Clone Drone in the Danger Zone SCREENSHOTS
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Clone Drone in the Danger Zone

Roboter, Laserschwerter und Spidertron 5000

 

Für wen ist Clone Drone in the Danger Zone eigentlich?

– Für Spieler, die durchaus fordernde Arena-Kampfspiele mögen und sich nicht an der Voxel-Optik stören.

Für wen ist Clone Drone in the Danger Zone eher nichts?

– Wer schnell aufgibt und wen die doch einfach gehaltene Grafik nicht anspricht, wird wenig Spaß haben.

Was möchte Clone Drone in the Danger Zone sein?

– Ein witziges, forderndes Arena-Kampfspiel mit einer Story, menschenverachtenden Robotern sowie anderen Spielmodi.

Was ist Clone Drone in the Danger Zone geworden?

– Genau das, was es auch sein möchte, mit jedoch noch fehlenden Inhalten bei zum Beispiel der Story sowie ab und an auftretenden Bugs.

 

Clone Drone in the Danger Zone macht unglaublich viel Spaß, so viel kann ich schon einmal vorweg sagen. Mit einem interessanten Kampfsystem und viel Sarkasmus punktet das Spiel, obwohl es sich erst gerade mal einen Monat im Early-Access befindet. Natürlich läuft auch noch nicht alles rund, ab und zu auftretende Spielfehler stören, die Story beschränkt sich auf ein Kapitel und es gibt nur eine Hand voll Spielmodi, teilweise vermisst man einen Multiplayer-Modus. Warum ihr euch das Spiel dennoch unbedingt anschauen solltet, erfahrt ihr jetzt im Artikel.

 

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– Die Präsentation –

Optisch kommt Clone Drone in the Danger Zone eher einfach daher. Auf den ersten Blick wurde die Grafik schlicht gehalten, was vor allem bei der etwas simpel gehaltenen Arena auffällt. Doch sie erfüllt, wie die Grafik im Allgemeinen, ihren Zweck voll und ganz. Außerdem fällt im Kampf auf, dass die Modelle der Gegner und des Spielers selbst, durchaus detaillierte Schadensmodelle haben, da durch die Waffen einzelne Teile sowie ganze Körperteile des Roboters abgetrennt werden können.

Bei der musikalischen Gestaltung muss dagegen noch nachgebessert werden. Während des Kampfes bekommt man Techno-Musik zu hören, jedoch immer denselben Titel, so dass dieser nach einer Weile nerven kann. Die Soundeffekte beim Kampf wiederum sind passend gewählt, so dass ein Kampf mit Laserschwert oder Hammer, genauso klingt, wie man ihn sich auch vorstellen würde.

Clone Drone 2

Von der Performance her läuft Clone Drone in the Danger Zone einwandfrei, selbst auf schwächeren Systemen, was wohl an der wenig anspruchsvollen Grafik liegen mag. Ich hatte dauerhaft 60 FPS, was aber meiner Meinung nach in einem schnellen Kampfspiel auch nötig ist. Leider treten immer wieder kleiner Spielfehler und Grafikbugs auf, welche den Spaß bremsen können. Dort muss definitiv nachgebessert werden.

 

– Das Gameplay –

Das Gameplay von Clone Drone in the Danger Zone beschränkt sich bisher auf 4 verschiedene Modi: Story-Modus, Endlos-Modus, Twitch-Modus sowie die Herausforderungen. Diese sind aber im Prinzip alle ähnlich aufgebaut: Ihr müsst in der Arena gegen verschiedenste Robo-Gegner antreten und diese Besiegen. Der Story-Modus ist vom Umfang her noch recht gering, dort müssen wir in der Arena einige Level bestreiten, um dann, mit Hilfe einer mysteriösen Person (oder Roboters?), zu fliehen. Im Endlos-Modus müssen wir uns, wie der Name es bereits vermuten lässt, durch immer schwerer werdende, nicht endende Level kämpfen. Auf den Twitch-Modus und die Herausforderungen gehe ich bei den Besonderheiten noch einmal etwas genauer ein.

Clone Drone 1

Die Kämpfe bestreiten wir als ein Mensch, dessen Verstand in einen Roboter-Körper hochgeladen wurde, damit er gegen andere Roboter kämpfen kann. Dazu stehen uns 3 verschiedene Waffen zur Verfügung: Schwert, Bogen und Hammer. Zu Beginn haben wir (meist) nur ein Schwert, andere Waffen müssen wir durch Upgrades freischalten. Dabei sollte man sich jedoch nicht unbedingt auf eine Waffe fokussieren, denn diese haben alle ihre Vor- und Nachteile und sind gegen gewisse Gegner mehr oder weniger effektiv.

Des Weiteren müssen wir im Kampf immer auf unsere Energie-Anzeige achten, denn diese lädt sich nur langsam wieder auf. Energie brauchen wir zum Beispiel für das schießen von Pfeilen oder die Benutzung des Jet-Packs. Ein weiteres interessantes Feature ist, dass man zur Benutzung mancher Waffen zwei Arme braucht, wird uns ein Arm im Kampf abgetrennt, ist beispielsweise die Benutzung des Bogens unmöglich. Repariert wird unser Roboter-Körper aber nicht, das heißt wir müssen einen Klon erschaffen oder den Rest des Spiels auf den Bogen verzichten.

Als Gegner werden uns unterschiedlichste Arten von Robotern vorgesetzt. Anfangs kämpfen wir häufig gegen noch einfache Schwert- und Bogen-Roboter. In höheren Levels treffen wir dann auf riesige, schnelle Hammer-Roboter, die mit einem Treffer sofort töten oder auf den berüchtigten Spidertron 6000 (sowie dessen kleiner Bruder – der Spidertron 5000), der uns mit einer Art Granaten beschießt, die uns zu Boden werfen aber auch töten können. Dabei benutzen fast alle Gegner dieselbe Bewaffnung wie wir, sie kämpfen nur mit Bogen, Schwert und Hammer.

Clone Drone 3

Überleben wir ein Level und haben alle Gegner besiegt, kehren wir in einen Raum unter der Arena zurück, wo wir Upgrades erwerben können. Jeder gemeisterter Level gibt dabei einen Upgrade-Punkt. Diese können wir für neue Waffen, Fähigkeiten oder Klone von uns ausgeben. Welche Upgrades es dort im Detail gibt, erläutere unter den Besonderheiten. Nachdem wir uns dort für Upgrades entschieden haben, geht es auch schon wieder zurück in die Arena für den nächsten Kampf.

Das Ziel des Spiels ist es, je nach Modus, so lange es geht zu überleben oder eine bestimmte Anzahl an Levels zu gewinnen. Dabei werden alle Aktionen, sei es Kampf oder Wahl der Upgrades, vom Commentatron und Analysis-Bot mit menschenverachtenden, sarkastischen Kommentaren sowie einer Anzeige, wie viele Menschen bereits geerntet wurden, untermalt. Der Inhalt der einzelnen Modi ist aber, wie bereits erwähnt, noch sehr beschränkt, so dass man mit ein wenig Geschick in einigen Stunden die meisten Modi sowie Herausforderungen gemeistert hat.

Ist einmal wenig Zeit zum Spielen, können wir dennoch eine Herausforderung oder ähnliches anfangen, denn beenden wir das Game, speichert dieses den Fortschritt, so dass wir beim nächsten Mal genau dort weiter spielen können. Persönlich würde ich mir aber eine umfangreichere Story wünschen sowie die Einführung eines Multiplayer-Modus, in dem man zusammen oder gegeneinander kämpfen kann, da dies den Wiederspielwert deutlich erhöhen würde.

 


 

– Die Besonderheiten –

Der Twitch-Mode richtet sich, wie man dem Namen nach schon vermutet, an Streamer. Man meldet sich dort mit seinem Account an und startet ein Spiel. Das Besondere daran ist nun, dass die Zuschauer Wetten darauf abschließen können, wie der Streamer sterben wird. Dadurch verdienen diese sogenannte Danger-Coins. Mit Hilfe dieser können die Zuschauer mehr Gegner spawnen lassen, den Streamer mit Emoticons trollen oder aber auch helfen, indem sie für ihn neue Klone erschaffen.Clone Drone 5

Die Upgrades des eigenen Roboters können wie erwähnt durch Bestehen der einzelnen Levels freigeschaltet werden. Je Upgrade fällt ein Upgrade-Punkt an. Die Upgrades schalten dann neue Waffen frei oder verbessern diese. So können wir beispielsweise den Bogen freischalten, die Hammergröße steigern oder mit dem Schwert Pfeile blocken. Außerdem erhöht sich durch spezielle Upgrades die Energiekapazität die uns zur Verfügung steht. Andere nützliche Verbesserungen sind das Jet-Pack, um sich schneller zu bewegen und der Kick, um Gegner zu Boden zu stoßen.Clone Drone 4

Manche Upgrades müssen aber erst freigeschaltet werden, indem wir die verschiedenen Herausforderungen meistern. Dort bestreiten wir eine Reihe von Levels nur mit Bogen oder Hammer, bekommen zufällig gewählte Upgrades oder müssen uns ganz ohne Waffen, nur mit dem Kick, über die gegnerischen Roboter behaupten. Als Belohnung für die gemeisterten, teils wirklich schweren Herausforderungen bekommen wir eine nette Trophäe sowie beispielsweise Flammen-Pfeile.

 


 

– Der Support –

Bisher gab es für Clone Drone in the Danger Zone einige Updates, die mehr oder weniger Inhalt brachten und einige Spielfehler behoben haben. In nächster Zeit soll auch ein Level-Editor veröffentlicht werden. Ob es regelmäßig Updates geben wir ist unklar, da die bisherigen eher in ungleichmäßigen Abständen erschienen sind. Die Entwickler bemühen sich aber in den Foren das Feedback der Community bezüglich Verbesserungen sowie Problemen mit dem Spiel einzuholen.

 

– Vorläufiges Fazit –

Wie bereits zu Beginn erwähnt, ist Clone Drone in the Danger Zone ein Spiel, das bereits jetzt viel Spaß macht, dabei eignet es sich sowohl für eine kurze Runde nebenbei als auch für längere Spielphasen, in denen wir beispielsweise versuchen, die ganzen Herausforderungen zu meistern. Auch das Kampfsystem fühlt sich sehr durchdacht und ausgereift an. Dennoch wird der Spielspaß durch immer wieder auftretende Bugs getrübt. Außerdem ist nach einigen Stunden Spielzeit schon fast alles gesehen, durchgespielt oder besiegt worden.

Wusstest du schon, dass du das Spiel ebenfalls bewerten kannst? Dazu einfach oben in der Review auf die Sterne unter Eure Wertung klicken. Wahnsinn!

Mit etwas mehr Inhalt bei der Story, den Herausforderungen sowie einem eventuellen Multiplayer ist noch jede Menge Luft nach oben. Da das Spiel aber keinesfalls schlecht ist, vergebe ich hier solide 3.5 Sterne, mit einer klaren Möglichkeit zur zukünftigen Aufwertung.

 


 

 


Johnny

Über Johnny

Angefangen mit dem damals schon in die Jahre gekommenen Sony Mega Drive und meinem Helden der Kindheit - Sonic, habe ich mich über die Jahre zum reinen PC-Spieler entwickelt. Dort spiele ich hauptsächlich Shooter, RPG´s, Strategiespiele aber auch Simulationen verschiedenster Art. Dennoch kann ich mich für fast jedes Game begeistern, vor allem wenn dieses im Weltall oder der Zukunft spielt. Doch ich interessiere mich nicht nur für Gaming sondern auch für Hardware und schraube genauso gerne am eigenen PC.

Clone Drone in the Danger Zone: Roboterwelten

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