den plötzlichen Tod bedeuten und ich finde mich immer in der Situation wieder, dass ich die Verhältnisse abwägen muss.

Habe ich noch genug Vorräte und kann den Sturm einfach aussitzen? Oder muss ich, trotz der schlechten Wetterverhältnisse, aufbrechen um nicht zu verhungern? Reichen meine Vorräte um in das nächste Gebiet vorzurücken? Oder muss ich mich nach einem Zwischenstopp umsehen (oder selbigen auf meiner Route planen) um es zu schaffen? Es ist zudem wirklich überraschend, wie man trotz der festen Überzeugung in die richtige Richtung zu gehen, vollkommen vom Weg abkommen kann und das nur, weil das Wetter nicht mitspielt. Obwohl das Spiel also an feste Karten gebunden ist, bleibt es im wesentlichen unberechenbar und ich konnte bei dieser Formel bislang keinerlei Ermüdungserscheinungen feststellen.

 


 

– Der Support –

Der Support für das Spiel ist eigentlich von Anfang an löblich: die Entwickler gehen auf Fragen und Anregungen der Community ein und das Spiel wird regelmäßig mit mal größeren und mal kleineren Patches versorgt. Auch waren alle bisherigen Erweiterungen, Neuerungen oder Veränderungen vollkommen nachvollziehbar und haben das Konzept stets sinnvoll weitergeführt ohne es zu überladen. Man hat durchweg das Gefühl, dass es einen roten Faden gibt, dem man folgt.

 

– Bisheriges Fazit –

Wer vollkommen in Spielen versinken kann, hat mit The Long Dark ein absolut immersives Meisterstück gefunden: die Optik sowie die Klänge wissen zu überzeugen, die Spielwelt ist durch eine reiche Farbpalette und schöne Witterungsbedingungen ein regelrechtes Chamäleon, das Gerüst aus forderndem Überlebenskampf und leicht zugänglichem Crafting bietet zudem überzeugendes Gameplay und der künftig kommende Story-Modus verspricht zudem noch eine zusätzliche Facette. Leichte Zufallselemente und eine grundsätzliche Unberechenbarkeit wissen außerdem auch auf längere Sicht zu unterhalten.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in der Review auf die Sterne unter „Eure Wertung„ klicken. Wahnsinn!

Lediglich die hin und wieder nicht ganz durchsichtige Menüführung und die kleine Einstiegshürde fallen weniger Positiv auf. Wer ein Survival-Spiel sucht, dass gänzlich ohne primitive Schocker wie Zombies und Monster eine beklemmende, isolierte und manchmal grausame Spielerfahrung erschaffen kann, kommt um The Long Dark nicht herum. Doch auch jene, die nur eine hübsche Welt genießen wollen, können durch die anpassbaren Schwierigkeitsgrade ihre Freude an The Long Dark finden.

 


 

 


 

Niv

Über Niv

Seit über 25 Jahren Gamer, habe ich natürlich schon einiges gespielt und noch viel mehr gesehen. Entgegen aller Prognosen hänge ich noch immer an meinem Hobby und verbringe die Zeit nicht nur am PC, sondern auch an meinen Konsolen. Während ich, wie die meisten meines Alters, gerade auch mit den Klassikern von Nintendo aufgewachsen bin, sitze ich heute am liebsten vor Rogue-likes, RPGs oder Aufbaustrategie. 2015 habe ich, über die Early Access Welt hinaus, am liebsten Zeit mit Bloodborne verbracht.

The Long Dark: Im Bann der Kälte

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Die Kälte nagt an mir, sie zehrt von meiner Energie. Kein fremdes Gefühl, immerhin war ich bereits einige male hier. Genauer gesagt zuletzt vor einigen Monaten, als ich The Long Dark besucht habe. Meine Notizen von damals sind weiterhin ein Zeugnis der kalten, rauen Welt und dem harten Überlebenskam...