Empyrion: Galactic Survival SCREENSHOTS
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Empyrion: Galactic Survival

Ein Survival Spiel unter vielen?

 

Für wen ist Empyrion – Galactic Survival eigentlich?

– Fans von Survivalspielen mit großen Craftinganteil und einer ordentlichen Portion Action

Für wen ist Empyrion – Galactic Survival eher nichts?

– Wer kein Interesse an einem Survivalspiel hat, wo viel Zeit in das Bauen investiert wird

Was möchte Empyrion – Galactic Survival sein?

– Ein abenteuerreiches Weltraumsurvival mit umfangreichen Craftingoptionen und Erforschung des Weltalls

Was ist Empyrion – Galactic Survival geworden?

– Das ist es auch geworden!

 

Wolltet Ihr schon immer mal auf fremden Planeten so richtig den Crafter raus lassen, das ganze noch mit Action und dabei den Weltraum erobern? Dann seid Ihr bei Empyrion – Galactical Survival genau richtig. Vor zwei Jahren gab es den Startschuss für Empyrion hier auf Steam, währenddessen reifte es zu einem ansehnlichen Spiel, das sich vor der Konkurrenz nicht verstecken muss. Nach einigen Spielstunden merkt man eindeutig, wie es sich von der Menge dieser Spiele positiv abhebt.

 

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– Die Präsentation –

Die Grafik von Empyrion macht schon einiges her und es gibt Beispielsweise schöne Licht- und Schatteneffekte. Die Flora und Fauna sind sehr schön anzusehen und unterstreichen das Sci-Fi Thema. Es wurden viele Details mit eingebaut und das Spiel ist, je nach Planet, sehr farbenfroh. Es gibt verschiedene Arten von Aliens und Drohnen dahingehend hat man das Rad nicht neu erfunden aber das ist okay. In dem Spiel gibt es etliche Planetenarten aufgrund dessen die Palette von Dschungel-, Wüste- über Schnee-, Lava- oder Wasserplanet reicht.

Es gibt einen Tag/Nacht Wechsel der nicht nur schön aussieht sondern auch sehr zur Atmosphäre beiträgt. Bei Empyrion ist das Wetter abhängig vom Planeten weshalb man sich hier mehr hat einfallen lassen als bei vergleichbaren Spielen. Man läßt nicht nur simplen Regen oder Schnee auf einen einprasseln sondern es gibt auch eine Hitze- und Kältewellen. Damit die Herausforderung gesteigert wird, wurde dem Spieler einen Säure-, Feuerregen und Radioaktiven Nebel vor die Nase gesetzt. Der krönende Abschluß sind Meteoritenschauer.

Okay letzteres ist kein Wetter aber vieles davon hat auch Auswirkungen auf den Spieler und ist nicht nur der Optik wegen vorhanden. Bei der Charaktererstellung wird uns sofort klar, dass es sich hier nicht um einen Höhepunkt des Spieles handelt. Trotz der Einfachheit sieht die Spielfigur gut aus und die Animationen sind okay.

Soundeffekte kommen gut rüber. Sei es die Fahrt mit dem Motorrad, das Multitool oder der Start mit dem Raumschiff. Alles sehr spacig. Die musikalische Untermalung ist stimmig aber nicht sehr abwechslungsreich.

Performance ist im grünen Bereich für diese gute Grafik. Ich habe schon mal Mikroruckler aber das war´s dann auch. Ansonsten läuft das Spiel sehr stabil. Mir persönlich sind keine Bugs über den Weg gelaufen aber ich weiß, dass im Multiplayer schon Probleme auftreten können. Auch in den Foren wird von zahlreichen Fehlern berichtet. Ansonsten ist auf dem HUD und in den Menüs ist alles sehr übersichtlich passend gestaltet.

 

– Das Gameplay –

Folgende Modi bietet uns Empyrion an: Tutorial, einen Kreativ-Modus, den Singleplayer sowie den Multiplayer oder zwei Szenarien. Im Singleplayer haben wir vier Startplaneten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und unterschiedlichen Gegebenheiten. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich in etlichen Bereichen zusätzlich modifizieren.

Die Szenarien sollen ein Story Modus sein dahingehend ist der Umfang der Szenarien unterschiedlich aber im Endeffekt ist es eine Abarbeitung von Aufgaben. Bei erfolgreichem Abschluss erhält man eine Belohnung. Diese Szenarien können auch von Spielern selber erstellt und in den Steam Workshop hochgeladen werden.

Im Multiplayer sind die Planeten dann in PvE und PvP unterteilt. Die Gestaltung kann sehr individuell erfolgen, dadurch erschafft der Spieler ein eigenes Universum mit modifizierten Planeten. Selbst Flora und Fauna können im Rahmen der Möglichkeiten geändert werden und als Bonus kann man diese in den Steamworkshop hochladen.

Zu Beginn des Spiels sind wir in einer Rettungskapsel und rasen direkt auf die Planetenoberfläche zu. Zum Glück lässt sich die Rettungskapsel noch ein wenig steuern, denn auf diese Weise verhindern wir die Landung in einen der Seen oder vor dem Fuße einer feindlichen Basis. Nach einer gelungenen Bruchlandung stürzen wir uns direkt ins Abenteuer aber Moment mal haben wir nicht etwas vergessen?

Natürlich sollte vorher noch der spärlichen Inhalt der Rettungskapsel ausgeräumt werden ansonsten haben wir ja nicht mal eine Waffe oder andere lebensnotwendige Dinge für den Anfang. Direkt wird uns angezeigt, dass wir zu einer „Engine Compartment“ gehen sollen, welche sich grundsätzlich immer in der Nähe des Startgebietes befindet. Kurz einen Wegpunkt gesetzt und los geht die Reise. Zur Selbstverteidigung haben wir dabei eine Pistole, die leider nicht sehr viel hermacht – aber das wird sich bald ändern.

Die höchste Devise lautet dabei: Nur nicht sterben am Anfang. Denn der Weg zum Backpack kann sich schwierig gestalten – je nach Gegner. Auf dem Weg zur Basis decken sich überall schon Rohstofflager auf , die wir später noch brauchen werden. Wir finden ein wenig an Früchten und essbaren Pflanzen, welche aber meist Nebenwirkungen verschiedenster Art innehaben. Auf dem Weg dorthin werden uns Spieltipps eingeblendet und wenn man das Tutorial nicht gespielt hat kann man auf eine umfangreiche Wissensdatenbank in Englisch zugreifen.

Wir erreichen endlich die „Engine Compartment“ und tja was soll ich sagen, es ist wirklich ein großer Motorraum. Die Devs beweisen hier Sinn für Humor infolgedessen bleibt einem Überlebenden echt nichts erspart. Mal sehen was unser neues zu Hause so hergibt, folglich machen wir uns neugierig auf die Suche. Der Kühlschrank fällt direkt ins Auge obwohl man sich wundert was der hier macht aber den werden wir noch gut gebrauchen können. Dann geht´s los und wir stürzen uns auf diverse Behältnisse und finden dort einige nützliche Dinge.

Nicht viel aber wir freuen uns dennoch. Die Basis hat aber keine Energie folglich müssen wir direkt wieder los um Promethium zu suchen. Dies ist der wichtigste Rohstoff neben Eisen. Denn ohne Energie geht nun mal (fast) gar nichts in Empyrion. Ein paar Kraftstoffzellen hat man uns an die Hand gegeben und davon nutzen wir einige für den Sauerstoffgenerator. Schließlich hat dieser Planet keine atembare Atmosphäre.

Wir stiefeln ein wenig durch die Gegend herum und schon wird uns ein Promethiumvorkommen angezeigt. Das nennt man Anfängerglück. Der Erzabbau erfolgt mit einem simplen Bohrer bei dem man echt jeden kleinen Brocken einsammeln muss. Später wird uns das Abbauen erleichtert und wir träumen einen Moment von einem besseren Bohrer und automatischen Abbaugeräten als unser Traum jäh unterbrochen wird, weil kein Treibstoff mehr im Bohrer ist.

Okay also nachladen und weiter mühselig Ressourcen einsammeln indem wir die anderen Erzvorkommen auch noch abgrasen. Zurück bei unserer Basis platzieren wir unseren Überlebenskonstruktor und wandeln die Ressourcen in Barren bzw. Promethiumpellets um. Diese Pellets wiederrum in Kraftzellen und schon können wir unsere Basis mit Strom versorgen. Jetzt geht auch der Kühlschrank und wir können die verderblichen Waren dort einlagern. Vieles was mit Lebensmittel einhergeht verdirbt auch mehr oder minder schnell – allerdings wird dies immer deutlich angezeigt.

Damit sind wir gerade mal beim ersten Schritt und haben schon mal den Grundstein für unser zukünftiges Überleben gesetzt. Jetzt arbeiten wir uns von einem Level zum nächsten. Das machen wir durch das Sammeln von Ressourcen, Pflanzen und dem Töten von Gegnern. Die erworbenen Levelpunkte stecken wir allerdings nicht in unseren Charakter sondern in die sieben Technikbäume. Am Anfang muss man noch überlegen wie man die Prioritäten setzt aber mit der Zeit relativiert sich das.

Mittlerweile haben wir ein Motorrad mit dem man schneller unterwegs ist, folglich verbinden wir das angenehme mit dem nützlichen, denn während wir uns mit dem Bike austoben, halten wir nach Basen und Ressourcenlagern Ausschau. Es ist sicherer wenn wir anfangs um einige Monstrositäten erst mal einen Bogen machen. Plötzlich auftauchende Gebäude vor uns werfen natürlich stets die Frage auf, ob es dort Feinde gibt.

Wir bräuchte in diesem Fall gar nicht erst einen Eroberungsversuch zu starten sondern könnten direkt weiterziehen, denn schließlich werden feindliche Basen von Gefechtstürmen und Drohnen geschützt. Diese übertreffen natürlich bei weitem unsere Firepower und lassen nur noch Staub und Asche von uns zurück. Von den Aliens wollen wir mal gar nicht reden welche sich über unsere mickrige Pistole schlapp lachen würden. Schließlich müssen Loot und epische Waffen gut bewacht sein, denn mit seinem Charme kommt man auch bei Empyrion nicht weiter.

So wie sieht es mit dieser Basis aus? Nach einem genauen Blick sind keine Türme erkennbar aber eine einzelne Drohne wagt es sich uns in den Weg zu stellen. Also auf in den Kampf, sag ich da nur. Nach einem kurzen Feuergefecht gehen wir als Sieger hervor aber unser Lebensbalken ist um einiges geschrumpft. Dabei war das noch die simpelste Version der Drohnen. Jetzt wartet die Basis darauf, ausgenommen zu werden – folglich wühlen wir uns durch die Frachtboxen, Spinde und Kühlschränke – bis wir nichts mehr tragen können.

Besonders wichtig sind dabei Rüstungen mit den dazugehörigen Rüstungsmodulen. Die Rüstungsmodule haben verschiedene Eigenschaften wie z.B. Temperatur, Strahlung, Bewegung, Verteidigung usw. Diese kommen in die Slots der Rüstungen und werten die Rüstung auf. Die Menge der Slots ist abhängig von der Rüstung und bei meiner gefundenen mittleren Rüstung haben wir bereits drei Slots. Herstellen lassen sich dabei allerdings nur leichte Rüstungen mit zwei Slots, alles darüber hinaus muss man finden.

Wir schleppen dann in mehreren Wellen unsere erbeuteten Sachen zurück, allerdings sind dabei auch einige exotische Ressourcen, die es als Erzvorkommen auf diesem Planeten nicht gibt – die aber für den Fortschritt im Spiel wichtig sind. Darüber freut man sich umso mehr, denn die Alternative zum Abbau ist das Erobern der Alienbasen. Das ist am Anfang nicht immer so einfach wie bei dieser Base. Jetzt zerlegen wir die Basis mit dem Multitool, denn diese Bauteile werden uns beim Basisbau sehr hilfreich sein – dafür müssen wir jedoch den Kern zerstören. Theoretisch könnten wir auch mit unserem eigenen Kern die Basis übernehmen, aber wer baut sich nicht lieber einen eigenen Unterschlupf? Die Suche nach dem Kern(jede Struktur/Schiff hat einen) gestaltet sich, in diesem Fall, recht einfach – was jedoch nicht immer der Fall ist.

Zurück bei unserer Basis können wir direkt mit dem Bau beginnen, sodass wir direkt den Basis Starter im Konstruktor anwerfen können. Der ist nötig für die erste Platzierung der Basis. Ein schöner Platz an einem der Seen lächelt uns dabei an. Es gibt verschiedene Materialen wie Holz, Beton, Glas oder Stahl, in diesem Fall erscheinen Stahl und Glas eine gute Kombination zu sein. Dies wird erst mal ein pragmatisches Gebäude, denn anfangs sind die Resourcen knapp und es liegt nun mal in der in der Natur der Dinge, dass Ressourcen sich sehr schnell verbrauchen. Nachdem wir einen Generator sowie einen Treibstofftank auf unser Gebäude gesetzt haben, ist bereits alles mit Energie versorgt. Dafür setzt man am Anfang den Kern infolgedessen gibt es auch keinerlei Kabel.

Wir haben schon ein wenig an Ressourcen zusammengetragen um uns einen Bodengleiter zu bauen. Wer dabei zu Faul ist, um sich sein eigenes Modell zu erstellen, kann sich hier beim Steam Workshop bedienen. Jeder kann dort seine selbst erstellte Basis, Raumschiffe und Bodengleiter reinsetzen und zwar auf sehr einfache Weise. Ist unsere Wahl getroffen, werfen wir die Ressourcen in die Fabrik und in einer Stunde ist der Gleiter fertig. Langsam nimmt so unser neues zu Hause Formen an. Beim Bauen muss man auch auf die Statik achten aber die strukturelle Integrität kann man sich extra grafisch anzeigen lassen. Gerade Glasplatten machen es einem hier besonders schwer.

Mittlerweile haben wir auch Sauerstoff in unserem Gebäude. Denn ohne Sauerstoff würden unsere eben angebauten Pflanzen sofort kaputt gehen. Zuerst wollte das nicht so richtig funktionieren aber dank einiger unterstützender Funktionen kann man sich, wie bei der strukturellen Integrität, anzeigen lassen wo das Problem ist. Zwischenzeitlich ist der Bodengleiter fertig und endlich können wir uns sicherer und schneller fortbewegen. Dann noch eine Minigun oben drauf montiert und los geht´s. Diese schießt automatisch, man muss jedoch festlegen, welche Ziele sie anvisieren darf.

Damit sind die ersten Hürden genommen und das Spiel kommt langsam in die Gänge. Da wartet noch viel auf einen im Empyrion Universum. Sei es die kleinen Raumschiffe womit wir immerhin bis zum Orbit oder unserem Mond fliegen können oder dem Großen Raumschiff womit man endlich zu neuen Planeten aufbrechen kann, die viele Spieler zuvor schon gesehen haben.

 


 

– Die Besonderheiten –

Das Bauen in Empyrion ist sehr umfangreich. Abgesehen von den Lebensmitteln und Diversem werden alle Gegenstände im Konstruktor hergestellt. Den gibt es in drei Ausführungen und jedes Mal hält er neue Gegenstände bereit. Während man im einfachsten Konstruktor jedes Bauteil selber herstellen muss, sind die anderen schon komfortabler. Der beste Konstruktor umfasst schon über 200 Gegenstände/Bauteile/Barren usw.

Das berücksichtigt nicht, dass für den Bau nur Blockgruppen hergestellt werden. Dies gilt auch für Treppen, Geländer, Deko usw. Die Formen wählt man per Rechtsklick. Beispielsweise hat ein Stahl-, Holz- oder Betonbaublock insgesamt 63 verschiedene geometrische Formen. Glas, Treppen usw. haben da schon weniger. Jeder Block lässt sich um die x, y und z Achse drehen.Das ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig – aber es lässt viel Spielraum für einen Bastler.

Bei einem Raumschiff oder Bodengleiter sieht das schon anders aus. Es werden andere Blöcke benötigt, allerdings bleiben die geometrischen Formen gleich. Auch andere Teile wie Kühlschränke, Tanks oder Generatoren sind unterschiedlich und müssen erst freigeschaltet werden. Die Verwendung der Blöcke ist farblich markiert und in der Beschreibung erklärt. Dies heißt aber nicht, dass man mit einem langweiligen, mausgrauen Stahlschiff rumfliegen muss.

Nach der Herstellung zweier Tools kann man sich verschiedener Texturen und Farben bedienen und dafür benötigt es keinerlei Verbrauchsmaterial. So sind auch Holztexturen auf Stahl möglich oder Metalltexturen auf Beton. Vorbei ist auch das ewige hüpfen beim Bauen, denn ein Tastendruck auf „F5“ erlaubt den Wechsel auf eine Drohne, mit welcher wir uns leichter einen ÜBerblick verschaffen können. Die Steuerung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig aber der Komfort überwiegt hier ganz klar.

Durch die Steuerkonsole haben wir Zugriff auf die gesamte Basis/Raumschiff/Bodengleiter und mit einem Klick werden Treibstoff, Sauerstoff oder Munition aufgeladen. Man kann auf alle Behälter zugreifen und sogar die Gefechtstürme selber steuern. Es können Geräte abgeschaltet werden um Energie zu sparen oder die Lichtfarbe jeder einzelnen Lampe festgelegt werden. Das sind nur einige Funktionen von vielen. Sogar gruppieren können wir das Ganze nach eigenem Ermessen.

PvE und PvP im Multiplayer wurden gut gelöst. Man braucht hier keine Panik zu haben, dass die Base am nächsten Tag vernichtet wurde weil man offline war. Jede Struktur kann mit einem Offlineschutz versehen werden und die Dauer des Offlineschutzes wird vom Serveradmin festgelegt.

Der Steam Workshop ist ein echtes Highlight des Spieles infolgedessen die Palette der Baupläne von einem 350m Superkreuzer bis hin zur simpelsten Starterbasis aus Holz reicht. Die Produktionsdauer des Objektes ist in Echtzeitstunden gemessen. Abhängig vom Bauumfang des Schiffes und der Menge der Ressourcen, die es im wahrsten Sinne des Wortes, verschlingt. Da kann schon mal eine Menge Wasser den Bach herunter fließen bis das gewünschte Objekt fertig ist. Das gute dabei ist, man kann sich alles vorher im Kreativmodus anschauen. Vielleicht baut man es noch um und speichert es dann für einen selber ab.

 


 

– Der Support –

Es werden regelmäßig neue Patches mit Änderungen oder Bugfixes rausgebracht. Erst vor kurzem wurde die Alpha 6 rausgebracht und die Devs sind fleißig dran stets das Spiel zu optimieren. Sei es im Gameplay oder in den Inhalten. Gerade beim Gameplay merkt man, dass auf die Community eingegangen wird.

 

 

– Vorläufiges Fazit –

Empyrion ist ein umfangreiches Spiel mit weitreichenden Möglichkeiten, die es vom Spieler zu entdecken gilt. Es sieht dabei noch sehr schick aus und macht einiges her. Die Flora und Fauna passt gut zu den entsprechenden Planeten. Man hat bereits schon Spaß daran nur einmal so herumzufliegen – sei es auf dem Planeten oder in der Galaxie. Die vielen Anpassungsmöglichkeiten in allen Bereichen sind sehr hilfreich und lassen viel Platz für die eigene Gestaltung.

Man weiß gar nicht was man zuerst machen soll. Bleibe ich auf meinem Startplanet und baue mir eine fluffige Basis? Oder sammle ich meine Ressourcen für ein großes Raumschiff und mach die Fliege ins Empyrion Universum? Die Variationen sind vielfältig und das ist gut so. Im Multiplayer wird´s dann richtig lustig, wenn man im Koop zusammen baut und erobert.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in der Review auf die Sterne unter Eure Wertung klicken. Wahnsinn!

Ein paar Negativpunkte sind mir dennoch aufgefallen. Die Alienbasen sind wohl meist gut aufgebaut, wiederholen sich jedoch auf den Planeten. Da wäre mehr Abwechslung nicht schlecht. Die Größe der Planeten ist fest vorgegeben vom Programm und das ist leider recht klein. Sehr gut wäre es auch wenn auch die Fahigkeiten des Charakters gelevelt würden. Das macht es nochmals interessanter. Diese vorhergegangen Kritikpunkte sollen laut der Roadmap aber noch kommen – mit etlichen anderen Features, die ich als sehr hilfreich erachte.

Die KI der Gegner ist leider recht schlecht gemacht, das ist ein echter Minuspunkt. Diese bewegen sich stur auf einen zu und das war es. Da besteht definitiv Handlungsbedarf, leider wird diesbezüglich auf der aktuellen Roadmap nichts erwähnt. Damit kann und muss man wohl leben, zumindest aktuell. Letztendlich überwiegen die Pluspunkte aber doch und man wird ohne Probleme unzählige Stunden an das Spiel gefesselt, sodass es definitiv sein Geld wert ist.

 


 

 


 

Tycoon

Über Tycoon

Mittlerweile bin ich schon über 30 Jahre Gamer. Entsprechend flimmerten schon viele Spiele auf meinen Monitoren. Heute bin ich aber beim PC „hängen“ geblieben und spiele dort so ziemlich alles. Von MMORPG’s über Actionspiele bis hin zu Aufbausim’s sowie Tyconnsspiele jeder Art. Seit einigen Jahren haben mich dann auch Survivalspiele in ihren Bann gezogen.